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TIERSCHUTZFEST im Tierheim Süderstraße

Donnerstag, 20. September 2018 12:36

[20. September 2018]

Seien Sie mit dabei, bei Norddeutschlands größtem Tierschutzfest am 7. Oktober 2018 im Tierheim Süderstraße

Haben Sie schon einmal überlegt, einem Tierheim-Tier ein neues Zuhause und damit ein schöneres und lebenswerteres Leben zu geben? In deutschen Tierheimen warten aktuell mehr als 100.000 Tiere auf Vermittlung. Davon nicht weniger als 40.000 Katzen, über 20.000 Hunde und noch einmal so viele Heimtiere. Über ein ganzes Jahr gesehen landet ein vielfaches dieser Zahlen im Tierheim. Nach Statistiken von Tierschutzorganisationen werden allein rund 120.000 Hunde Jahr für Jahr in Obhut genommen.

Eine gute Gelegenheit sich einmal über Tierheim-Tiere zu informieren!

Am Sonntag, den 7. Oktober 2018, lädt der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV) von 9 bis 16 Uhr zum Tierschutzfest ins Tierheim Süderstraße ein. Die Veranstaltung, bei der bis zu 10.000 Besuchern erwartet werden, hat eine lange Tradition und bietet ein spannendes Programm. Anlass ist der jährliche Welttierschutztag am 4. Oktober, der mahnt, Tiere als schützenswerte und fühlende Mitgeschöpfe zu achten.

Bis zu 10.000 Gäste werden erwartet. Foto (c) Julia Molina

Zahlreiche Vereine und Organisationen informieren auf dem Tierheim-Gelände über verschiedene Tierschutzthemen. Bei Führungen erhalten Besucher einen Einblick in die vielfältige Arbeit im Tierheim des Hamburger Tierschutzvereins mit seinen zurzeit mehr als 1.300 Schützlingen. Die zum Tierheim gehörende Hundeschule zeigt mit dem Pitbull-Ballett, wie harmonisch die Hund-Mensch-Beziehung aussehen kann und die Hunde der Spiel-und-Spaß-Gruppe führen vor, was sie so alles gelernt haben.

Beim beliebten Hunderennen geben die Teilnehmer Vollgas. Foto (c) Lydia Ulbrich

Auch Besucherhunde dürfen sich ausprobieren – beim beliebten Hunderennen oder beim Intelligenztest für Hunde.

Auch die Rolly-Truppe des Tierheims nimmt teil. Foto (c) Lydia Ulbrich

Für den kleinen und großen Hunger werden leckere vegetarische und vegane Speisen, zumeist in Bioqualität, angeboten.  Eine große Auswahl an gespendete Kuchen und Waffeln finden Besucher im „SpatzenCafe“. Auch das „BahnhofsCaFeé“ aus Buchholz bietet ehrenamtlich leckere Kaffee- und Kuchen-Spezialitäten an. Der komplette Erlös kommt dem HTV zugute. Am Food Truck von „Vincent Vegan“ dürfen sich die Besucher auf leckere vegane Burger, vegane Wurst und Pommes-Variationen freuen.

Das SpatzenCafé wartet mit vielen leckeren und auch veganen Kuchen auf. Foto (c) Birte Hohm

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Tierschutzfest
Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.

7. Oktober 2018 (Sonntag)
9 bis 16 Uhr
Süderstraße 399, Hamm-Süd

 

(www.hamburger-tierschutzverein.de)

 

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Schildkröten sachgerecht überwintern

Samstag, 21. September 2013 11:51

Für Landschildkröten ist die Zeit der Winterstarre von enormer Bedeutung. Im Schnitt dauert sie 4 Monate und findet zwischen Oktober und März statt. Welche Vorbereitungen dafür getroffen werden müssen und wie eine Landschildkröte fachgerecht eingewintert wird, haben wir für Sie einmal zusammengestellt.

=> Schildkröten sachgerecht überwintern

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Schildkröten sachgerecht überwintern!

Freitag, 21. September 2012 11:47

Vor dem Winterschlaf die Gesundheit der Schildkröte überprüfen.

