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Bertha sucht Ruhe in neuer Familie

Mittwoch, 28. März 2018 11:23

 

28. März 2018

Das ist Bertha, eine acht Jahre alte Parson-Russel Terrier Hündin.

Bertha ist quietschfidel, lebenslustig und wurde regelmäßig tierärztlich gecheckt. Mit Impfungen und Wurmkuren ist sie „checkheftgepflegt“. Kastriert ist die kleine Maus NICHT und hat auch bereits Nachwuchs auf die Welt gebracht.

Warum sucht Bertha ein neues Zuhause?

Aufgewachsen ist die hübsche Hündin in einer Familie mit Kindern, weiteren Parson-Jack-Russel-Terriern und einem Schäferhund. Sowohl mit Kindern wie auch mit den anderen Hunden hat Bertha sich in der Vergangenheit sehr gut verstanden.

Nun ist die Familie ein weiteres Mal größer geworden und Bertha zusehends damit überfordert. Zu viel Trubel, zu viele Menschen und Hunde auf einem Fleck, so dass Bertha immer häufiger Ruhe sucht und sich zurückziehen möchte. Findet sie keine Ruhe wird sie inzwischen manchmal etwas „zickig“ [ Terrier eben, nein… Parson-Russel-Terrier :-)! ].

Da es in Berthas Umgebung in absehbarer Zeit nicht ruhiger wird, ist eine neue Familie für Bertha inzwischen die beste Option. Optimal wäre es vermutlich, wenn Sie künftig als Einzelhund Ruhe und alleinige Aufmerksamkeit erhalten würde und so Stress abbauen kann. Auch sollten in der neuen Familie keine kleinen Kinder sein, da Bertha eben auch von dieser Situation derzeit sehr gestresst ist.

Wer ernsthaftes Interesse an Bertha hat und ihr ein der Beschreibung entsprechendes Umfeld bieten möchte darf sich gern in unserer Praxis unter 040/87 77 76 melden. Wir vermitteln gern den Kontakt.

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Vogelgrippe: Weiterhin Restriktionen für Tierhalter

Freitag, 20. Januar 2017 12:28

21. März 2017

Aktuelle Informationen zur Geflügelpest – Stadt Hamburg 

Zuletzt wurde am 8. März 2017 der Ausbruch der Geflügelpest bei einem Wildvogel im Bezirk Mitte (Ortsteil Veddel) nachgewiesen, einen weiteren Fund von zwei an H5N8 verendeten Enten gab es in Bergedorf. Damit müssen nach der bundesweit geltenden Geflügelpest-Verordnung ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet rund um die Fundorte eingerichtet werden. 

Insgesamt gibt es zurzeit in Hamburg sechs Sperrbezirke und fünf Beobachtungsgebiete, die sich in Teilen überlappen. Derzeit umfassen sie aufgrund der räumlichen Verteilung der Fundorte das gesamte Stadtgebiet. 

Innerhalb dieser Gebiete gelten besondere Schutzmaßnahmen für Geflügelhaltungen, um die Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Für Hunde- und Katzenhalter bedeutet dies, dass ihre Tiere innerhalb der Sperr- und Beobachtungsgebiete nicht frei umherlaufen dürfen.

Der früheste Termin, zu dem diese Maßnahmen aufgehoben werden können:

  • Sperrgebiete und Beobachtungsgebiet um die Fundorte in den Bezirken Hamburg-Mitte (Wilhelmsburg) und Altona (Övelgönne): 18. März 2017
  • Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Mitte (Steinwerder): 26. März 2017
  • Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Wandsbek (Wohldorf-Ohlstedt): 30. März 2017
  • Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Bergedorf (Ortsteil Bergedorf): 8. April 2017
  • Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Mitte (Veddel):
    8. April 2017

Bitte informieren Sie sich als Katzenhalter, ob Sie an Ihren Wohnort betroffen sind. Ebenso sollten alle Hundehalter beachten, wo ab sofort wieder die erweiterte Leinenpflicht besteht.

Das Gebiet, in welchem die erneuten Restriktionen gelten, können Sie unter dem folgenden Link einsehen:

http://www.hamburg.de/tierschutz-tiergesundheit/4405926/gefluegelpest/

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Vogelgrippe: Restriktionen vorerst aufgehoben!

