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Informationen zur Impfung Pferd

Donnerstag, 28. März 2019 23:59

 

Liebe Pferdebesitzer,

aus aktuellem Anlass möchten wir Sie auf einige wichtige Fakten im
Zusammenhang mit der Impfung gegen Equine Influenza Viren (EIV) und
Equine Herpes Viren Typ 1 und Typ 4 (EHV 1,4) hinweisen.

 

Informationen zur Influenza-Impfung

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin am Friedrich-Loeffler-Institut (StIKo Vet) hält in der aktualisierten Impfleitlinie an der Empfehlung fest, Pferde – die z.B. im Rahmen von Veranstaltungen einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind – halbjährlich gegen Equine Influenza zu impfen.

Diese Empfehlung weicht von den Gebrauchsinformationen der in Deutschland zugelassenen EIV-Impfstoffe ab, in denen jährliche Wiederholungsimpfungen angegeben sind. Da es in dieser Frage zu Unklarheiten gekommen ist, soll im Folgenden die Datenlage – die der StIKo Vet Empfehlung zugrunde liegt – erläutert werden.

Die Equine Influenza ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die durch das Equine Influenzavirus (EIV) verursacht wird. Das Virus ist weltweit verbreitet.

Geimpfte Pferde weisen – im Vergleich zu nicht geimpften Kontrolltieren – zwei bis drei Wochen nach der Grundimmunisierung signifikant geringere Symptome und eine reduzierte Virusausscheidung nach Influenzainfektion auf.

Studien haben gezeigt, dass die impfinduzierten EIV-Antikörper bei den meisten untersuchten Pferden, bei denen die letzte EIV-Immunisierung länger als sechs Monate zurücklag, klar unter die Grenze des virologischen Schutzes absinkt, in einigen Fällen sogar unter die Grenze des klinischen Schutzes.

Aufgrund der vorliegenden infektions-immunologischen Daten und der Erfahrungen der vergangenen EIV-Epidemien ist davon auszugehen, dass die Gefahr einer Weiterverbreitung des Virus ab einem Zeitraum von sechs Monaten nach der letzten Wiederholungsimpfung deutlich ansteigt. Dies gilt insbesondere bei einem hohen Infektionsdruck, wie er bei Turnieren und größeren Pferdeansammlungen potentiell vorherrscht.

In Übereinstimmung mit der Impfempfehlung der StlKo Vet und anderer, internationaler Expertenkommissionen ist in der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) festgehalten, dass Pferde nur dann zu Turnieren zugelassen werden, wenn sie grundimmunisiert sind und die Wiederholungsimpfungen im Abstand von sechs Monaten erhalten haben. Das sollte nicht aufgeweicht werden.


Zusammenfassung:

  • Die Impfung reduziert signifikant die Ausprägung und Dauer klinischer Symptome
  • Die Impfung reduziert signifikant die Intensität und Dauer der Virusausscheidung
  • Die Impfung vermindert das Risiko einer Influenzaübertragung

 

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Informationen zur Herpes-Impfung

Gemäß der Impfleitlinie Pferd der StIKo Vet ist eine verlässliche Reduzierung des Infektionsdrucks, wie bei den meisten Infektionskrankheiten, nur durch ein konsequentes Impfmanagement zu erreichen.

Die vorbeugende Impfung gegen respiratorische Erkrankungen und auch zur Verhütung von Aborten verursacht durch Equine Herpesviren vom Typ 1 und Typ 4 sollte laut StIKo Vet optimaler Weise als Bestandsimpfung durchgeführt werden.

Die Impfung mit Equip®EHV1,4 erfolgt in der Regel ab einem Alter von fünf bis sechs Monaten mit einer Wiederholungsimpfung vier bis sechs Wochen später (Grundimmunisierung).

Der Impfschutz hält sechs Monate an und ist in regelmäßigen Abständen von jeweils sechs Monaten aufrecht zu erhalten.

Da bei der Herpesimpfung ein beginnender Abfall des Antikörpertiters bereits nach vier Monaten zu verzeichnen ist, sollte das vom Hersteller angegebene Impfintervall von sechs Monaten unbedingt eingehalten werden, um einen bestmöglichen Schutz der Tiere zu ermöglichen.

