HH-Osdorf – EIA Sperrbezirk aufgehoben!

Ansteckenden Blutarmut der Einhufer – Aufhebung Sperrbezirk

Der bei der am 28. Juni 2017 festgestellten “Ansteckenden Blutarmut der Einhufer“ (Infektiöse Anämie – EIA) amtlich festgestellte Sperrbezirk im Bezirk Altona –Ortsteil Osdorf– ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Damit entfallen auch alle weiteren angeordneten Maßnahmen, welche  mit der tierseuchenrechtlichen Anordnung (Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr. 1, vom 29. Juni 2017) den pferdehaltenden Betrieben auferlegt worden waren.

Eine erneute Untersuchung des Blutes aller Pferde im betroffenen Gebiet ergab, dass keine Erreger  der “Ansteckenden Blutarmut der Einhufer“ mehr nachgewiesen werden konnten.  Damit ist nachgewiesen, dass die Einhufer-Blutarmut in dem Gebiet erloschen ist. Auf Grundlage dieses Ergebnisses konnte der Sperrbezirk aufgehoben werden und die Aufstallungspflicht für die dortigen Tiere entfällt.

(Quelle: http://www.hamburg.de/altona/pressemitteilung/9682536/aufhebung-sperrbezirk/)

 

Wie wirken unterschiedliche Floh- und Zeckenmittel?

Zeichentrick-Hund Buddy informiert in einem lehrreichen Video anschaulich und unterhaltsam über die verschiedenen Wirkweisen von Antiparasitenmitteln.

 

Präparate gegen Flöhe und Zecken gibt es viele am Markt. Dabei gibt es Mittel, die über die Hautoberfläche wirken, welche mit repellierendem Effekt und Produkte, die über die Blutbahn wirken. Aber wie funktioniert das genau? Zeichentrick-Hund Buddy informiert gut verständlich über die unterschiedlichen Wirkungsweisen der Präparate.

Welches Floh- und Zeckenmittel ist für Sie das Richtige?

Für welches der Mittel Sie sich entscheiden obliegt Ihrer Präferenz und der individuellen Erfahrung mit Ihrem Tier. Basis-Orientierung sollen Ihnen auch die folgenden Punkte geben:

Ihr Tier hat ein aktuelles Flohproblem:

=> Hier helfen Produkte mit einer schnellen, Parasiten-abtötenden Wirkung. Solche als Tabletten oder Spot-on verfügbaren Produkte töten Flöhe auf dem Tier meist innerhalb von 4 Stunden ab und haben zusätzlich eine anhaltende Wirkung für vier Wochen.

Ihr Tier ist gern im Wasser, oder Sie haben Kinder:

=> Hier empfehlen Sich Präparate die oral aufgenommen werden und sich über die Blutbahn verbreiten. Hierbei müssen Parasiten zwar erst beißen bevor sie wirksam und schnell abgetötet werden, aber die Vorteile sind entscheidend:

  • Das Tier kann unbegrenzt baden, ohne dass sich die Wirkung des Mittels verliert
  • Kinder können das Tier streicheln, ohne mit dem Wirkstoff in Berührung zu kommen
  • Einige Präparate wirken bis zu drei Monate, so dass Sie weniger oft eine Profilaxe anwenden müssen

Sie bevorzugen einen repellierenden Effekt

=> Präparate, die sich über die Hautoberfläche verteilen und dort wirksam sind, sind als Tropfpipetten (Spot-on) oder als Halsband zur äußerlichen Anwendung erhältlich. Diese Produkte wirken zumeist repellierend. Kommen Parasiten mit dem Wirkstoff in Kontakt, werden die Nerven ihrer Gliedmaßen so stark gereizt, dass sie von dem Haustier abfallen, bevor es zu einem Stich oder Biss kommt. Vergleichbar ist das mit dem Zurückziehen der Hand beim Anfassen einer heißen Herdplatte. Außerdem besitzen die meisten repellierenden Mittel auch eine abtötende Wirkung, sodass die abgewehrten Parasiten nach kurzer Zeit absterben und so keine anderen Tiere oder Menschen mehr befallen können. Beachten sollten Sie bei diesen Mittel allerdings:

  • Der Wirkstoff muss direkt auf die Haut gebracht werden, was einer sorgfältigen Verabreichung durch den Anwender bedarf.
  • Der Wirkstoff sollte im Nacken aufgetragen werden, wo das Tier ihn nicht ablecken kann.
  • Wirkstoffe auf der Haut können durch regelmäßiges baden oder abduschen des Tieres an Wirksamkeit verlieren.
  • Das Tier sollte für mindestens 48 Stunden im Bereich der Auftragungsstelle nicht gestreichelt werden, um den Wirkstoff nicht aus dem Tier „heraus zu streicheln“
  • Wie Wirksamkeit ist auf vier Wochen begrenzt.