Donnerstag, 5. Januar 2017 13:17

05. Januar 2017

Aktuelle Informatione zur Geflügelpest – Stadt Hamburg 

Nach dem 6. Dezember 2016 wurden keine weiteren Fälle von H5N8 bei Wildvögeln in Hamburg festgestellt. Die seither geltenden Restriktionen (Freilaufverbot für Katzen und erweiterte Leinenpflicht für Hunde) sind daher ab sofort und bis auf weiteres aufgehoben!

 

 

Dennoch werden aus benachbarten Bundesländern auch in jüngster Zeit immer wieder neue Ausbrüche von H5N8-Infektionen gemeldet. Das Seuchengeschehen ist daher noch immer kritisch einzustufen. Sollten in Hamburg erneut hochpathogene Influenzaviren bei einem Vogel nachgewiesen werden, müssten die Restriktionszonen nach der Geflügelpest-Verordnung wieder eingerichtet und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Immer aktuell können Sie den Status zum Thema Vogelgrippe unter dem folgenden Link erfahren:

http://www.hamburg.de/tierschutz-tiergesundheit/4405926/gefluegelpest/

 

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VOGELGRIPPE – Freilaufverbot für Katzen und Hunde

Montag, 21. November 2016 14:39

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UpDate vom 20.12.2016

Aufgrund des zuletzt am 06.12.2016 auf Hamburger Stadtgebiet nachgewiesenen Vogelgrippefalles wurden das Freilaufverbot für Katzen, sowie die generelle Leinenpflicht für Hunde, im gesamten Hamburger Stadtgebiet bis zum 05.01.2017 verlängert.

Die Regel: Die Maßnahmen können in einem Beobachtungsgebiet frühestens 30 Tage nach Festlegung (also auftreten eines bestätigten Vogelgrippefalles) aufgehoben werden. Sollte ein neuer Fall auftreten, beginnt die Frist erneut.

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UpDate vom 22.11.2016

Vogelgrippe: Information zur Frage der Infektionsgefahr

Im Rahmen der Diskussion um das Vogelgrippe-bedingte Freilaufverbot für Hunde und Katzen wird vielfach diskutiert, ob eine Ansteckungsgefahr für Menschen (Erwachsene wie Kinder) und Tiere besteht. Nach aktueller Rücksprache mit den zuständigen Behörden können wir folgendes weitergeben: Nach gegenwärtigem Kenntnisstand der Wissenschaft besteht bei dem speziellen Erreger H5N8 kein konkretes Infektionsrisiko für Menschen, Hunde und Katzen.

Alle können, bei Kontakt mit einem infizierten Vogel, jedoch als Überträger des Virus dienen und damit die Seuche weiter verbreiten. Um eine möglichst rasche Eindämmung der Vogelgrippe zu erzielen und damit auch das Leben von Millionen von Vögeln zu retten, ist eine Minimierung des Übertragungsrisikos zwingend erforderlich. Dazu sind vor allem auch zeitlich begrenzte Maßnahmen wie Stallhaltung, Leinenpflicht und Freilaufverbot geboten.

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21.11.2016

Die Vogelgrippe ist seit Tagen eines der bestimmenden Themen in den Medien. Jetzt wurde der hoch ansteckende Erreger H5N8 auch bei toten Vögeln in Hamburg nachgewiesen. Bereits zuvor wurden bestätigte Fälle aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gemeldet.

Bereits seit vergangener Woche gilt bei uns eine Stallpflicht für sämtliches Geflügel, wie auch für Heimvögel. Seit dem 21.11.2016  wurde die Verordnung auch auf Katzen und Hunde ausgeweitet. Insbesondere Katzenhalten dürfen ihre Tiere, bis auf weiteres, NICHT MEHR FREI LAUFEN LASSEN. Außerhalb der Wohnung oder des Hauses dürfen Katzen – wie auch Hunde – in Hamburg und Schleswig-Holstein nur an der Leine geführt werden.

Vogelgrippe_H5N8_Leinenpflicht_Katzen_Hamburg_Schleswig-Holstein

Mieze muss im Bett bleiben: Bis Entwarnung vor der Vogelgrippe gegeben wird dürfen auch Katzen nicht mehr freilaufen und müssen daheim bleiben oder an der Leine geführt werden. (c) Foto: J. Müller / TA Praxis Sülldorf

Hunde und Katzen können bei Kontakt mit verendeten Vögeln zur Verbreitung des Erregers beitragen. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Katze nicht mehr auf Jagd geht. Hundebesitzer sollten vor allem bei Spaziergängen an Elbe und Alster aufpassen, dass ihr Tier nicht mit toten Vögeln in Kontakt kommt.