Ohne Winterstarre ist eine artgerechte Haltung nicht möglich. Sie ist Voraussetzung für ein gleichmäßiges Panzerwachstum und beugt Krankheiten wie Rachitis vor. Es dürfen jedoch nur absolut gesunde Tiere eingewintert werden. Spätestens 6 Wochen vor der Einwinterung sollte daher eine tierärztliche Untersuchung vorgenommen werden, bei der dann auch eine letzte Wurmkur verabreicht wird. Bei der Haltung im Terrarium müssen dann auch Beleuchtung und Temperatur schrittweise reduziert werden. Die Schildkröte sollte außerdem 1-2 x pro Woche für 20 Minuten in 25°C warmen, 5 cm tiefem Wasser gebadet werden, damit sich der Darm entleeren kann. Eine Woche vor der Einwinterung wird die Fütterung dann komplett eingestellt.

Das Winterquartier sollte konstant 4-8 Grad kühl und ausreichend groß sein.

Sobald sich die Schildkröte langsam zurückzieht und ruhiger wird, wird sie gewogen. Anschließend kommt sie in eine Kiste, die in mindestens doppelter Panzerhöhe mit Gartenerde, Rindenmulch, Moos, Laubblättern oder Schaumstoff-Flocken gefüllt ist. Die Seitenlänge der Kiste sollte ungefähr die dreifache Panzerlänge betragen, sodass sich das Tier etwas bewegen und bequem umdrehen kann. Die Kiste wird dann in einen kühlen Raum oder in einen separaten Kühlschrank gestellt.  Wichtig ist, dass der Standort konstant eine Temperatur zwischen 4-8°C gewährleisten kann, was 1 x pro Woche kontrolliert werden muss.

Während der Winterruhe regelmäßig das Gewicht kontrollieren.

Die Überwinterung sollte mindestens 8 Wochen dauern. Je nach Herkunft der Tiere sind 3-5 Monate ideal. Ist unbekannt, aus welchem Gebiet die Schildkröte stammt, so ist das Mittel von 4 Monaten zu wählen. Die Umgebung des Tieres sollte leicht feucht, aber nicht nass gehalten werden. Dazu kann das Füllmaterial einige Male etwas besprüht werden. Bei Überwinterung im Kühlschrank muss dieser 1-2 Mal pro Woche zum Lüften geöffnet werden. Alle 4 Wochen muss das Tier außerdem gewogen werden. Sinkt das Gewicht um mehr als 10%  unter das Einwinterungsgewicht, muss die Überwinterung abgebrochen werden. Ansonsten endet die Winterstarre meist damit, dass die Schildkröte von selber aufwacht. Ist dies nicht der Fall, wartet man auf warme Temperaturen im Frühjahr, um sie zu wecken.

Nach dem Winterschlaf langsam wieder aufwachen lassen.

Nach dem Aufwachen werden Temperatur und Beleuchtung der Unterbringung wieder angepasst. Parallel wird der Schildkröte lauwarmes Wasser zum Trinken angeboten, so dass sie ihren Wasserhaushalt stabilisieren kann. Auch warme Bäder können helfen, die Verdauung und den Wärmehaushalt des Tieres wieder in Schwung zu bringen. Mit der Fütterung kann nach rund 2 Tagen wieder begonnen werden. Keine Sorge, wenn es ein wenig dauert, bis das Tier wieder frisst, das ist durchaus normal.

Niemals auf den Winterschlaf verzichten.

Wenn Sie die genannten Tipps beachten ist das  Ein- und Auswintern ihrer Schildkröte eigentlich nicht schwer. Wenn Sie es sich aber nicht zutrauen oder nicht die räumlichen Voraussetzungen dafür haben, so darf dies kein Grund sein, auf die Winterstarre zu verzichten. Hier helfen Reptilien-Hotels und professionelle Züchter, zu denen die Schildkröte vom Ein- bis zum Auswintern gebracht werden kann.

 

(Quelle: Bayer Health Care)

 

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