Beitrags-Archiv für die Kategory 'News'

Besuche bitte telefonisch ankündigen

Dienstag, 24. März 2020 11:09

[24. März 2020]

 

Liebe Patientenbesitzer,

auch wir sind in der aktuellen Situation weiter für Eure Vierbeiner da. Dazu gelten nach wie vor die bekannten Öffnungs- und Terminzeiten.

Um eine größere Ansammlung von Patienten zur gleichen Zeit, soweit es geht, zu vermeiden bitten wir Sie – nach Möglichkeit – Ihren Besuch und Ihr Anliegen vorab telefonisch unter der Rufnummer 040/87 77 76 anzukündigen. So können wir Ihren Besuch dann besser koordinieren.

Dieses gilt besonders dann, wenn das Wetter wieder schlechter werden sollte! Unser Wartebereich sowie der Aufenthalt von Patientenbesitzern in der Praxis ist nach wie vor auf ein Minimum reduziert, so dass Sie Ihre Wartezeit ggf. im Garten oder im Auto zu verbringen müssen.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir derzeit keine Beratungsgespräche am Telefon leisten können. Nur so können wir die Leitung für Ihre Anrufe einigermaßen frei halten.

Vielen Dank und bleiben Sie gesund!

 

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Wir sind weiter für Sie da!

Donnerstag, 19. März 2020 12:15

Liebe Patientenbesitzer,

das Wohl Ihrer Tiere ist nicht nur unser Beruf, sondern auch unsere Berufung. Daher sind wir selbstverständlich auch weiterhin sehr gern für Ihre Vierbeiner da. Wir bitten Sie aber zu beachten, dass auch bei uns die mittlerweile überall im öffentlichen Raum erforderlichen Schutzmaßnahmen gelten, die wir Sie DRINGEND BITTEN ZU BEACHTEN! In Ihrem, in unserem und im Interesse Ihrer Vierbeiner. Nur wenn die Tierärzte und das ganze Praxispersonal bei uns und in den anderen Tierarztpraxen weiter arbeitsfähig bleiben, kann Ihren Tieren auch morgen noch geholfen werden.

 

 

 

Daher gilt:

  • Informieren Sie uns, sofern Sie Reiserückkehrer sind oder ein Corona-Verdacht besteht, zwingend vorab telefonisch!
    Nach Möglichkeit lassen Sie Ihr Tier von einer Vertretung bringen.
    .
  • Nur ein Zweibeiner pro Vierbeiner!
    Bitte verzichten Sie auf Begleitpersonen oder sogar komplette Familienbegleitung. Begleitpersonen MÜSSEN DRAUßEN WARTEN!
    .
  • Eingeschränkter Wartebereich
    Da wir die Personenanzahl in unserer Praxis stark begrenzen müssen, richten Sie sich darauf ein im Garten oder in Ihrem Auto zu warten bis wir Sie aufrufen.
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  • Hände desinfizieren
    Entsprechende Möglichkeiten finden Sie am Empfang
    .
  • Abstand halten (1,5 Meter) – auch in der Behandlung
    Vorerst wird Ihr Tier ausschließlich von unseren Tierärzten und TFA’s in der Behandlung betreut. Tierbesitzer müssen auch in der Behandlung den Sicherheitsabstand halten!
    .
  • Nach Möglichkeit bargeldlos bezahlen.
    Sie haben die Möglichkeit per EC-Karte mit PIN zu bezahlen. Kreditkarten können nicht akzeptiert werden
  • Anweisungen unseres Personals folgen
    Besondere Situationen erfordern manchmal Flexibilität auf beiden Seiten
    .
  • UND: Das Entwenden von Desinfektions- und Hygienebedarf ist unsozial und strafbar!
    Wie kann es sein, dass man einen solchen Hinweis aufschreiben muss????????????????????

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Neue Gebührenordnung tritt am 14.02.2020 inkraft!

Donnerstag, 13. Februar 2020 10:04

[13. Februar 2020]

Am 13.02.2020 ist im Bundesgesetzblatt die vierte Verordnung zur Änderung der Tierärztegebührenordnung (GOT) veröffentlicht worden. Damit tritt sie am 14.02.2020 in Kraft und muss von jeder Tierarztpraxis im Notfalldienst angewandt werden.

