Corona-Spürhunde: Diag’nose‘

Schweiß, Urin oder Speichel – Hunde können an unterschiedlichen Körperflüssigkeiten mit hoher Genauigkeit erkennen, ob Menschen mit SARS-CoV-2-infiziert sind.

 

Hunde übertreffen Menschen in ihrer Fähigkeit zu riechen auch wortwörtlich um Längen – ihre Nase bietet deutlich bessere anatomische Voraussetzungen.
Foto:© Sebastian Meller

Ein Forschungsteam unter Leitung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) veröffentlichte in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in der Fachzeitschrift BMC Infectious Diseases eine Studie und einen Übersichtsartikel über Corona-Spürhunde. Die neue Studie zeigt, dass der Nachweis SARS-CoV-2-infizierter Personen unabhängig davon ist, welche Körperflüssigkeit den Hunden präsentiert wird. Sie bestätigt zudem, dass Hunde in der Lage sind, die Infektion schnell und sicher zu diagnostizieren und dass die freigesetzten flüchtigen organischen Verbindungen, die die Hunde riechen, unabhängig von der infizierten Körperzelle sind. Für medizinische Spürhunde scheinen alle getesteten Körperflüssigkeiten in ähnlicher Weise geeignet zu sein, um SARS-CoV-2-Infizierte zuverlässig zu erkennen.

Die Studie
Für die Studie setzte das Forschungsteam zehn spezialisierte Spürhunde der Bundeswehr ein. Nach einem speziellen Training waren sie in der Lage, 92 Prozent der über 5.000 vorgelegten Proben korrekt zu identifizieren. Die Hunde wurden ausschließlich mit Speichelproben trainiert, in der Studie mussten sie aber auch Urin- und Schweißproben auf die flüchtigen organischen Verbindungen, die die Zellen SARS-CoV-2-positiver Menschen produzieren, kontrollieren. Die Proben wurden automatisiert nach dem Zufallsprinzip verteilt – weder die beteiligten Hundeführer noch die Forschenden vor Ort wussten, welche Proben positiv waren und welche zu Kontrollzwecken dienten. Die Hunde waren in der Lage, zwischen Proben infizierter und nicht infizierter Personen mit einer durchschnittlichen diagnostischen Sensitivität und Spezifität von 95 Prozent bzw. 98 Prozent für Urin, 91 Prozent bzw. 94 Prozent für Schweiß und 82 Prozent bzw. 96 Prozent für Speichel zu unterscheiden. Die Sensitivität bezieht sich auf den Nachweis von positiven Proben. Die Spezifität bezieht sich auf den Nachweis negativer Kontrollproben. Die SARS-CoV-2-positiven Proben stammten von infizierten Personen mit und ohne Symptomen.

Der Geruchssinn des Hundes
Seit Beginn der Domestizierung nutzt der Mensch die außergewöhnlichen Geruchsfähigkeiten von Hunden, um Beute zu jagen, aber auch, um sich selbst vor Raubtieren zu schützen. Heutzutage werden Hunde zunehmend auch im Bereich der medizinischen Forschung zur Geruchserkennung eingesetzt. Sie sind in der Lage, infektiöse und nicht-infektiöse Krankheiten wie verschiedene Krebsarten, Malaria, bakterielle und virale Infektionen zu erkennen (Jendrny et al., 2021). Der Geruchssinn des Hundes ist unübertroffen und mit dem Geruchssinn des Menschen nicht zu vergleichen; Hunde haben mehr als 1.000 Gene für die Olfaktion, eine höhere Nasenoberfläche, einen optimierten Luftstrom zum Riechen, 40-mal mehr Riechrezeptorzellen (200 bis 300 Millionen gegenüber 5 bis 8 Millionen beim Menschen) und ein zusätzliches Geruchssystem (vomeronasales Organ) um einige Beispiele zu nennen. Ein Exempel veranschaulicht die Geruchsfähigkeit von Hunden: Ein Hund ist in der Lage den Tropfen einer Flüssigkeit in 50.000.000 Litern Wasser, das entspricht 20 Schwimmbecken olympischer Größe, zu erkennen.

Machbarkeitsstudie „Back to Culture“
Erst kürzlich hatte das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur angekündigt, die Studie „back to culture“ mit 1,5 Millionen Euro zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover, dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hannover Concerts, Proevent, Kynoscience, Awias Aviation Services und der Bundeswehr wollen die TiHo-Forschenden in die Erkenntnisse in die Praxis testen. Sie werden auf das Coronavirus trainierte Spürhunde in diesem Herbst bei mehreren Musikveranstaltungen einsetzen und mit Antigen- und rtRT-PCR-Tests vergleichen. Dies wird weitere Erkenntnisse darüber liefern, wie Corona-Spürhunde am besten bei der Detektion infizierten Menschen eingesetzt werden können.