 

Quelle: StIKo Vet (Stellungnahme zur Immunisierung von Pferden)

                                                                             

 

 

 

 

 

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Wie wirken unterschiedliche Floh- und Zeckenmittel?

Mittwoch, 16. August 2017 19:07

Zeichentrick-Hund Buddy informiert in einem lehrreichen Video anschaulich und unterhaltsam über die verschiedenen Wirkweisen von Antiparasitenmitteln.

 

Präparate gegen Flöhe und Zecken gibt es viele am Markt. Dabei gibt es Mittel, die über die Hautoberfläche wirken, welche mit repellierendem Effekt und Produkte, die über die Blutbahn wirken. Aber wie funktioniert das genau? Zeichentrick-Hund Buddy informiert gut verständlich über die unterschiedlichen Wirkungsweisen der Präparate.

Welches Floh- und Zeckenmittel ist für Sie das Richtige?

Für welches der Mittel Sie sich entscheiden obliegt Ihrer Präferenz und der individuellen Erfahrung mit Ihrem Tier. Basis-Orientierung sollen Ihnen auch die folgenden Punkte geben:

Ihr Tier hat ein aktuelles Flohproblem:

=> Hier helfen Produkte mit einer schnellen, Parasiten-abtötenden Wirkung. Solche als Tabletten oder Spot-on verfügbaren Produkte töten Flöhe auf dem Tier meist innerhalb von 4 Stunden ab und haben zusätzlich eine anhaltende Wirkung für vier Wochen.

Ihr Tier ist gern im Wasser, oder Sie haben Kinder:

=> Hier empfehlen Sich Präparate die oral aufgenommen werden und sich über die Blutbahn verbreiten. Hierbei müssen Parasiten zwar erst beißen bevor sie wirksam und schnell abgetötet werden, aber die Vorteile sind entscheidend:

  • Das Tier kann unbegrenzt baden, ohne dass sich die Wirkung des Mittels verliert
  • Kinder können das Tier streicheln, ohne mit dem Wirkstoff in Berührung zu kommen
  • Einige Präparate wirken bis zu drei Monate, so dass Sie weniger oft eine Profilaxe anwenden müssen

Sie bevorzugen einen repellierenden Effekt

=> Präparate, die sich über die Hautoberfläche verteilen und dort wirksam sind, sind als Tropfpipetten (Spot-on) oder als Halsband zur äußerlichen Anwendung erhältlich. Diese Produkte wirken zumeist repellierend. Kommen Parasiten mit dem Wirkstoff in Kontakt, werden die Nerven ihrer Gliedmaßen so stark gereizt, dass sie von dem Haustier abfallen, bevor es zu einem Stich oder Biss kommt. Vergleichbar ist das mit dem Zurückziehen der Hand beim Anfassen einer heißen Herdplatte. Außerdem besitzen die meisten repellierenden Mittel auch eine abtötende Wirkung, sodass die abgewehrten Parasiten nach kurzer Zeit absterben und so keine anderen Tiere oder Menschen mehr befallen können. Beachten sollten Sie bei diesen Mittel allerdings:

  • Der Wirkstoff muss direkt auf die Haut gebracht werden, was einer sorgfältigen Verabreichung durch den Anwender bedarf.
  • Der Wirkstoff sollte im Nacken aufgetragen werden, wo das Tier ihn nicht ablecken kann.
  • Wirkstoffe auf der Haut können durch regelmäßiges baden oder abduschen des Tieres an Wirksamkeit verlieren.
  • Das Tier sollte für mindestens 48 Stunden im Bereich der Auftragungsstelle nicht gestreichelt werden, um den Wirkstoff nicht aus dem Tier „heraus zu streicheln“
  • Wie Wirksamkeit ist auf vier Wochen begrenzt.

Sie reisen mit Ihrem Tier in ein Risikogebiet (z.B. Mittelmeer)

=> Reisen Sie mit Ihrem Tier in ein Gebiet mit hohem Leishmaniose-Risiko (diese auch Mittelmeer-Krankheit genannte Erkrankung wird über Sandmücken verbreitet), sollten Sie spezielle Wirkstoffe einsetzen, die auch gegen diese Parasiten wirksam sind. Hierzu beraten Sie unsere Tierärzte gern und werden Ihnen die passende Wirkstoffkombination empfehlen.