Innerhalb des tierärztlichen Notfalldienstes (außerhalb der regulären Sprechzeiten von 18 Uhr bis 8 Uhr morgens, an Wochenenden und Feiertagen), muss jede Tierarztpraxis ab dem 14.02.2020 mindestens mit dem zweifachen bis maximal dem vierfachen Gebührensatz abrechnen, zusätzlich ist die Erhebung einer Notdienstgebühr von EUR 50,00 zzgl. MwSt. (EUR 59,50) gesetzlich vorgeschrieben!

Diese gesetzliche Verpflichtung entfällt für Leistungen, die im Rahmen der regulären Sprechzeiten erbracht werden. Wenn die reguläre Sprechstunde z.B. bis 20 Uhr geht oder am Samstag eine reguläre Sprechstunde angeboten wird, dann gilt dieser Zeitraum nicht als tierärztlicher Notfalldienst. Für die regulären Sprechstunden ändert sich also nichts.

Außerdem wird im § 9 das Wegegeld den gestiegenen Kosten angepasst. Das Wegegeld beträgt bei Benutzung eines eigenen Kraftfahrzeuges je Doppelkilometer nun 3,50 Euro, mindestens jedoch 13,00 Euro zzgl. MwSt. Der bisherige Nachttarif (§ 9 Absatz 2 Satz 2) entfällt.

Die Verkündung ist nachzulesen im Bundesgesetzblatt unter BGBl. I S. 158: www.bgbl.de/.

Der flächendeckende Notdienst stellt einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz dar und muss zwingend aufrechterhalten werden. Dafür ist ein enormer Personalbestand erforderlich und das tierärztliche Personal als auch die Hilfskräfte müssen angemessen bezahlt werden. Viele Klinik- /Praxisinhaber können die gestiegenen Behandlungszahlen im Notdienst mit dem vorhandenen Personal nicht mehr bewältigen. Eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung ist inzwischen nur noch in Ballungsgebieten möglich oder mit langen Anfahrten und Wartezeiten verbunden. Daher ist die Anpassung der GOT für den Notfalldienst eine wichtige Maßnahme, um diesen zukünftig gewährleisten zu können.

Was ist ein Notfall?

Im Notfalldienst werden Patienten außerhalb der üblichen Sprechzeiten, nachts, an Wochenenden und Feiertagen tierärztlich versorgt. Immer wieder landen Fälle beim Notdienst, die auch in den normalen Sprechzeiten hätten behandelt werden können. Denn zeigt das Haustier schon seit einiger Zeit Symptome, die den Tierhalter nun plötzlich beunruhigen, sollte man überlegen, ob der Tierarztbesuch nicht auch bis zum nächsten Werktag warten kann. Denn der Notfalldienst sollte Notfällen vorbehalten sein! Außerdem muss dem Tierbesitzer bewusst sein, dass auch aufgrund der Bereitstellung des Personals für den Notdienst die Kosten für eine Notfallbehandlung um ein Mehrfaches über denen einer Behandlung innerhalb der normalen Sprechzeiten liegen.

https://www.tieraerztekammer-hamburg.de/tierinfo/aktuell.html

[Quelle: Tierärztekammer Hamburg]

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POLIZEI WARNT VOR HUNDEKÖDERN IN WEDEL

Donnerstag, 28. November 2019 12:20

 

[27.11.2019]

Nachdem im benachbarten Wedel bereits Anfang des Monats Hundefutter zusammen mit einer bisher unbekannten Substanz ausgelegt wurde, kam es in dieser Woche erneut zu einem ähnlichen Fund.

Dieses Mal entdeckten Hundehalter die verdächtigen Köder in der Deichstraße in Wedel, wo regelmäßig viele Spaziergänger unterwegs sind. Nach angaben der Polizei wurde in allen Fällen ein wie „Frolic“ aussehendes Futter ausgelegt, zwischen dem weiße Kügelchen unbekannter Substanz verteilt waren. Die Polizei rät nun zu erhöhter Vorsicht und appelliert an die Hundehalter im Raum Wedel, ihre Vierbeiner unbedingt an der Leine zu führen. Insbesondere sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere während des Spazierganges nichts zu sich nehmen.