Sie reisen mit Ihrem Tier in ein Risikogebiet (z.B. Mittelmeer)

=> Reisen Sie mit Ihrem Tier in ein Gebiet mit hohem Leishmaniose-Risiko (diese auch Mittelmeer-Krankheit genannte Erkrankung wird über Sandmücken verbreitet), sollten Sie spezielle Wirkstoffe einsetzen, die auch gegen diese Parasiten wirksam sind. Hierzu beraten Sie unsere Tierärzte gern und werden Ihnen die passende Wirkstoffkombination empfehlen.

Jetzt Gutschein für kostenlosen Pferde-Cushing-Test (ECS) sichern!

07. August 2017

Zur Aufklärung über das Equine Cushing Syndrom (ECS/PPID) hat die Firma Boehringer Ingelheim vom 15. August bis zum 30. September 2017 erneut eine groß angelegte Kampagne für betroffene Pferdehalter initiiert. Im Rahmen der Diagnose – bei begründetem Cushing-Verdacht – vergibt das Unternehmen für einen begrenzten Zeitraum Gutscheine für einen kostenlosen Bluttest an interessierte Pferdehalter. Der Gutschein gilt für die Übernahme der nicht unerheblichen Laborkosten in einem der teilnehmenden Institute.

(Nicht übernommen werden Tierarzt- und Behandlungskosten!)

Das Equine Cushing Syndrom (ECS/PPID) gehört zu den am häufigsten auftretenden Hormonstörungen bei Pferden. Cushing betrifft überwiegend Pferde und Ponys, die älter als 15 Jahre sind. Die Krankheit ist chronisch fortschreitend und kann nicht geheilt, aber erfolgreich behandelt werden! Zirka 20 Prozent der über 15-jährigen Pferde und Ponys leiden an Cushing! Wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt, sind häufig weitere Erkrankungen und aufwändige Behandlungen die schwerwiegende Folge. Das ECS-kranke Pferd sollte daher in jedem Fall frühzeitig behandelt werden.

Auch wir unterstützen die Aktion und stehen Ihnen für eine Beratung, sowie für Diagnose und Behandlung Ihres Pferdes im Falle eines Cushing-Verdachtes zur Verfügung.

Gutscheine für die Übernahme der Laborkosten
für ein ESC-/EMS-Profil sind erhältlich

vom 15. August bis zum 30. September 2017
(nur solange der Vorrat reicht)
unter:

www.Cushing-hat-viele-Gesichter.de

WICHTIG!

  • Kosten für tierärztliche Leistungen werden von Boehringer Ingelheim nicht übernommen
  • Der Gutschein ist nur vollständig ausgefüllt gültig
  • Der Gutschein darf nur bei einer erstmaligen ECS-Diagnostik eingesetzt werden.
  • Pro Pferd kann nur ein Gutschein eingesetzt werden
  • Die Gutscheine gelten nur in Deutschland und für in Deutschland lebende Pferde
  • Es steht nur ein begrenztes Kontingent an Gutscheinen zur Verfügung.
  • Gutscheine können bei einem Test über unsere Praxis eingelöst werden.
  • Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Ärzteteam.

( Quelle: Boehringer Ingelheim / http://www.cushing-hat-viele-gesichter.de)

ENDLICH DA: Der neue RHDV-2 Impfstoff für Kaninchen!

24. Mai 2017

Liebe Kaninchenbesitzer, lange haben Sie und wir darauf gewartet, nun ist er endlich verfügbar: Der neue RHDV-2 Impfstoff für Kaninchen.
Ab sofort können Sie Ihre Kaninchen in unserer Praxis mit dem neuen Impfstoff gegen die aktuell verbreitete Variante der „Chinaseuche“ schützen. Für Informationen oder einen Impftermin rufen Sie uns gern an.

Neuer-RHDV2-Impfstoff-fuer-Kaninchen-Tierarztpraxis-Vogg-Hamburg

Der Hintergrund: Die neue, RHDV-2 genannte Variante der „Chinaseuche“ dominiert aus diagnostischer Sicht inzwischen auch in Deutschland die Krankheitsausbrüche. Auch in unserer Region sind bereits Fälle aufgetreten.
Haus-Kaninchen sollten daher so früh wie möglich mit dem neuen Impfstoff grundimmunisiert und künftig regelmäßig geimpft werden. Die RHDV-2 Impfung empfiehlt ab sofort auch die ständige Impfkommission der Veterinärmedizin und aktualisiert damit die bestehende Impfleitlinie.