Bei Verstößen droht ein Bußgeld von bis zu EUR 30.000. Die fahrlässige oder vorsätzliche Verschleppung von Tierseuchen ist strafbar. Bis wann die Stall- und Leinenpflicht gilt steht noch nicht fest. Für weitere Informationen wenden Sie sich an das zuständige Veterinäramt Ihrer Region und beobachten Sie die Medien.

Nach Informationen des Hamburger Abendblattes haben die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und die Verbraucherschutzämter der Bezirke ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter 040-428372222 in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 15 Uhr zu erreichen ist. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum Thema Vogelgrippe an diese Hotline.

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Cushing-Syndrom beim Hund

Donnerstag, 28. April 2016 11:08

28. April 2016

Ein Cushing-Syndrom ist eine Erkrankung, die Gesundheit, Vitalität und Aussehen Ihres Hundes sehr stark beeinträchtigt. Das Cushing-Syndrom, das auch als Hyperadrenokortizismus bezeichnet wird, tritt meist bei mittelalten und alten Hunden auf und zählt zu den häufigsten endokrinen Erkrankungen (Hormonstörungen). Die klinischen Symptome dieser Krankheit werden oft fälschlicherweise dem Alterungsprozess zugeschrieben. Es ist daher grundsätzlich zu empfehlen, gerade im fortgeschrittenen Alter des Hundes, regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen beim Tierarzt durchführen zu lassen.

WAS IST EIN CUSHING-SYNDROM

Ursächlich für ein Cushing-Syndrom ist in der Regel ein – meist gutartiger – Tumor, der am häufigsten an der Hypophyse (80-85 Prozent), manchmal auch an einer Nebenniere (15-20 Prozent) auftritt. Dieser sorgt für eine übermäßige Ausschüttung des Hormons Cortisol, welches in den Nebennieren gebildet wird. Die Nebennieren sind zwei kleine Organe, die in der Nähe der Nieren liegen. In normalen Mengen ist Cortisol für eine gesunde Funktion des Körpers wichtig. Wenn ein Tier zu wenig Cortisol im Körper bildet, führt das zu einem lebensbedrohlichen Krankheitsbild, dem Morbus Addison (Hypoadrenokortizismus). Eine gesteigerte Cortisolbildung im Körper (Cushing-Syndrom, Hyperadrenokortizismus) führt ebenfalls zu einer Reihe von Krankheitserscheinungen. Diese sind jedoch in der Regel gut behandelbar, so dass die Erkrankung zumeist nicht lebensbedrohend verläuft.

=> Die wichtigsten Informationen im Film:

      => Für weitere Hintergrundinformationen bitte Thema Auswählen:

 

Welche Behandlung für einen Hund mit Cushing-Syndrom in Frage kommt, muss zwischen Besitzer und Tierarzt entschieden werden: Unbehandelte Hunde erscheinen oft schwach, haben ungewöhnlichen Heißhunger, trinken viel und müssen dauernd Urin absetzen. Es besteht ein Risiko, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), eine Lungenembolie oder Harnsteine zu entwickeln. Sie haben eine reduzierte Immunabwehr und neigen zu Haut- oder Blaseninfektionen. Sie können zudem an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) erkranken. Daher wird aus tierärztlicher Sicht meist zu einer Behandlung geraten. Bei Tieren, die unter gravierenden Begleiterkrankungen leiden oder schon sehr alt sind, muss eine Therapie natürlich gut überlegt und gegen mögliche Risiken abgewogen werden. Die Kosten für eine medikamentöse Therapie richten sich danach, welche Gesamt-Medikamentendosis ein Hund benötigt und wie viele Kontrollen erforderlich sind.

In den meisten Fällen lässt sich die Krankheit jedoch gut in den Griff bekommen und dem Tier – mit einer gut eingestellten Medikation und regelmäßigen Kontrollen – ein normales und beschwerdefreies Leben ermöglichen. Unsere Tierärzte beraten Sie gern. Zusätzlich zu unserer Online-Informationen können Sie auch eine kostenlose Informationsbroschüre zum Thema „Cushing-Syndrom beim Hund“ in unserer Praxis erhalten.

THERAPIE – TAGEBUCH

Ist Ihr Hund aufgrund eines Cushing-Syndroms in unserer Praxis in Behandlung?