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„SureFeed“ Futterautomat für Katzen

Donnerstag, 13. April 2017 14:05

13. April 2017

Sie haben einen Mehr-Tier-Haushalt und Ihre Katze hat Gewichtsprobleme da sie nicht nur das eigene, sondern immer auch das Futter ihrer vierbeinigen Mitbewohner frisst?

Oder eine Ihrer Katzen braucht ein medizinisches Spezialfutter, welches die Artgenossen im Haushalt auf keinen Fall auch fressen sollen?

Diese und weitere ähnliche Probleme werden uns immer wieder in der Praxis vorgetragen und der bislang einzige Rat war „strategisches Futtermanagement“, was aber nicht immer einfach für den Tierbesitzer durchzusetzen oder durchzuhalten ist.

SURE FEED: Hier frisst nur der, dem das Futter gehört

Eine gute Alternative zum strategischen Futtermanagement und eine einfache Lösung für die genannten Problem bietet der Hersteller SureFlap mit dem neuen Mikrochip-Futterautomaten SURE FEED an. Bislang war die Firma SureFlap vor allem für ihre hochwertigen, mikrochipgesteuerte Katzenklappen bekannt. Die bewährte SureFlap Mikrochiptechnologie findet jetzt auch in den innovativen SURE FEED Futterautomaten Anwendung.

"SURE FEED", mikrochipgesteuerter Futterautomat für Katzen von SureFlapNach dem Prinzip einer mikrochipgesteuerten Katzenklappe öffnet sich der Napf nur dann, wenn eine Katze mit ihrem individuell im Futterautomaten gespeicherten Mikrochip davor steht. Verlässt die Katze den Napf, schließt er sich automatisch und kein anderes Tier kommt an das Futter.

SURE FEED funktioniert mit allen gängigen Chip-Implantaten, die Tierärzte in Europa einsetzen.

Sollte Ihr Tier nicht gechipt sein und Sie dieses auch nicht planen (wir empfehlen grundsätzlich die Mikrochip-Implantation bei einer Katze), lässt sich SURE FEED auch mittels des mitgelieferten SureFlap RFID-Halsband-Anhängers steuern.

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SURE FEED ist auch in unserer Praxis erhältlich.
Sprechen Sie uns gern an!

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FUNKTIONEN

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Für Mehrtierhaushalte entwickelt, wo das Stehlen
von Futter ein Problem ist

 

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Stellt sicher, dass Spezialfutter nur vom richtigen
Haustier gefressen wird

 

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Ideal für Diätmanagement und Gewichtskontrolle

 

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Kompatibel mit allen weltweit verfügbaren Identifikations-
Mikrochips und SureFlap-RFID-Halsbandanhängern
.
.
decoration imageFunktioniert mit dem SureFlap-RFID-Halsbandanhänger
(ein Anhänger mitgeliefert)

 

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Für Nass- und Trockenfutter geeignet

 

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Automatisch schließender Deckel hält Futter länger
frisch und frei von Fliegen

 

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6 Monate Batterielebensdauer
(4 x C-Batterien – nicht enthalten)

 

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Farbenfrohe Näpfe und Matten separat erhältlich
(1 graue Schale, 1 graue Split-Schale und 1 graue Matte enthalten)

 

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Speichert bis zu 32 verschiedene Tiere
bzw. Mikrochipnummern (Auch für kleine Hunde geeignet)

 

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Garantiezeit von 3 Jahren

 

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SURE FEED ist auch in unserer Praxis erhältlich.
Sprechen Sie uns gern an!

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Für den SURE FEED Futterautomaten gibt es vier verschiedenfarbige Näpfe und Matten als Zubehör, so dass Sie beim Einsatz mehrerer Futterautomaten diese gut unterscheiden können oder Ihrem SURE FEED einfach einen frischen Farbtupfer verleihen können.

