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Vogelgrippe: Weiterhin Restriktionen für Tierhalter

Freitag, 20. Januar 2017 12:28

21. März 2017

Aktuelle Informationen zur Geflügelpest – Stadt Hamburg 

Zuletzt wurde am 8. März 2017 der Ausbruch der Geflügelpest bei einem Wildvogel im Bezirk Mitte (Ortsteil Veddel) nachgewiesen, einen weiteren Fund von zwei an H5N8 verendeten Enten gab es in Bergedorf. Damit müssen nach der bundesweit geltenden Geflügelpest-Verordnung ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet rund um die Fundorte eingerichtet werden. 

Insgesamt gibt es zurzeit in Hamburg sechs Sperrbezirke und fünf Beobachtungsgebiete, die sich in Teilen überlappen. Derzeit umfassen sie aufgrund der räumlichen Verteilung der Fundorte das gesamte Stadtgebiet. 

Innerhalb dieser Gebiete gelten besondere Schutzmaßnahmen für Geflügelhaltungen, um die Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Für Hunde- und Katzenhalter bedeutet dies, dass ihre Tiere innerhalb der Sperr- und Beobachtungsgebiete nicht frei umherlaufen dürfen.

Der früheste Termin, zu dem diese Maßnahmen aufgehoben werden können:

  • Sperrgebiete und Beobachtungsgebiet um die Fundorte in den Bezirken Hamburg-Mitte (Wilhelmsburg) und Altona (Övelgönne): 18. März 2017
  • Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Mitte (Steinwerder): 26. März 2017
  • Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Wandsbek (Wohldorf-Ohlstedt): 30. März 2017
  • Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Bergedorf (Ortsteil Bergedorf): 8. April 2017
  • Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Mitte (Veddel):
    8. April 2017

Bitte informieren Sie sich als Katzenhalter, ob Sie an Ihren Wohnort betroffen sind. Ebenso sollten alle Hundehalter beachten, wo ab sofort wieder die erweiterte Leinenpflicht besteht.

Das Gebiet, in welchem die erneuten Restriktionen gelten, können Sie unter dem folgenden Link einsehen:

http://www.hamburg.de/tierschutz-tiergesundheit/4405926/gefluegelpest/

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Vogelgrippe: Restriktionen vorerst aufgehoben!

Donnerstag, 5. Januar 2017 13:17

05. Januar 2017

Aktuelle Informatione zur Geflügelpest – Stadt Hamburg 

Nach dem 6. Dezember 2016 wurden keine weiteren Fälle von H5N8 bei Wildvögeln in Hamburg festgestellt. Die seither geltenden Restriktionen (Freilaufverbot für Katzen und erweiterte Leinenpflicht für Hunde) sind daher ab sofort und bis auf weiteres aufgehoben!

 

 

Dennoch werden aus benachbarten Bundesländern auch in jüngster Zeit immer wieder neue Ausbrüche von H5N8-Infektionen gemeldet. Das Seuchengeschehen ist daher noch immer kritisch einzustufen. Sollten in Hamburg erneut hochpathogene Influenzaviren bei einem Vogel nachgewiesen werden, müssten die Restriktionszonen nach der Geflügelpest-Verordnung wieder eingerichtet und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Immer aktuell können Sie den Status zum Thema Vogelgrippe unter dem folgenden Link erfahren:

http://www.hamburg.de/tierschutz-tiergesundheit/4405926/gefluegelpest/

 

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VOGELGRIPPE – Freilaufverbot für Katzen und Hunde

Montag, 21. November 2016 14:39

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UpDate vom 20.12.2016

Aufgrund des zuletzt am 06.12.2016 auf Hamburger Stadtgebiet nachgewiesenen Vogelgrippefalles wurden das Freilaufverbot für Katzen, sowie die generelle Leinenpflicht für Hunde, im gesamten Hamburger Stadtgebiet bis zum 05.01.2017 verlängert.

Die Regel: Die Maßnahmen können in einem Beobachtungsgebiet frühestens 30 Tage nach Festlegung (also auftreten eines bestätigten Vogelgrippefalles) aufgehoben werden. Sollte ein neuer Fall auftreten, beginnt die Frist erneut.

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UpDate vom 22.11.2016

Vogelgrippe: Information zur Frage der Infektionsgefahr

Im Rahmen der Diskussion um das Vogelgrippe-bedingte Freilaufverbot für Hunde und Katzen wird vielfach diskutiert, ob eine Ansteckungsgefahr für Menschen (Erwachsene wie Kinder) und Tiere besteht. Nach aktueller Rücksprache mit den zuständigen Behörden können wir folgendes weitergeben: Nach gegenwärtigem Kenntnisstand der Wissenschaft besteht bei dem speziellen Erreger H5N8 kein konkretes Infektionsrisiko für Menschen, Hunde und Katzen.

Alle können, bei Kontakt mit einem infizierten Vogel, jedoch als Überträger des Virus dienen und damit die Seuche weiter verbreiten. Um eine möglichst rasche Eindämmung der Vogelgrippe zu erzielen und damit auch das Leben von Millionen von Vögeln zu retten, ist eine Minimierung des Übertragungsrisikos zwingend erforderlich. Dazu sind vor allem auch zeitlich begrenzte Maßnahmen wie Stallhaltung, Leinenpflicht und Freilaufverbot geboten.

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21.11.2016

Die Vogelgrippe ist seit Tagen eines der bestimmenden Themen in den Medien. Jetzt wurde der hoch ansteckende Erreger H5N8 auch bei toten Vögeln in Hamburg nachgewiesen. Bereits zuvor wurden bestätigte Fälle aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gemeldet.

Bereits seit vergangener Woche gilt bei uns eine Stallpflicht für sämtliches Geflügel, wie auch für Heimvögel. Seit dem 21.11.2016  wurde die Verordnung auch auf Katzen und Hunde ausgeweitet. Insbesondere Katzenhalten dürfen ihre Tiere, bis auf weiteres, NICHT MEHR FREI LAUFEN LASSEN. Außerhalb der Wohnung oder des Hauses dürfen Katzen – wie auch Hunde – in Hamburg und Schleswig-Holstein nur an der Leine geführt werden.

Vogelgrippe_H5N8_Leinenpflicht_Katzen_Hamburg_Schleswig-Holstein

Mieze muss im Bett bleiben: Bis Entwarnung vor der Vogelgrippe gegeben wird dürfen auch Katzen nicht mehr freilaufen und müssen daheim bleiben oder an der Leine geführt werden. (c) Foto: J. Müller / TA Praxis Sülldorf

Hunde und Katzen können bei Kontakt mit verendeten Vögeln zur Verbreitung des Erregers beitragen. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Katze nicht mehr auf Jagd geht. Hundebesitzer sollten vor allem bei Spaziergängen an Elbe und Alster aufpassen, dass ihr Tier nicht mit toten Vögeln in Kontakt kommt.

Bei Verstößen droht ein Bußgeld von bis zu EUR 30.000. Die fahrlässige oder vorsätzliche Verschleppung von Tierseuchen ist strafbar. Bis wann die Stall- und Leinenpflicht gilt steht noch nicht fest. Für weitere Informationen wenden Sie sich an das zuständige Veterinäramt Ihrer Region und beobachten Sie die Medien.

Nach Informationen des Hamburger Abendblattes haben die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und die Verbraucherschutzämter der Bezirke ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter 040-428372222 in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 15 Uhr zu erreichen ist. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum Thema Vogelgrippe an diese Hotline.

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