Dann empfehlen wir Ihnen das Anlegen eines Therapie-Tagebuches bei unserem Therapie-Partner DECHRA. Nach kurzer Registrierung erhalten Sie Zugriff auf ein detailliertes Formular, in welchem Sie täglich wichtige Parameter wie Medikamenteneingabe, Gewicht, Appetit, Harnabsatz, Bewegung, Hautbild und zahlreiche weitere Informationen eintragen und abspeichern können. Das Therapie-Tagebuch können Sie vor jedem Kontrolltermin ausdrucken oder vorab per E-Mail an unsere Praxis senden. Es hilft Ihnen und unseren Tierärzten dabei, ein besseres Bild über den Behandlungsverlauf zu erhalten und eine optimale Therapie für Ihr Tier zu entwickeln.

Therapie-Tagebuch

    => hier geht es zum Therapie-Tagebuch

 

[Quellen: Medizinische Kleintierklinik der LMU, München – Dechra Pharmaceuticals PLC]

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STAUPE: Impfschutz bei Hunden jetzt besonders wichtig!

Freitag, 15. Januar 2016 14:56

Schleswig-Holsteinisches Ministerium rät besonders jetzt auf einen ausreichenden Impfschutz bei Hunden zu achten.

Januar 2016 – Anlässlich des Nachweises von Staupeinfektionen bei mehreren Füchsen in Schleswig-Holstein rät das Landwirtschaftsministerium allen Hundebesitzern, jetzt besonders auf einen ausreichenden Impfschutz bei ihren Tieren zu achten.

Der lückenlose Schutz wird gewährleistet, wenn Welpen und Jungtiere im impffähigen Alter eine Grundimmunisierung erhalten und regelmäßig nachgeimpft werden.

Bei Untersuchungen von Füchsen aus dem südlichen Landesteil Schleswig-Holsteins sind aktuell Staupeinfektionen nachgewiesen worden. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass Staupeinfektionen auch in anderen Landesteilen, sowie in angrenzenden Bundesländern auftreten.

Ist Ihr Hund ausreichend geschützt?

Sichern Sie die Gesundheit Ihres Hundes durch einen ausreichenden Impfschutz. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihr Tier ausreichend geimpft ist, lassen Sie sich in unserer Praxis beraten. Bringen Sie dazu bitte unbedingt den aktuellen Impfpass Ihres Hundes mit!

Hintergrund:

Bei der Staupe handelt es sich um eine durch ein Paramyxovirus (RNA-Virus) hervorgerufene, hoch ansteckende Infektionskrankheit bei Hunden und anderen Fleischfressern wie Fuchs, Wolf, Dingo, Kojote, Schakal, Frettchen, Nerz, Wiesel, Waschbär und Seehund. Der Krankheitsverlauf bei Hunden endet nicht selten tödlich.

Infizieren können sich Hunde jeden Alters oral oder aerogen über Sekrete und Exkrete anderer infizierter Hunde (Tröpfcheninfektion), jedoch sind vorwiegend junge Tiere zwischen drei und sechs Monaten, ungeimpfte oder immunsupprimierte Tiere betroffen.

Im Gegensatz zu Hunden lassen sich zwar auch Hauskatzen mit dem Virus infizieren, bei ihnen führt das Virus jedoch zu keinen Symptomen.

Und noch ein Hinweis:

Wer auf seinen Spaziergängen im Wald und in der Feldmark einen kranken oder toten Fuchs beobachtet oder findet, sollte den Revierinhaber oder die örtlichen Jäger verständigen. Halten Sie Ihren Hund an der Leine und vermeiden Sie jeglichen Kontakt Ihres Hundes mit dem toten Wildtier.

Wie immer gilt für alle Laien: Weder lebende noch tote Wildtiere sollten angefasst werden.