Dr. Esther Schalke, EBVS® spezialisierte Verhaltensforscherin und Oberstabsveterinär an der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr, sagte: „Diese Studie ist ein weiterer Beweis für das Potenzial, das Geruchssuchhunde bei der Bekämpfung der aktuellen Pandemie haben könnten. Es ist schwer vorstellbar, aber die Geruchserkennung von Hunden ist um drei Größenordnungen empfindlicher als die derzeit verfügbaren Instrumente.“

Professor Albert Osterhaus, PhD, Research Center for Emerging Infections and Zoonoses der TiHo, sagte: „Es ist bekannt, dass infektiöse Atemwegserkrankungen spezifische flüchtige organische Verbindungen freisetzen können. Unsere Studie zeigt, dass Hunde diese flüchtigen organischen Verbindungen in verschiedenen Körperflüssigkeiten als Muster erkennen können.“

Professor Holger A. Volk, PhD, Klinik für Kleintiere der TiHo, sagte: „Alle wissenschaftlichen Mosaiksteinchen fügen sich nun zusammen und ergeben ein klares Bild: Der Geruchssinn des Hundes eignet sich hervorragend für die Erkennung von SARS-CoV-2-infizierten Personen. Zukünftige Studien im Feld sind nun notwendig, um zu zeigen, wie Hunde am besten eingesetzt werden können.“

 

[Quelle: Corona-Spürhunde: Diag’nose‘ – TiHo Hannover (tiho-hannover.de)]

Hamburger Notdienst

[17. Februar 2021]

NOTDIENST

am Dienstag, 24.08.2021

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Von Dienstag, 24.08.2021, 08:00 Uhr
bis
Mittwoch, 25.08.2021, 08:00 Uhr

übernimmt unsere Praxis den tierärztlichen Notdienst der Hansestadt Hamburg. Wir bitten Sie, Ihren Notfall vorab unter der Rufnummer
040/ 87 77 76 anzukündigen.

Notfälle, die ab 18:00 Uhr angenommen werden sind – gemäß GOT (gesetzlicher Gebührenordnung für Tierärzte) – mit einem erhöhten Gebührensatz und einer zusätzlichen Notdienstgebühr von EUR 50,00 (zzgl. 19% MwSt) abzurechnen.

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass sämtliche Leistungen sowie Medikamentenabgaben im Notdienst unmittelbar vor Ort abgerechnet werden. Eine Rechnungstellung ist NICHT möglich. Ihre Bezahlung können Sie in Bar oder per EC-Karte (KEINE Kreditkarten) vornehmen.

 

Weitere Informationen zum Thema entnehmen Sie bitte der Broschüre „Notdienst“ der Bundestierärztekammer: Zur Ansicht bitte hier klicken! 

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COVID 19

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie besondere Sicherheits- und Hygienemaßnahmen gelten.

=> Das tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes ist in der Praxis ohne Ausnahme Pflicht!

=> Bitte richten Sie sich darauf ein, die Wartezeit vor der Praxis (ggf. in Ihrem Auto) zu verbringen sofern die Kapazität unseres Wartezimmers erschöpft ist.
(Dieses gilt auch bei Schlechtwetter)

=> Zudem ist weiterhin nur EINE gesunde Person mit Tier in der Behandlung erlaubt. Begleitpersonen müssen draußen warten.

=> Bitte desinfizieren Sie sich bei Praxiseintritt die Hände an unserer dazu eingerichteten Station und berühren Sie während Ihres Aufenthalts kein Praxisinventar.

=> Nach Möglichkeit übernehmen wir Ihr Tier am Behandlungstisch, während Sie in einer Abstandszone warten.

 

 

Jetzt Gutschein für kostenlosen Pferde-Cushing-Test (ECS) sichern!

13. August 2021

Zur Aufklärung über das Equine Cushing Syndrom (ECS/PPID) hat die Firma Boehringer Ingelheim vom 16. August bis 30. September 2021 einmal mehr eine groß angelegte Kampagne für betroffene Pferdehalter initiiert. Im Rahmen der Diagnose – bei begründetem Cushing-Verdacht – vergibt das Unternehmen für einen begrenzten Zeitraum Gutscheine für einen kostenlosen Bluttest an interessierte Pferdehalter. Der Gutschein gilt für die Übernahme der nicht unerheblichen Laborkosten in einem der teilnehmenden Institute. Übergeben Sie den Gutschein bitte vor der Blutabnahme Ihrem Tierarzt.