"SURE FEED", mikrochipgesteuerter Futterautomat (grau) für Katzen von SureFlap"SURE FEED", mikrochipgesteuerter Futterautomat (grau) für Katzen von SureFlap"SURE FEED", mikrochipgesteuerter Futterautomat (blau) für Katzen von SureFlap"SURE FEED", mikrochipgesteuerter Futterautomat (pink) für Katzen von SureFlap

SURE FEED Feedback

Wer im Netzt surft wird viele ausführliche Posts und Beiträge zu Sure Feed entdecken. Ein guter Testbericht – wie wir denken – lässt sich bei BLOGKATZEN.de unter http://blogkatzen.de/surefeed-futterautomat-test/ finden.

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Was tun, wenn die Katze im Haus bleiben muss ….

Montag, 28. November 2016 14:17

28. November 2016

In manchen Gebieten, wie z.B. Hamburg, sollen Katzen derzeit wegen des Ausbruchs der Vogelgrippe im Haus bleiben. Dieser „Hausarrest“ stellt sowohl für die Katzen als auch ihre Halter eine Herausforderung dar. Was kann man also tun?

katze-gruppeWie haben einmal bei der „Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie (GTVMT)“ nachgefragt und möchten Ihnen beigefügten Link empfehlen. Die Tipps der Experten sollen Ihnen helfen, die Situation für Ihr Tier – und für Sie – so angenehm wie möglich zu gestalten.

Link zum Beitrag:
http://www.gtvmt.de/wp-content/uploads/2016/11/Katze-im-Haus.pdf.

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Wildtiere: Helfen ja, aber richtig!

Mittwoch, 15. Juni 2016 11:59

Liebe Tierfreunde,

leider beobachten wir seit einiger Zeit eine neue Gepflogenheit:

Immer mehr Menschen möchten sich um scheinbar oder tatsächlich verwaiste Wildtiere kümmern. Dabei bedeutet „kümmern“ allerdings nur, dass die Tiere einfach und schnell beim Tierarzt abgegeben werden, oder in Kartons oder Tüten (das geht schon mal gar nicht!!!) vor die Praxis gelegt werden. Manchmal gibt es auch – bevorzugt am Wochenende – einen mehr oder weniger anonymen Anruf: „Sie müssten mal in die Praxis fahren, wir haben da einen Karton mit Babyhasen abgestellt“.

Eine Tierarztpraxis ist jedoch KEINE Wildtierstation -> Futter, Volieren, tierische Kumpel, Auswilderungsgehege und Pflegepersonal fehlen…!
Wildtiere-Tierarztpraxis-Hamburg-Sülldorf

Tierarztpraxen sind keine Wildtierstationen!

Es gibt VIER ehrenamtliche Wildtierstationen in und um Hamburg mit fantastischem Personal, was rund um die Uhr für Findlinge und Waisen mit Herz und Kompetenz zur Verfügung steht!

„Kümmern“ heißt daher, auch einmal gewillt zu sein eine kleine Fahrt zu unternehmen und zum Wohl der Wildtiere etwas Zeit zu opfern, um sie dort in fachgerechte Hände zu übergeben.

„Kümmern“, indem man die Tiere nur schnell beim nächstgelegenen Tierarzt abgibt, damit der dann für den Weitertransport sorgt und am Ende von Sprechzeit und Notdienst zur Wildtierstation fährt, ist leider nur ein halbes Kümmern.

Gern übernehmen wir selbstverständlich die Erstversorgung offenkundig verletzter Wildtiere zu unseren Öffnungszeiten. In allen anderen Fällen bitten wir Sie, die Tiere in eine der leicht erreichbaren Wildtierstationen zu fahren.

Zwei Wildtierstationen versorgen Findlinge in und um Hamburg

Bitte beachten Sie stets, dass Wildtiere am besten in ihrer natürlichen Umgebung aufgehoben sind und nach dem Gesetz auch nicht aufgenommen werden dürfen. Sollten Sie aber doch einmal einem Wildtier das Leben retten müssen, dann können Sie es an allen Tagen rund um die Uhr zu folgenden Wildtierstationen bringen:

HAMBURGER  TIERSCHUTZVEREIN v. 1841 e.V.
Wildtierstation in HTV
Süderstr. 399, 20537 Hamburg
Telefon: 040/ 211 10 60
http://www.hamburger-tierschutzverein.de/wildtierstation