 

 

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Spendenaktion: Herz für obdachlose Pfoten

Freitag, 13. November 2015 23:50

Wir bitten um Ihre Spende bis zum 11. Dezember 2015:

„HERZ für obdachlose Pfoten“

Seit mehr als 5 Jahren sind unsere Mitarbeiterin Liane, ihre Freundin Merle und ein kleines Team an Unterstützern alljährlich in der Vorweihnachtszeit auf Hamburgs „Platte“ unterwegs um obdachlose Vier- und Zweibeiner mit Spenden und allerlei Hilfreichem auf die kalte und krankheitsträchtige Jahreszeit vorzubereiten. Dabei verteilen sie Decken, Wurmkuren, Floh und Zeckenmittel, sowie Kuscheltiere und Futter für die Vierbeiner und ebenfalls wärmende Decken, Schlafsäcke und Isomatten für deren zweibeinige Herrchen und Frauchen. Selten war die Not der Obdachlosen jedoch so groß wie in diesem Jahr, denn viele der in den Vorjahren eingetroffenen Spenden werden zurzeit auf andere Hilfsprojekte umgeleitet.
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Bis zum 11. Dezember sammeln wir daher Spenden für diese großartige Projektinitiative und bitten um Ihre Unterstützung.

Benötigt werden aktuell vor allem Isomatten und Schlafsäcke. Ebenfalls freuen wir uns über Sachspenden für die bedürftigen Vierbeiner und finanzielle Zuwendungen, für die wir Futtermittel und weitere Floh-, Zecken- und Wurmmittel für die Tiere anschaffen und verteilen werden.

Alle Spenden sammeln wir bis zum 11.12.2015 in unserer Praxis.

In der Hansestadt Hamburg gibt es mehr als 2.500 Obdachlose – viele von ihnen halten Hunde oder andere Tiere. Oft sind die Vierbeiner für die Männer und Frauen die einzigen treuen Begleiter und Freunde, die sie noch haben. Bei vielen der Hamburger Obdachlosen sind Liane, Merle und die kleine Helfertruppe mit den auffälligen Herztüten bereits seit Jahren bekannt und die Besuche jeweils im November und Dezember werden inzwischen schon sehnlichst erwartet.

Obdach_1Auch in diesem Jahr war die Truppe mit Herz für obdachlose Pfoten bereits Anfang November unterwegs, um in der City, auf dem Kiez und im Hafen Hilfe zu spenden. Dabei schauten Sie, wie in den Jahren zuvor, fast ausnahmslos in dankbare Augen und vielfach kannte man sich schon mit Namen. Die kurzen Begegnungen sind stets emotional und neben Dankbarkeit erfahren Liane und Merle immer auch viel über die Nöte und Ängste von Hund und Herrchen oder Frauchen. So erfuhren die Helfer, dass noch nie so wenig Hilfe bei den Obdachlosen angekommen ist, wie in diesem Jahr. Viele der für den Winter so wichtigen Schlafsäcke und Isomatten sind verschlissen und bieten kaum noch Schutz in kalten Nächten.

Obdach_2Bei den Obdachlosen direkt kommt zurzeit kaum Nachschub an und in den Spendenkammern der Obdachlosenhilfe sind die meisten Regale leer. Mit dem was noch verfügbar ist, schützen die Herrchen oder Frauchen vor allem ihre Vierbeiner, denn diese sind ihnen ganz besonders wichtig. Sie geben Ihnen Halt und spenden Wärme. Ihre Gesundheit liegt ihnen am Herzen, denn den Weg zum Tierarzt scheuen sie meist aus Scham und auch die großartige Arbeit der Obdachlosen-Tierhilfe, eine Initiative des DRK, der Hamburger Tierärztekammer und dem Franziskus Tierheim, kann in einer Stadt wie Hamburg nicht immer und an jedem Ort zur Stelle sein.

Obdach_4Mit dem Inhalt ihrer Herztüten wollen Liane und Merle nun auch Mitte Dezember zum zweiten Mal in diesem Jahr Hilfe und ein wenig Freude für Obdachlose und ihre Vierbeiner spenden. Das Team steckt bereits mit großem Engagement in den Vorbereitungen und würde sich freuen, wenn sich viele Unterstützer fänden und mit Spenden selbst Herz für obdachlose Pfoten zeigen.

„HERZ für obdachlose Pfoten“

Wir bitten um Ihre Spende bis zum 11. Dezember 2015

 

 

Annahme: Tierarztpraxis Dorothea Vogg, Sülldorfer Kirchenweg 2015

Als Sachspenden benötigen wir vor allem Schlafsäcke und Isomatten

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Kleiner Verein mit großer Hilfe

Donnerstag, 17. September 2015 9:30

Ist es nicht ein Grundprinzip des Lebens, dass aus Kleinem oft ganz Großes entsteht? Nur hat der Mensch häufig verlernt, dieses zu sehen und auch entsprechend zu würdigen.