(Nicht übernommen werden Tierarzt- und Behandlungskosten!)

Das Equine Cushing Syndrom (ECS/PPID) gehört zu den am häufigsten auftretenden Hormonstörungen bei Pferden. Cushing betrifft überwiegend Pferde und Ponys, die älter als 15 Jahre sind. Die Krankheit ist chronisch fortschreitend und kann nicht geheilt, aber erfolgreich behandelt werden! Zirka 20 Prozent der über 15-jährigen Pferde und Ponys leiden an Cushing! Wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt, sind häufig weitere Erkrankungen und aufwändige Behandlungen die schwerwiegende Folge. Das ECS-kranke Pferd sollte daher in jedem Fall frühzeitig behandelt werden.

Auch wir unterstützen die Aktion und stehen Ihnen für eine Beratung, sowie für Diagnose und Behandlung Ihres Pferdes im Falle eines Cushing-Verdachtes zur Verfügung. Gutscheine lösen wir ein, sobald die Blutabnahme – im Rahmen der Aktionsbedingungen (siehe unten) – über unsere Praxis erfolgt.

Gutscheine für die Übernahme der Laborkosten
für einen ACTH-Bluttest sind erhältlich

vom 16. August bis zum 30. September 2021
(nur solange der Vorrat reicht)
unter:

www.Cushing-hat-viele-Gesichter.de

WICHTIG!

  • Kosten für tierärztliche Leistungen werden von Boehringer Ingelheim nicht übernommen
  • Der Gutschein ist nur vollständig ausgefüllt gültig
  • Der Gutschein darf nur bei einer erstmaligen ECS-Diagnostik eingesetzt werden.
  • Pro Pferd kann nur ein Gutschein eingesetzt werden
  • Die Gutscheine gelten nur in Deutschland und nur für in Deutschland lebende Pferde
  • Es steht nur ein begrenztes Kontingent an Gutscheinen zur Verfügung.
  • Gutscheine können bei einem Test über unsere Praxis eingelöst werden.
  • Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Ärzteteam.

( Quelle: Boehringer Ingelheim / http://www.cushing-hat-viele-gesichter.de)

[Alle Bilder und Grafiken auf dieser Seite sind Urheberrechtlich geschützt. Copyright: Boehringer Ingelheim]

Unterschriften-Aktion gegen EU-Antibiotika-Verbot

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, ein weitreichendes EU-Antibiotikaverbot für die Tiermedizin zu verhindern!

AN ALLE TIERHALTER: Das Leben und die Gesundheit unserer Haustiere sind in Gefahr, da das EU-Parlament plant, Antibiotika für die Tiermedizin weitgehend zu verbieten! Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, diese Katastrohe zu verhindern, denn auch Ihr Tier ist betroffen!

Normalerweise sind wir keine Freunde solch dramatischer Appelle und halten uns bei Petitionen auch eher zurück. In diesem Fall droht aber eine echte Katastrophe, wenn wir nicht SOFORT handeln!

Und um eines hier gleich vorwegzunehmen: ES GEHT NICHT um den absolut fragwürdigen, leistungsverstärkenden Einsatz von Antibiotika bei den armen „Nutztieren“ – das ist ein anderes wichtiges Thema. Es geht hier um unsere Haus- und Heimtiere!!!

Ein generelles Verwendungsverbot der wichtigen Antibiotika für die Tiermedizin würde bedeuten, dass wir künftig bei Hunden, Katzen und Pferden zahlreiche hartnäckige und gefährliche bakterielle Infektionen nicht mehr erfolgreich bekämpfen können. Bei Kaninchen, Meerschweinchen, Repilien, Exoten und Co. könnten wir sogar bei fast jeder Art von bakterieller Infektion nur noch hoffen und beten, weil wir für diese Tierarten GAR KEIN funktionierendes Antibiotikum mehr zur Verfügung hätten.

Hintergrund:

In 2019 wurde die (neue) EU-Tierarzneimittelverordnung 2019/6 verabschiedet. In einem Nachfolgerechtsakt müssen EU-Kommission, Mitgliedsstaaten und EU-Parlament nun bis zum Inkrafttreten des Gesetzes im Januar 2022 festlegen, welche Antibiotika künftig für den Menschen vorbehalten und damit für die Tiermedizin verboten werden sollen.