WILDTIERSTATION HAMBURG
Am Sender 2, 25365 Klein Offenseth-Sparrieshoop
Telefon: 04121 – 450 19 39
Mobil: 0176 – 52597351
(365 Tage, 24 Std.)
http://www.wildtierstation-hamburg.de/

ERSTE HILFE FÜR SCHWALBEN & MAUERSEGLER
Wildvogelrettung Raa-Besenbek (bei Elmshorn)
Kirsten Zoller
0171 / 211 63 12

Willkommen

 

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Cushing-Syndrom beim Hund

Donnerstag, 28. April 2016 11:08

28. April 2016

Ein Cushing-Syndrom ist eine Erkrankung, die Gesundheit, Vitalität und Aussehen Ihres Hundes sehr stark beeinträchtigt. Das Cushing-Syndrom, das auch als Hyperadrenokortizismus bezeichnet wird, tritt meist bei mittelalten und alten Hunden auf und zählt zu den häufigsten endokrinen Erkrankungen (Hormonstörungen). Die klinischen Symptome dieser Krankheit werden oft fälschlicherweise dem Alterungsprozess zugeschrieben. Es ist daher grundsätzlich zu empfehlen, gerade im fortgeschrittenen Alter des Hundes, regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen beim Tierarzt durchführen zu lassen.

WAS IST EIN CUSHING-SYNDROM

Ursächlich für ein Cushing-Syndrom ist in der Regel ein – meist gutartiger – Tumor, der am häufigsten an der Hypophyse (80-85 Prozent), manchmal auch an einer Nebenniere (15-20 Prozent) auftritt. Dieser sorgt für eine übermäßige Ausschüttung des Hormons Cortisol, welches in den Nebennieren gebildet wird. Die Nebennieren sind zwei kleine Organe, die in der Nähe der Nieren liegen. In normalen Mengen ist Cortisol für eine gesunde Funktion des Körpers wichtig. Wenn ein Tier zu wenig Cortisol im Körper bildet, führt das zu einem lebensbedrohlichen Krankheitsbild, dem Morbus Addison (Hypoadrenokortizismus). Eine gesteigerte Cortisolbildung im Körper (Cushing-Syndrom, Hyperadrenokortizismus) führt ebenfalls zu einer Reihe von Krankheitserscheinungen. Diese sind jedoch in der Regel gut behandelbar, so dass die Erkrankung zumeist nicht lebensbedrohend verläuft.

=> Die wichtigsten Informationen im Film:

      => Für weitere Hintergrundinformationen bitte Thema Auswählen:

 

Welche Behandlung für einen Hund mit Cushing-Syndrom in Frage kommt, muss zwischen Besitzer und Tierarzt entschieden werden: Unbehandelte Hunde erscheinen oft schwach, haben ungewöhnlichen Heißhunger, trinken viel und müssen dauernd Urin absetzen. Es besteht ein Risiko, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), eine Lungenembolie oder Harnsteine zu entwickeln. Sie haben eine reduzierte Immunabwehr und neigen zu Haut- oder Blaseninfektionen. Sie können zudem an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) erkranken. Daher wird aus tierärztlicher Sicht meist zu einer Behandlung geraten. Bei Tieren, die unter gravierenden Begleiterkrankungen leiden oder schon sehr alt sind, muss eine Therapie natürlich gut überlegt und gegen mögliche Risiken abgewogen werden. Die Kosten für eine medikamentöse Therapie richten sich danach, welche Gesamt-Medikamentendosis ein Hund benötigt und wie viele Kontrollen erforderlich sind.

In den meisten Fällen lässt sich die Krankheit jedoch gut in den Griff bekommen und dem Tier – mit einer gut eingestellten Medikation und regelmäßigen Kontrollen – ein normales und beschwerdefreies Leben ermöglichen. Unsere Tierärzte beraten Sie gern. Zusätzlich zu unserer Online-Informationen können Sie auch eine kostenlose Informationsbroschüre zum Thema „Cushing-Syndrom beim Hund“ in unserer Praxis erhalten.

THERAPIE – TAGEBUCH

Ist Ihr Hund aufgrund eines Cushing-Syndroms in unserer Praxis in Behandlung?