„SureFeed“ Futterautomat für Katzen

13. April 2017

Sie haben einen Mehr-Tier-Haushalt und Ihre Katze hat Gewichtsprobleme da sie nicht nur das eigene, sondern immer auch das Futter ihrer vierbeinigen Mitbewohner frisst?

Oder eine Ihrer Katzen braucht ein medizinisches Spezialfutter, welches die Artgenossen im Haushalt auf keinen Fall auch fressen sollen?

Diese und weitere ähnliche Probleme werden uns immer wieder in der Praxis vorgetragen und der bislang einzige Rat war „strategisches Futtermanagement“, was aber nicht immer einfach für den Tierbesitzer durchzusetzen oder durchzuhalten ist.

SURE FEED: Hier frisst nur der, dem das Futter gehört

Eine gute Alternative zum strategischen Futtermanagement und eine einfache Lösung für die genannten Problem bietet der Hersteller SureFlap mit dem neuen Mikrochip-Futterautomaten SURE FEED an. Bislang war die Firma SureFlap vor allem für ihre hochwertigen, mikrochipgesteuerte Katzenklappen bekannt. Die bewährte SureFlap Mikrochiptechnologie findet jetzt auch in den innovativen SURE FEED Futterautomaten Anwendung.

"SURE FEED", mikrochipgesteuerter Futterautomat für Katzen von SureFlapNach dem Prinzip einer mikrochipgesteuerten Katzenklappe öffnet sich der Napf nur dann, wenn eine Katze mit ihrem individuell im Futterautomaten gespeicherten Mikrochip davor steht. Verlässt die Katze den Napf, schließt er sich automatisch und kein anderes Tier kommt an das Futter.

SURE FEED funktioniert mit allen gängigen Chip-Implantaten, die Tierärzte in Europa einsetzen.

Sollte Ihr Tier nicht gechipt sein und Sie dieses auch nicht planen (wir empfehlen grundsätzlich die Mikrochip-Implantation bei einer Katze), lässt sich SURE FEED auch mittels des mitgelieferten SureFlap RFID-Halsband-Anhängers steuern.

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SURE FEED ist auch in unserer Praxis erhältlich.
Sprechen Sie uns gern an!

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FUNKTIONEN

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Für Mehrtierhaushalte entwickelt, wo das Stehlen
von Futter ein Problem ist

 

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Stellt sicher, dass Spezialfutter nur vom richtigen
Haustier gefressen wird

 

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Ideal für Diätmanagement und Gewichtskontrolle

 

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Kompatibel mit allen weltweit verfügbaren Identifikations-
Mikrochips und SureFlap-RFID-Halsbandanhängern
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.
decoration imageFunktioniert mit dem SureFlap-RFID-Halsbandanhänger
(ein Anhänger mitgeliefert)

 

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Für Nass- und Trockenfutter geeignet

 

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Automatisch schließender Deckel hält Futter länger
frisch und frei von Fliegen

 

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6 Monate Batterielebensdauer
(4 x C-Batterien – nicht enthalten)

 

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Farbenfrohe Näpfe und Matten separat erhältlich
(1 graue Schale, 1 graue Split-Schale und 1 graue Matte enthalten)

 

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Speichert bis zu 32 verschiedene Tiere
bzw. Mikrochipnummern (Auch für kleine Hunde geeignet)

 

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Garantiezeit von 3 Jahren

 

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SURE FEED ist auch in unserer Praxis erhältlich.
Sprechen Sie uns gern an!

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Für den SURE FEED Futterautomaten gibt es vier verschiedenfarbige Näpfe und Matten als Zubehör, so dass Sie beim Einsatz mehrerer Futterautomaten diese gut unterscheiden können oder Ihrem SURE FEED einfach einen frischen Farbtupfer verleihen können.

"SURE FEED", mikrochipgesteuerter Futterautomat (grau) für Katzen von SureFlap"SURE FEED", mikrochipgesteuerter Futterautomat (grau) für Katzen von SureFlap"SURE FEED", mikrochipgesteuerter Futterautomat (blau) für Katzen von SureFlap"SURE FEED", mikrochipgesteuerter Futterautomat (pink) für Katzen von SureFlap

SURE FEED Feedback

Wer im Netzt surft wird viele ausführliche Posts und Beiträge zu Sure Feed entdecken. Ein guter Testbericht – wie wir denken – lässt sich bei BLOGKATZEN.de unter http://blogkatzen.de/surefeed-futterautomat-test/ finden.