Im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des EU-Parlaments (ENVI) wurde Mitte Juli über einen von der Kommission dazu vorgelegten Entwurf für die Verordnung über „Kriterien für die Einstufung antimikrobieller Mittel, die für die Behandlung bestimmter Infektionen beim Menschen vorbehalten sind“ abgestimmt. Leider hat der ENVI den auf wissenschaftlicher Expertise basierenden Kommissionsvorschlag abgelehnt, obwohl er mit der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) sowie EFSA, ECDC, OIE und WHO abgestimmt war, mithin also ein echter One-Health-Vorschlag ist. Final muss nun noch das Europäische Parlament Mitte September über den Vorschlag abstimmen.

Was wären die Konsequenzen für die Tiere/Tiermedizin?

Wenn der im ENVI beschlossene Entschließungsantrag auch im Europäischen Parlament eine Mehrheit findet, dann wäre ein komplettes Anwendungsverbot von Fluorchinolonen, Cephalosporinen der 3.und 4. Generation, Polymyxinen und Makroliden in der Tiermedizin kaum mehr abzuwenden. Von dem Anwendungsverbot wären alle Tierarten betroffen mit dramatischen Auswirkungen für die Therapie von Tieren.

Nach Auffassung der EU-Kommission und des Europäischen Tierärzteverbandes FVE wären dann auch Ausnahmen für Einzeltiere bei schwerwiegenden Infektionen nicht möglich, da die VO 2019/6 eine Reservierung von Wirkstoffen für die Humanmedizin vorsieht und dies über ein Ruhen bzw. Einziehen der Arzneimittelzulassung(en) erfolgen soll.

Viele Krankheiten könnten also nicht mehr oder nicht mehr adäquat behandelt werden. Das hätte erhebliche Auswirkungen für den Tierschutz!

Helfen Sie diese Katastrophe zu verhindern!

Handeln Sie schnell und unterstützen Sie diese Aktion, damit wir Tierärzte auch in Zukunft Ihrem Tier noch helfen können.

Bis zum 03. September liegen Unterschriftenlisten bei uns in der Praxis aus.

Eine Online-Petition zu dieser Aktion finden Sie unter: Petition · EU will weitreichende Antibiotikaverbot für Tiere – Gefahr für unsere Tiere · Change.org

Weitere Hintergrund-Informationen finden Sie unter: Tierärzteverband startet Unterschriftenkampagne gegen weitreichendes Antibiotikaverbot © Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. (tieraerzteverband.de)

 

Foto: © Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.

[Quelle: Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.]

STOPP dem illegalen Welpenhandel

Hundewelpen sind gefragt – jetzt in der Corona-Pandemie noch mehr als sonst. Züchter berichten von einer großen Nachfrage. Angeboten werden die Tiere häufig über Internetplattformen und Social-Media-Kanäle. Viele von ihnen werden allerdings – meist im Ausland – unter tierschutzwidrigen Bedingungen aufgezogen und nach Deutschland transportiert.

 

Dabei wird gegen geltendes Recht verstoßen: Stichwort illegaler Welpenhandel. Zu früh werden die Welpen häufig vom Muttertier getrennt, werden weder entwurmt noch mit wichtigen Impfungen versorgt und zudem tierschutzwidrig transportiert und schlecht versorgt. Das Geschäft ist auch deshalb möglich, weil es genügend Abnehmer gibt. Die Folgen werden häufig erst später sichtbar für die Käufer: Zum Teil erkranken die Welpen schwer.

Um potentielle Käuferinnen und Käufer dafür zu sensibilisieren und besser aufzuklären, intensiviert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Informationen über kriminelle Machenschaften im Welpenhandel. An der Seite von Bundesministerin Julia Klöckner stehen als Kooperationspartner:

  • die Bundestierärztekammer,
  • der Bundesverband praktizierender Tierärzte,
  • der Bundesverband der beamteten Tierärzte sowie
  • die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz.