Dann empfehlen wir Ihnen das Anlegen eines Therapie-Tagebuches bei unserem Therapie-Partner DECHRA. Nach kurzer Registrierung erhalten Sie Zugriff auf ein detailliertes Formular, in welchem Sie täglich wichtige Parameter wie Medikamenteneingabe, Gewicht, Appetit, Harnabsatz, Bewegung, Hautbild und zahlreiche weitere Informationen eintragen und abspeichern können. Das Therapie-Tagebuch können Sie vor jedem Kontrolltermin ausdrucken oder vorab per E-Mail an unsere Praxis senden. Es hilft Ihnen und unseren Tierärzten dabei, ein besseres Bild über den Behandlungsverlauf zu erhalten und eine optimale Therapie für Ihr Tier zu entwickeln.

Therapie-Tagebuch

    => hier geht es zum Therapie-Tagebuch

 

[Quellen: Medizinische Kleintierklinik der LMU, München – Dechra Pharmaceuticals PLC]

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STAUPE: Impfschutz bei Hunden jetzt besonders wichtig!

Freitag, 15. Januar 2016 14:56

Schleswig-Holsteinisches Ministerium rät besonders jetzt auf einen ausreichenden Impfschutz bei Hunden zu achten.

Januar 2016 – Anlässlich des Nachweises von Staupeinfektionen bei mehreren Füchsen in Schleswig-Holstein rät das Landwirtschaftsministerium allen Hundebesitzern, jetzt besonders auf einen ausreichenden Impfschutz bei ihren Tieren zu achten.

Der lückenlose Schutz wird gewährleistet, wenn Welpen und Jungtiere im impffähigen Alter eine Grundimmunisierung erhalten und regelmäßig nachgeimpft werden.

Bei Untersuchungen von Füchsen aus dem südlichen Landesteil Schleswig-Holsteins sind aktuell Staupeinfektionen nachgewiesen worden. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass Staupeinfektionen auch in anderen Landesteilen, sowie in angrenzenden Bundesländern auftreten.

Ist Ihr Hund ausreichend geschützt?

Sichern Sie die Gesundheit Ihres Hundes durch einen ausreichenden Impfschutz. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihr Tier ausreichend geimpft ist, lassen Sie sich in unserer Praxis beraten. Bringen Sie dazu bitte unbedingt den aktuellen Impfpass Ihres Hundes mit!

Hintergrund:

Bei der Staupe handelt es sich um eine durch ein Paramyxovirus (RNA-Virus) hervorgerufene, hoch ansteckende Infektionskrankheit bei Hunden und anderen Fleischfressern wie Fuchs, Wolf, Dingo, Kojote, Schakal, Frettchen, Nerz, Wiesel, Waschbär und Seehund. Der Krankheitsverlauf bei Hunden endet nicht selten tödlich.

Infizieren können sich Hunde jeden Alters oral oder aerogen über Sekrete und Exkrete anderer infizierter Hunde (Tröpfcheninfektion), jedoch sind vorwiegend junge Tiere zwischen drei und sechs Monaten, ungeimpfte oder immunsupprimierte Tiere betroffen.

Im Gegensatz zu Hunden lassen sich zwar auch Hauskatzen mit dem Virus infizieren, bei ihnen führt das Virus jedoch zu keinen Symptomen.

Und noch ein Hinweis:

Wer auf seinen Spaziergängen im Wald und in der Feldmark einen kranken oder toten Fuchs beobachtet oder findet, sollte den Revierinhaber oder die örtlichen Jäger verständigen. Halten Sie Ihren Hund an der Leine und vermeiden Sie jeglichen Kontakt Ihres Hundes mit dem toten Wildtier.

Wie immer gilt für alle Laien: Weder lebende noch tote Wildtiere sollten angefasst werden.

 

 

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Kleiner Verein mit großer Hilfe

Donnerstag, 17. September 2015 9:30

Ist es nicht ein Grundprinzip des Lebens, dass aus Kleinem oft ganz Großes entsteht? Nur hat der Mensch häufig verlernt, dieses zu sehen und auch entsprechend zu würdigen.