Wir haben FREE-WLAN für Sie

05. April 2017

Ab sofort steht allen Patientenbesitzern ein FREE-WLAN Zugang in unserer Praxis zur Verfügung.

Leider geht es auch bei uns nicht ohne Wartezeit. Um diese jetzt aber noch ein wenig schneller vergehen zu lassen, steht Ihnen ab sofort ein „Free-WLAN-Zugang“ in unserer Praxis zur Verfügung. Dank unseres Partners SWISSCONNCEPT brauchen Sie einfach nur den freien SWISSCONNCEPT-Router auf Ihrem Mobiltelefon oder Tablett auswählen, die AGBs bestätigen und los surfen. Natürlich brauchen Sie dazu KEINE persönlichen Daten angeben.

Wir wünschen viel Spaß beim Surfen.

P.S. Natürlich gibt es für alle Traditionalisten auch weiterhin noch die „bunten Blätter“ zum Lesen in unserem Wartezimmer 😉

Vogelgrippe: Weiterhin Restriktionen für Tierhalter

21. März 2017

Aktuelle Informationen zur Geflügelpest – Stadt Hamburg 

Zuletzt wurde am 8. März 2017 der Ausbruch der Geflügelpest bei einem Wildvogel im Bezirk Mitte (Ortsteil Veddel) nachgewiesen, einen weiteren Fund von zwei an H5N8 verendeten Enten gab es in Bergedorf. Damit müssen nach der bundesweit geltenden Geflügelpest-Verordnung ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet rund um die Fundorte eingerichtet werden. 

Insgesamt gibt es zurzeit in Hamburg sechs Sperrbezirke und fünf Beobachtungsgebiete, die sich in Teilen überlappen. Derzeit umfassen sie aufgrund der räumlichen Verteilung der Fundorte das gesamte Stadtgebiet. 

Innerhalb dieser Gebiete gelten besondere Schutzmaßnahmen für Geflügelhaltungen, um die Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Für Hunde- und Katzenhalter bedeutet dies, dass ihre Tiere innerhalb der Sperr- und Beobachtungsgebiete nicht frei umherlaufen dürfen.

Der früheste Termin, zu dem diese Maßnahmen aufgehoben werden können:

  • Sperrgebiete und Beobachtungsgebiet um die Fundorte in den Bezirken Hamburg-Mitte (Wilhelmsburg) und Altona (Övelgönne): 18. März 2017
  • Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Mitte (Steinwerder): 26. März 2017
  • Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Wandsbek (Wohldorf-Ohlstedt): 30. März 2017
  • Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Bergedorf (Ortsteil Bergedorf): 8. April 2017
  • Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Mitte (Veddel):
    8. April 2017

Bitte informieren Sie sich als Katzenhalter, ob Sie an Ihren Wohnort betroffen sind. Ebenso sollten alle Hundehalter beachten, wo ab sofort wieder die erweiterte Leinenpflicht besteht.

Das Gebiet, in welchem die erneuten Restriktionen gelten, können Sie unter dem folgenden Link einsehen:

http://www.hamburg.de/tierschutz-tiergesundheit/4405926/gefluegelpest/

Vogelgrippe: Restriktionen vorerst aufgehoben!

05. Januar 2017

Aktuelle Informatione zur Geflügelpest – Stadt Hamburg 

Nach dem 6. Dezember 2016 wurden keine weiteren Fälle von H5N8 bei Wildvögeln in Hamburg festgestellt. Die seither geltenden Restriktionen (Freilaufverbot für Katzen und erweiterte Leinenpflicht für Hunde) sind daher ab sofort und bis auf weiteres aufgehoben!

 

 

Dennoch werden aus benachbarten Bundesländern auch in jüngster Zeit immer wieder neue Ausbrüche von H5N8-Infektionen gemeldet. Das Seuchengeschehen ist daher noch immer kritisch einzustufen. Sollten in Hamburg erneut hochpathogene Influenzaviren bei einem Vogel nachgewiesen werden, müssten die Restriktionszonen nach der Geflügelpest-Verordnung wieder eingerichtet und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Immer aktuell können Sie den Status zum Thema Vogelgrippe unter dem folgenden Link erfahren:

http://www.hamburg.de/tierschutz-tiergesundheit/4405926/gefluegelpest/

 

Was tun, wenn die Katze im Haus bleiben muss ….