Bundesministerin Julia Klöckner betont: „Haustiere können eine große Bereicherung für das Leben von uns Menschen sein. Aber Tiere sind nicht irgendeine Ware – wer zum Beispiel einen Hund kaufen und halten möchte, trägt besondere Verantwortung! Auch dafür, woher das Tier stammt und wie es aufgezogen wurde. Mit unserer Informationsoffensive „Stopp dem illegalen Welpenhandel“ wollen wir kriminellen Machenschaften besser das Handwerk legen. Aber wir werden auch politisch nachschärfen, zum Beispiel mit Blick auf die Internetplattformen. Unseriöse Anbieter müssen für die Behörden hier besser rückverfolgbar sein.“

Worauf beim Welpenkauf vor allem zu achten ist:

  • Die Welpen sollten beim Züchter nur vor Ort gekauft oder aus einem Tierheim übernommen werden. Kofferraumangebote auf Parkplätzen sind höchstverdächtig.
  • Das Muttertier sollte beim Kauf unbedingt anwesend sein.
  • Die Welpen sollten nachweisbar geimpft und älter als acht Wochen sein.
  • Ein Kauf sollte grundsätzlich gut informiert und nicht spontan erfolgen.

Teil der Informationsoffensive ist eine Webseite mit zahlreichen Informationen zum Welpenkauf. Ein Anzeigenmotiv (anbei) wird im öffentlichen Raum (auf digitalen Anzeigetafeln) und online – unter anderem im Umfeld von Handelsplattformen – sichtbar sein sowie Tierarztpraxen bundesweit und weiteren Multiplikatoren zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen finden Sie unter: www.bmel.de/welpenhandel

 

TIPP:

Mit dem Portal www.haustier-berater.de unterstützt das Bundesministerium potentielle Haustierkäufer dabei zu prüfen, welches Tier überhaupt zu den eigenen Lebensumständen passt.

 

[Quelle: BMEL –  Pressemitteilung – Nr. 84/2021 – 11. Mail 2021]

[Foto: BMEL / (c) smurf1985-stock.adobe.com]

Covid 19 – Bitte halten Sie weiterhin durch!

Liebe Patientenbesitzer,

wir möchten uns sehr herzlich bedanken, dass Sie die vergangenen Monate mit allen „Einschränkungen“ und „Hygieneregeln“ so vorbildlich mit uns gemeistert haben. Damit sind wir bislang alle gut durch diese besondere Zeit gekommen.

Die aktuellen Entwicklungen geben leider Anlass, die begonnene Strategie weiter und noch konsequenter zu verfolgen. Erste Tierarztpraxen in Hamburg mussten Corona-bedingt in den vergangenen Tagen bereits vorübergehend schließen.

Damit wir Ihre Vierbeiner auch weiterhin versorgen können bitten wir Sie, mit uns durchzuhalten und die bekannten „AHA“-Regeln und Auflagen in unserer Praxis weiterhin zu befolgen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir in unserer Praxis keine politischen und auch keine Grundsatzdiskussionen zu diesem Thema führen und die derzeit geltenden Auflagen konsequent und ohne Ausnahme befolgen und durchsetzen. Ebenfalls gilt weiterhin die Regel: Nur eine Person mit Tier im Behandlungszimmer und bitte unter Einhalt des Mindestabstandes zu unseren Mitarbeitern!

Die Anmeldung, sowie Futter und Medikamentenverkauf erfolgt vorübergehend über unseren neu eingerichteten „Fenster-Schalter“.

Das Wartezimmer müssen wir aufgrund der aktuellen Zehn-Quadratmeter-Regel leider schließen. Bitte richten Sie sich – auch bei Schlechtwetter – darauf ein, vor der Tür oder in Ihrem Auto zu warten.

Nur mit Geduld und einer guten Portion Rücksicht schützen wir Sie und Sie auch uns. Zum Wohl Ihrer Vierbeiner.

Vielen Dank und bitte bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Tierarztpraxis Dorothea Vogg

 

Bei uns profitieren Sie von der Mehrwertsteuersenkung

[01. Juli 2020]

Liebe Patientenbesitzerinnen und Patientenbesitzer,

Ab dem 01.07.2020 gilt für ein halbes Jahr ein reduzierter Mehrwertsteuersatz auf Produkte und Leistungen. Gern möchten wir dazu beitragen, dass auch Sie von der Reduzierung profitieren. Daher geben wir ab sofort die Mehrwertsteuersenkung von 3% bzw. 2% komplett an Sie weiter.

Entscheidend für die Anwendung des Mehrwertsteuersatzes ist ausschließlich das Datum der Leistungserbringung!

Bei laufenden Behandlungen die vor dem 01.07.2020 begonnen haben und in die Zeit danach andauern müssen wir Ihnen getrennte Rechnungen erstellen welche die Datumsgrenze und die getrennten Mehrwertsteuersätze berücksichtigen.

Stichtag für die Umstellung ist der 01.07.2020 um 0.00 Uhr.