Scotty's HomeGenau aus diesem Grund möchten wir heute den Blick auf einen kleinen Tierschutzverein lenken, der mit kleinsten Mitteln großes leistet. Der Tierschutzverein „Scotty’s Freunde e. V.“ ist südlich von Hamburg im niedersächsischen Meißendorf beheimatet und wird von Anne Melchior, ihrer Mutter Renate und einer kleinen Zahl freiwilliger Helfer geführt.

Entdeckt haben wir Scotty’s Freunde, als wir uns erstmalig mit der Tatsache abfinden mussten, dass unser Praxishund LADY an einer unheilbaren Myelodegeneration erkrankt ist und Stück für Stück mit einer Lähmung der hinteren Extremitäten leben muss. Auf der Suche nach Erfahrungsberichten zu Hilfsmitteln und Rollis für Hunde sind wir auf einen Bericht über Anne Melchior und ihren Tierschutzverein gestoßen und haben sofort Kontakt aufgenommen.

Anne Melchior kümmert sich mit großem Herzblut auf kleinstem privaten Raum nicht nur um die Pflege und Wiedervermittlung von Katzen, Hunden und Heimtieren, sie betreibt auch eine Igel-Station und betreut seit vielen Jahren behinderte Hunde, durch die Sie mittlerweile zur „Rolli-Expertin“ geworden ist. Ihre „Rolli-Gang“ ist eine höchst vergnügte und lebensfrohe Truppe, bestehend aus DÖNER, GISMO, VITA und STELLA. Auch Knuddelmonster Frenchie YODA durften wir jüngst noch kennen lernen. Sehr traurig waren wir daher als wir erfahren haben, dass Bulli YODA nach einer sehr glücklichen Zeit bei Anne und Renate dieser Tage den Rolli gegen seine eigene kleine Wolke getauscht hat.

Gruppe

 

Ganz nebenbei ist Annes Rolli-Truppe aber auch die Attraktion im nahe gelegenen Altenheim, welches die rasenden Rolli-Hunde regelmäßig zu ausgiebigen Streichelstunden besuchen und damit auch den Bewohnern der Einrichtung viel von ihrer Lebensfreude abgeben.

Bewohner_2 Bewohner_1

Von Anne Melchior haben wir gelernt, dass es keine Patentlösung für den idealen Rolli gibt, sondern es sich stets um ein Projekt handelt, welches je nach Krankheitsstadium des Hundes angepasst und optimiert werden muss. Dabei hat Anne bereits viele Rolli-Modelle am Markt kennengelernt und für die unterschiedlichen Hunde und ihre individuellen Bedüfnisse immer wieder neuen Ideen entwickelt, ausprobiert und viele Rollis entsprechend individualisiert.

Ladys Rolli muss jetzt angepasst werden...

Ladys Rolli muss jetzt angepasst werden…

Für LADY haben wir einen gebrauchten Rolli erstanden und gemeinsam mit Anne Ideen entwickelt, diesen an LADYs Bedürfnisse anzupassen. Jetzt sind Bastelstunden angesagt, bei denen Anne Melchior uns, dank der modernen digitalen Kommunikationswelt, stets über die Schulter schaut und wichtige Ratschläge gibt. Ein Blick lohnt sich auch auf Annes Rolli-Informationen => Rolli Infos

 

 

Scotty, Annes erster Rolli-Hund und Namensgeber des Vereins

                                 Scotty

Wie alle Helfer mit Herz engagiert auch Anne Melchior sich ehrenamtlich für die Tiere. Ihr kleines Einkommen und die Rente ihrer Mutter reichen dafür aber bei weitem nicht aus. Anders als bei den großen Tierschutzorganisationen, die beträchtliche Mittel für Werbung ausgeben, arbeiten Anne und Mutter Renate weitgehend abgeschieden von der öffentlichen Aufmerksamkeit und entsprechend gering ist die Zahl der finanziellen Zuwendungen, die dem als gemeinnützig anerkannte Tierschutzverein „Scotty’s Freunde e. V.“ für seine wichtige Arbeit zur Verfügung stehen.