Hinweise zu ähnlichen Feststellungen nimmt das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier in Elmshorn unter der Telefonnummer 04121 / 40920 entgegen.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/4449882

Foto: © Tierarztpraxis-Sülldorf, 2019
ACHTUNG: Das verwendete Foto ist gestellt und lässt keinen Schluss über das Aussehen der tatsächlich in Wedel gefundenen Köder zu!

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Am 04.12. kommt das Mobiles Tier-Fotostudio

Freitag, 15. November 2019 22:37

[15. November 2019]

Am 04. Dezember 2019 ist die Tierfotografin Petra Nettky mit ihrem mobilen Fotostudio zu Gast in unserer Praxis.

Von 15:00 bis 19:00 Uhr können Sie tolle Fotos von ihrem Vierbeiner erstellen lassen. Vielleicht auch eine schöne Idee als Weihnachtsgeschenk.

Bitte vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin in unserer Praxis unter 040-87 77 76

 

Mobiles Tier-Fotostudio

04. Dezember 2019

15:00 bis 19:00 Uhr

(in der Tierarztpraxis Dorothea Vogg)

 

Weitere Informationen:

  • Zeitdauer pro Shooting max. 30 Minuten
  • Ihre Wunschmotive können Sie vor Ort auswählen
  • Originaldateien werden ein bis zwei Tage nach dem Shooting per Datentransfer bereitgestellt
  • Fotoausdrucke erhalten Sie ebenfalls wenige Tage nach dem Shooting auf dem Postweg
  • Die Bezahlung erfolgt vor Ort bei der Fotografin
  • Die Veranstaltung findet nur bei ausreichender Teilnehmerzahl statt.

 

Verantwortlich für die Veranstaltung und Ansprechpartner für Detailfragen ist das Studio „Tierfotografie Huber“

Tierfotografie- Huber
Hermann Aue Str. 1
21493 Talkau
info@tierfotografie-huber.de
www.Tierfotografie-Huber.de

Die Tierarztpraxis Dorothea Vogg stellt für diese Veranstaltung ausschließlich ihre Räumlichkeiten und ihre Sozial-Media-Kanäle zur Ankündigung der Veranstaltung zur Verfügung.

Die Informationen auf dieser Homepage wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Wir übernehmen jedoch keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben.

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West-Nil-Virus auch in Hamburg nachgewiesen

Freitag, 27. September 2019 14:11

27. September 2019

Der West-Nil-Virus breitet sich in Europa weiter aus. Inzwischen übertragen auch bei uns Mücken diesen tropischen Erreger.

Nun gibt es einen ersten nachgewiesenen Fall von West-Nil-Virus bei einem Vogel im Hamburger Stadtgebiet. Damit ist davon auszugehen, dass das Virus nun auch unser Bundesland erreicht hat.

Überträger des Virus sind Stechmücken, Virusreservoir sind Wildvögel. Beim Stich einer Mücke kann das Virus auf Pferde übertragen werden.

Während bei den meisten Pferden die Erkrankung weitgehend symptomlos verläuft, kann es bei etwa 8 % der Pferde zu einer neuroinvasiven Form kommen. Die Letalität derartiger Fälle liegt dann leider bei 30 – 50 %. Auch die überlebenden Pferde (Rekonvaleszenten) zeigen häufig bleibende Schäden!

Daher empfiehlt die StIKo Vet (Ständige Impfkommission Veterinärmedizin)  Pferde in den betroffenen Gebieten zu impfen. Die Impfung erfolgt zweimal im Abstand von 3 – 5 Wochen mit jährlichen Wiederholungsimpfungen. Die Immunität beginnt 3 Wochen nach der zweiten Impfung und hält für ein Jahr.

Zum Glück ist die aktuelle Mückensaison ja hoffentlich bald vorüber, aber das nächste Frühjahr kommt bestimmt…

Das bedeutet: Die Grundimmunisierung eines Pferdes sollte also spätestens bis zum „Beginn der nächsten Mückensaison“ abgeschlossen sein!