Scotty's HomeGenau aus diesem Grund möchten wir heute den Blick auf einen kleinen Tierschutzverein lenken, der mit kleinsten Mitteln großes leistet. Der Tierschutzverein „Scotty’s Freunde e. V.“ ist südlich von Hamburg im niedersächsischen Meißendorf beheimatet und wird von Anne Melchior, ihrer Mutter Renate und einer kleinen Zahl freiwilliger Helfer geführt.

Entdeckt haben wir Scotty’s Freunde, als wir uns erstmalig mit der Tatsache abfinden mussten, dass unser Praxishund LADY an einer unheilbaren Myelodegeneration erkrankt ist und Stück für Stück mit einer Lähmung der hinteren Extremitäten leben muss. Auf der Suche nach Erfahrungsberichten zu Hilfsmitteln und Rollis für Hunde sind wir auf einen Bericht über Anne Melchior und ihren Tierschutzverein gestoßen und haben sofort Kontakt aufgenommen.

Anne Melchior kümmert sich mit großem Herzblut auf kleinstem privaten Raum nicht nur um die Pflege und Wiedervermittlung von Katzen, Hunden und Heimtieren, sie betreibt auch eine Igel-Station und betreut seit vielen Jahren behinderte Hunde, durch die Sie mittlerweile zur „Rolli-Expertin“ geworden ist. Ihre „Rolli-Gang“ ist eine höchst vergnügte und lebensfrohe Truppe, bestehend aus DÖNER, GISMO, VITA und STELLA. Auch Knuddelmonster Frenchie YODA durften wir jüngst noch kennen lernen. Sehr traurig waren wir daher als wir erfahren haben, dass Bulli YODA nach einer sehr glücklichen Zeit bei Anne und Renate dieser Tage den Rolli gegen seine eigene kleine Wolke getauscht hat.

Gruppe

 

Ganz nebenbei ist Annes Rolli-Truppe aber auch die Attraktion im nahe gelegenen Altenheim, welches die rasenden Rolli-Hunde regelmäßig zu ausgiebigen Streichelstunden besuchen und damit auch den Bewohnern der Einrichtung viel von ihrer Lebensfreude abgeben.

Bewohner_2 Bewohner_1

Von Anne Melchior haben wir gelernt, dass es keine Patentlösung für den idealen Rolli gibt, sondern es sich stets um ein Projekt handelt, welches je nach Krankheitsstadium des Hundes angepasst und optimiert werden muss. Dabei hat Anne bereits viele Rolli-Modelle am Markt kennengelernt und für die unterschiedlichen Hunde und ihre individuellen Bedüfnisse immer wieder neuen Ideen entwickelt, ausprobiert und viele Rollis entsprechend individualisiert.

Ladys Rolli muss jetzt angepasst werden...

Ladys Rolli muss jetzt angepasst werden…

Für LADY haben wir einen gebrauchten Rolli erstanden und gemeinsam mit Anne Ideen entwickelt, diesen an LADYs Bedürfnisse anzupassen. Jetzt sind Bastelstunden angesagt, bei denen Anne Melchior uns, dank der modernen digitalen Kommunikationswelt, stets über die Schulter schaut und wichtige Ratschläge gibt. Ein Blick lohnt sich auch auf Annes Rolli-Informationen => Rolli Infos

 

 

Scotty, Annes erster Rolli-Hund und Namensgeber des Vereins

                                 Scotty

Wie alle Helfer mit Herz engagiert auch Anne Melchior sich ehrenamtlich für die Tiere. Ihr kleines Einkommen und die Rente ihrer Mutter reichen dafür aber bei weitem nicht aus. Anders als bei den großen Tierschutzorganisationen, die beträchtliche Mittel für Werbung ausgeben, arbeiten Anne und Mutter Renate weitgehend abgeschieden von der öffentlichen Aufmerksamkeit und entsprechend gering ist die Zahl der finanziellen Zuwendungen, die dem als gemeinnützig anerkannte Tierschutzverein „Scotty’s Freunde e. V.“ für seine wichtige Arbeit zur Verfügung stehen.