28. November 2016

In manchen Gebieten, wie z.B. Hamburg, sollen Katzen derzeit wegen des Ausbruchs der Vogelgrippe im Haus bleiben. Dieser „Hausarrest“ stellt sowohl für die Katzen als auch ihre Halter eine Herausforderung dar. Was kann man also tun?

katze-gruppeWie haben einmal bei der „Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie (GTVMT)“ nachgefragt und möchten Ihnen beigefügten Link empfehlen. Die Tipps der Experten sollen Ihnen helfen, die Situation für Ihr Tier – und für Sie – so angenehm wie möglich zu gestalten.

Link zum Beitrag:
http://www.gtvmt.de/wp-content/uploads/2016/11/Katze-im-Haus.pdf.

VOGELGRIPPE – Freilaufverbot für Katzen und Hunde

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UpDate vom 20.12.2016

Aufgrund des zuletzt am 06.12.2016 auf Hamburger Stadtgebiet nachgewiesenen Vogelgrippefalles wurden das Freilaufverbot für Katzen, sowie die generelle Leinenpflicht für Hunde, im gesamten Hamburger Stadtgebiet bis zum 05.01.2017 verlängert.

Die Regel: Die Maßnahmen können in einem Beobachtungsgebiet frühestens 30 Tage nach Festlegung (also auftreten eines bestätigten Vogelgrippefalles) aufgehoben werden. Sollte ein neuer Fall auftreten, beginnt die Frist erneut.

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UpDate vom 22.11.2016

Vogelgrippe: Information zur Frage der Infektionsgefahr

Im Rahmen der Diskussion um das Vogelgrippe-bedingte Freilaufverbot für Hunde und Katzen wird vielfach diskutiert, ob eine Ansteckungsgefahr für Menschen (Erwachsene wie Kinder) und Tiere besteht. Nach aktueller Rücksprache mit den zuständigen Behörden können wir folgendes weitergeben: Nach gegenwärtigem Kenntnisstand der Wissenschaft besteht bei dem speziellen Erreger H5N8 kein konkretes Infektionsrisiko für Menschen, Hunde und Katzen.

Alle können, bei Kontakt mit einem infizierten Vogel, jedoch als Überträger des Virus dienen und damit die Seuche weiter verbreiten. Um eine möglichst rasche Eindämmung der Vogelgrippe zu erzielen und damit auch das Leben von Millionen von Vögeln zu retten, ist eine Minimierung des Übertragungsrisikos zwingend erforderlich. Dazu sind vor allem auch zeitlich begrenzte Maßnahmen wie Stallhaltung, Leinenpflicht und Freilaufverbot geboten.

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21.11.2016

Die Vogelgrippe ist seit Tagen eines der bestimmenden Themen in den Medien. Jetzt wurde der hoch ansteckende Erreger H5N8 auch bei toten Vögeln in Hamburg nachgewiesen. Bereits zuvor wurden bestätigte Fälle aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gemeldet.

Bereits seit vergangener Woche gilt bei uns eine Stallpflicht für sämtliches Geflügel, wie auch für Heimvögel. Seit dem 21.11.2016  wurde die Verordnung auch auf Katzen und Hunde ausgeweitet. Insbesondere Katzenhalten dürfen ihre Tiere, bis auf weiteres, NICHT MEHR FREI LAUFEN LASSEN. Außerhalb der Wohnung oder des Hauses dürfen Katzen – wie auch Hunde – in Hamburg und Schleswig-Holstein nur an der Leine geführt werden.

Vogelgrippe_H5N8_Leinenpflicht_Katzen_Hamburg_Schleswig-Holstein

Mieze muss im Bett bleiben: Bis Entwarnung vor der Vogelgrippe gegeben wird dürfen auch Katzen nicht mehr freilaufen und müssen daheim bleiben oder an der Leine geführt werden. (c) Foto: J. Müller / TA Praxis Sülldorf

Hunde und Katzen können bei Kontakt mit verendeten Vögeln zur Verbreitung des Erregers beitragen. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Katze nicht mehr auf Jagd geht. Hundebesitzer sollten vor allem bei Spaziergängen an Elbe und Alster aufpassen, dass ihr Tier nicht mit toten Vögeln in Kontakt kommt.

Bei Verstößen droht ein Bußgeld von bis zu EUR 30.000. Die fahrlässige oder vorsätzliche Verschleppung von Tierseuchen ist strafbar. Bis wann die Stall- und Leinenpflicht gilt steht noch nicht fest. Für weitere Informationen wenden Sie sich an das zuständige Veterinäramt Ihrer Region und beobachten Sie die Medien.

Nach Informationen des Hamburger Abendblattes haben die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und die Verbraucherschutzämter der Bezirke ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter 040-428372222 in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 15 Uhr zu erreichen ist. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum Thema Vogelgrippe an diese Hotline.

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