Wir möchten Sie vorsorglich darauf hinweisen, dass wir die Preisreduktion nur vorübergehend bis Ende des Jahres anbieten können. Mit der gesetzlichen Rückkehr zum alten Mehrwertsteuersatz ab dem 01.01.2021 müssen wir diese dann auch wieder bei unseren Preisen berücksichtigen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Tierarztpraxis Dorothea Vogg

Abschlussprüfung bestanden!

[25. Juni 2020]

Herzlichen Glückwunsch!

„Da ist das Ding“: Der Lohn für drei Jahre „harte ;-)“ Ausbildung – Die Urkunde für die super bestandene Abschlussprüfung zur Tiermedizinischen Fachangestellten.

 

Liebe Alina,

wir gratulieren Dir aufs herzlichste und freuen uns, dass wir Dich auf diesem Weg begleiten und unterstützen durften. Für uns warst Du gefühlt nie eine Auszubildende, da Du Dich mit Deiner Vorerfahrung, Deiner schnellen Auffassungsgabe und Deinem kommunikativen Geschick von Anfang an als „fast vollwertige TFA“ super ins Team integriert hast und auch unsere Kunden Dich kaum als Azubi‘ne wahrgenommen haben.

Und, wir möchten Dir auch auf diesem Wege noch einmal für Dein Engagement, Deine Disziplin und Dein Durchhaltevermögen danken. Es gehört schon viel Disziplin dazu, mit täglich ZWEI STUNDEN Anfahrtsweg stets pünktlich „auf der Matte zu stehen“, auch wenn bei Zugausfall ein „kleiner Umweg“ über Lüneburg erforderlich ist. Daher ist es nur zu gut verständlich, dass Du Deinen weiteren Berufsweg nun ein wenig näher an Deine Heimat heranlegst.

Wir freuen uns, dass Du weiterhin im Job bleibst und auch bereits eine feste Stelle als TFA bei einem Kollegen gefunden hast. Wir danken Dir für die gemeinsame Zeit, bleib wie Du bist und für den Start in Deiner neuen Praxis und für Deinen weiteren Berufs- und Lebensweg wünschen wir Dir persönlich und beruflich alles Gute, viel Erfolg und immer die richtige Wohlfühlatmosphäre!

Das gesamte Team der Tierarztpraxis
Dorothea Vogg

Maskenpflicht gilt auch beim Tierarzt!

27. April 2020

 
Liebe Patientenbesitzer,
auch für unsere Praxis gilt die Auflage, ab dem 27.04.2020 die MASKENPFLICHT durchzusetzen. Wir bitte Sie daher, NICHT OHNE MUND-NASEN-SCHUTZ zu uns in die Praxis zu kommen. Die Verordnung gilt für ALLE Personen ab 7 Jahre. Ausgenommen sind Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die das Tragen einer Maske nicht zulassen.
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Bitte haben Sie Verständnis, wenn unsere Mitarbeiter/innen Sie darauf hinweisen, da aktuell zwar noch nicht Sie – die Kunden -, wohl aber wir – die Praxisinhaber – bei Missachtung mit empfindlichen Ordnungsgeldern belegt werden.
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Wir hoffen sehr, dass wir alle bald wieder zum Normalzustand übergehen können. Bis dahin …
 
… bleiben Sie bitte gesund!
S-Bahn Bahnübergang in Sülldorf bis Dienstag gesperrt

[17. April 2020]

Liebe Patientenbesitzer,

von Samstag 18.04.20 (08:00 Uhr) bis Dienstag 21.04.20 (06:00 Uhr)

wird „unser“ Bahnübergang am Sülldorfer Bahnhof aufgrund von Bauarbeiten für Kraftfahrzeuge gesperrt. Fußgänger und Radfahrer sollen weiterhin passieren können.

In jedem Fall erreichen Sie uns in dieser Zeit mit dem Auto nur über die östlich (stadteinwärts) gelegene Straße „Lütt-Iserbrook“, die – von Sülldorf aus kommend – ein Stück hinter der ARAL Tankstelle direkt von der Sülldorfer Landstraße nach links abgeht. Biegen Sie in die Straße Lütt-Iserbrook ein und dann nach ca. 250 Metern links in die Musäusstraße, die kurz darauf in die Straße Op’n Hainholt übergeht. Fahren den Op’n Hainholt immer geradeaus bis zum Ende, wo Sie dann im Sülldorfer Kirchenweg hinter der Bahnschranke und damit bei unserer Praxis ankommen.