 

Jede Arbeit für Tiere ist wichtig, jedoch haben es die „Kleinen“ dabei traditionell schwerer als die „Großen“. Wer die große Hilfe des kleinen Tierschutzvereins „Scotty’s Freunde e. V.“ mit einer Spende oder einer Patenschaft unterstützen möchte findet weitere Informationen über Anne Melchior und Ihren Verein unter: www.igelstation-meissendorf.de

Spendenkonto:

Scotty’s Freunde e.V.
Volksbank Südheide eG
IBAN: DE29 2579 1635 170 5800 700
BIC: GENODEF1HMN

(Alle Fotos auf dieser Seite: (c) Anne Melchior)

Scotty's Tierschutzverein

 

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Zahnstein gefährdet die Gesundheit Ihres Tieres

Freitag, 20. März 2015 19:24

Initiative Zahngesundheit

Ein wichtiger Baustein für das Wohlbefinden Ihres Tieres ist die Zahngesundheit. Den prozentual größten Anteil an Zahnbehandlungen in der Tierarztpraxis nehmen Zahnsteinentfernung und die damit verbundenen Zahnbehandlungen ein. Rund 80 Prozent aller Hunde über drei Jahre und 70 Prozent der Katzen im Alter von rund 2 Jahren weisen Symptome von Parodontalerkrankungen auf!

Leider kommt es viel zu häufig vor, dass sich der Zustand von Zahnschmelz, Zahnfleisch und Zahnwurzel durch dauerhaft mit Zahnstein behaftete Zähne über die Zeit so stark verschlechtert, dass die Entfernung eines oder mehrerer Zähne unumgänglich wird. Wir empfehlen Ihnen daher das Gebiss Ihres Tieres mindestens einmal im Jahr in der Tierarztpraxis kontrollieren zu lassen.

Beugen Sie Zahnstein vor!

Die Zahnreinigung kann durch den Einsatz geeigneter Futtermittel unterstützt werden. Alleinfuttermittel sowie spezielle Zahnpflegeprodukte stehen hier zur Verfügung.

Die Anpassung der Fütterung sorgt für eine Verbesserung der Maulhygiene. Hierbei ist nicht entscheidend, ob es sich um Feucht- oder Trockenfutter handelt. Je mehr gekaut werden muss, umso besser werden die „aktiven“ Zahnflächen gereinigt. Zähe, strukturierte – nicht klebrige oder harte – abrasive Futtermittel erhöhen die Zeit, die zum Zerteilen und Kauen aufgewendet wird und verbessern die Zahnreinigung. Zu kleine Futterbrocken werden einfach abgeschluckt!

Zähne putzen ?

Zähneputzen ist das Mittel der Wahl zur Vermeidung parodontaler Erkrankungen. Liegt bereits eine Parodontitis vor, muss diese zunächst professionell durch einen Tierarzt behandelt werden, bevor mit häuslichen Maßnahmen begonnen werden kann.

Bitte verwenden Sie jedoch NIEMALS Zahncreme für Menschen, da diese schädlich für Ihr Tier ist. Spezielle Zahncreme für Hund und Katze erhalten Sie in unserer Praxis. Da das Zähneputzen bei Tieren gelernt werden muss, halten wir Im Rahmen der „Initiative Zahngesundheit“ im April kostenlose Zahnreinigungs-Sets für Sie bereit. (So lange der Vorrat reicht!).

Zum Thema „Zahngesundheit bei Hund und Katze“ informiert die auch die Initiative Zahngesundheit unter www.initiativezahngesundheit.de.

Eine Anleitung zum richtigen Zähneputzen bei Ihrem Tier können Sie sich auch hier als PDF erhalten:
Anleitung zum Zähneputzen bei Katzen
Anleitung zum Zähneputzen bei Hunden

Thema: News, Temp | Kommentare deaktiviert für Zahnstein gefährdet die Gesundheit Ihres Tieres | Autor:

Initiative Zahngesundheit 2015

Montag, 16. März 2015 15:00

16. März 2015

Initiative Zahngesundheit

Aufgrund des großen Erfolges in den vergangenen Jahren  führt die Wirtschaftsgenossenschaft Deutscher Tierärzte (WDT), gemeinsam mit Pedigree, auch 2015 die bundesweite „Initiative Zahngesundheit“ fort. Fachlich unterstützt wird die Initiative von der Deutschen Gesellschaft für Tierzahnheilkunde (DGT). Auch wir unterstützen mit unserer Praxis die Initiative Zahngesundheit. Daher erhalten Sie bei einem Zahn-Check im April und Mai 2015 ein kostenloses Zahnreinigungs-Set für Ihren Hund (so lange der Vorrat reicht).

Lesen Sie weiter, warum Zahnpflege für Hunde und Katzen so wichtig ist: >>weiter

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