 

Jede Arbeit für Tiere ist wichtig, jedoch haben es die „Kleinen“ dabei traditionell schwerer als die „Großen“. Wer die große Hilfe des kleinen Tierschutzvereins „Scotty’s Freunde e. V.“ mit einer Spende oder einer Patenschaft unterstützen möchte findet weitere Informationen über Anne Melchior und Ihren Verein unter: www.igelstation-meissendorf.de

Spendenkonto:

Scotty’s Freunde e.V.
Volksbank Südheide eG
IBAN: DE29 2579 1635 170 5800 700
BIC: GENODEF1HMN

(Alle Fotos auf dieser Seite: (c) Anne Melchior)

Scotty's Tierschutzverein

 

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Schon gewusst? Hauskatzen bilden Kolonien

Dienstag, 18. August 2015 13:55

18. August 2015

In den letzten Jahrzehnten der Katzenforschung hat sich einiges getan.

Katze GruppeHeute weiß man, dass Katzen zwar Einzeljäger sind aber unter guten Bedingungen immer Kolonien bilden. Innerhalb dieser Kolonien bilden sie aber die verschiedensten Verbände. Dies können u.a. Katerbruderschaften, Haremsverbände, Familienverbände oder gemischte Gruppen (usw) sein.

Einzel lebende Hauskatzen findet man nur in Gebieten in denen die Lebensbedingungen sehr schlecht sind (z.B. Futterknappheit).

Aus diesem Grund ist es falsch zu sagen “manche Katzen sind Einzelgänger“ oder “meine Katze mag keine anderen Katzen“. Es kann auch nicht pauschal gesagt werden: Es muss ein Kater zu einem Kater oder eine Katze zu einer Katze. Man muss immer abwägen was zu dem jeweiligen Tier passt und eventuell sogar mehrere gut überlegte Vergesellschaftungsversuche starten.

Denn dauerhafte Isolation ist genauso schädlich wie das erzwungene Zusammenleben mit dem falschen Katzenkumpel.

Weitere Informationen zu artgerechter Katzenhaltung gibt es auf der Seite: http://www.artgerechtes-katzenleben.de

(Quelle: www.artgerechtes-katzenleben.de)

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Katzen unbedingt Kennzeichnen!

Dienstag, 18. August 2015 10:41

16. August 2015

Katzenfreunde kennen das beruhigende Gefühl abends mit einer schnurrenden Katze auf dem Sofa zu sitzen… was gibt es schöneres. Was aber, wenn die Katze einmal nicht nach Hause kommt?

Katze Sofa

Immer wieder kommt es vor, dass Fundkatzen bei der Polizei, in Tierheimen oder bei uns in der Praxis ankommen und nicht anhand einer Tätowierung oder eines Transponders identifiziert werden können. Spätestens dann zeigt sich, wie wichtig und hilfreich eine eindeutige Kennzeichnung und die zwingend damit zu verbindende Registrierung des Tieres bei einem Tierregister (z.B. TASSO e.V.) ist. Aber auch andere Gründe, wie z.B. Urlaubsreisen oder Versicherungsbedingungen verlangen klar nach einer Kennzeichnung des Tieres.

Auf den Seiten von Albrecht Tiergesundheit finden Sie weitere interessante und wichtige Informationen zum Thema „Registrierung von Katzen“ => Bitte folgen.

Und noch ein paar Tipps aus der Praxis:

  • Lassen Sie Ihre Katze bei einem Tierregister registrieren. Die Registrierung ist kostenlos und ohne diese haben Finder keine Chance, das Tier seinem Besitzer zuzuordnen!
  • Vergessen Sie beim Registrieren Ihres Tieres nicht, auch Ihre Mobilnummer anzugeben. Oft sind Tierhalter tagsüber bei der Arbeit oder auf der Suche nach ihrem Tier, so dass unter dem Hausanschluss niemand erreicht werden kann.
  • Achten Sie bei einem Umzug oder einem Wechsel Ihrer Telefonnummer darauf, dass die Daten auch bei ihrem Tierregister aktualisiert werden. Oft schon war auch bei uns die Enttäuschung groß, wenn ein Transponder ausgelesen werden konnte, TASSO eine Registrierung hatte, aber die Kontaktdaten nicht mehr stimmten.

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