Es ist im Moment leider nicht abzusehen/vorherzusagen, welche Dynamik die Verbreitung des West-Nil-Virus in Deutschland entwickeln wird!

Weitere Informationen zum Thema finden Sie direkt bei der StiKo Vet unter folgendem Link: StiKoVet-Stellungnahme WNV

Foto: (c) StiKoVet / Dr. Max Bastian

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) am Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

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WER VERMISST SEINEN WELLENSITTICH?

Freitag, 30. August 2019 13:32

30.08.2019

Am 29.08.2019 wurde im Sülldorfer Kirchenweg in Hamburg-Sülldorf ein reichlich entkräfteter, Gelb-Blau-Grüner Wellensittich aufgefunden und in unserer Praxis abgegeben. Nach den ersten 24 Stunden und reichlich ersehntem Futter ist das Tier inzwischen schon wieder deutlich besser bei Kräften. Wer den hier abgebildeten Vogel vermisst oder seine Besitzer kennt, darf sich gern bei uns in der Praxis unter 040/87 77 76 melden.

Vorerst wird das Tier von unserem Praxis-Team betreut.

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Jetzt Gutschein für kostenlosen Pferde-Cushing-Test (ECS) sichern!

Mittwoch, 14. August 2019 9:15

14. August 2019

Pferd, Cushing, Equines Syndrom, ECS, Pferdeerkrankungen, Gutschein, BoehringerZur Aufklärung über das Equine Cushing Syndrom (ECS/PPID) hat die Firma Boehringer Ingelheim vom 15. August bis 27. September 2019 erneut eine groß angelegte Kampagne für betroffene Pferdehalter initiiert. Im Rahmen der Diagnose – bei begründetem Cushing-Verdacht – vergibt das Unternehmen für einen begrenzten Zeitraum Gutscheine für einen kostenlosen Bluttest an interessierte Pferdehalter. Der Gutschein gilt für die Übernahme der nicht unerheblichen Laborkosten in einem der teilnehmenden Institute. Übergeben Sie den Gutschein bitte vor der Blutabnahme Ihrem Tierarzt.

(Nicht übernommen werden Tierarzt- und Behandlungskosten!)

Das Equine Cushing Syndrom (ECS/PPID) gehört zu den am häufigsten auftretenden Hormonstörungen bei Pferden. Cushing betrifft überwiegend Pferde und Ponys, die älter als 15 Jahre sind. Die Krankheit ist chronisch fortschreitend und kann nicht geheilt, aber erfolgreich behandelt werden! Zirka 20 Prozent der über 15-jährigen Pferde und Ponys leiden an Cushing! Wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt, sind häufig weitere Erkrankungen und aufwändige Behandlungen die schwerwiegende Folge. Das ECS-kranke Pferd sollte daher in jedem Fall frühzeitig behandelt werden.

Auch wir unterstützen die Aktion und stehen Ihnen für eine Beratung, sowie für Diagnose und Behandlung Ihres Pferdes im Falle eines Cushing-Verdachtes zur Verfügung. Gutscheine lösen wir ein, sobald die Blutabnahme – im Rahmen der Aktionsbedingungen (siehe unten) – über unsere Praxis erfolgt.

Gutscheine für die Übernahme der Laborkosten
für einen ACTH-Bluttest sind erhältlich

vom 15. August bis zum 27. September 2019
(nur solange der Vorrat reicht)
unter:

www.Cushing-hat-viele-Gesichter.de

WICHTIG!

  • Kosten für tierärztliche Leistungen werden von Boehringer Ingelheim nicht übernommen
  • Der Gutschein ist nur vollständig ausgefüllt gültig
  • Der Gutschein darf nur bei einer erstmaligen ECS-Diagnostik eingesetzt werden.
  • Pro Pferd kann nur ein Gutschein eingesetzt werden
  • Die Gutscheine gelten nur in Deutschland und nur für in Deutschland lebende Pferde
  • Es steht nur ein begrenztes Kontingent an Gutscheinen zur Verfügung.
  • Gutscheine können bei einem Test über unsere Praxis eingelöst werden.
  • Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Ärzteteam.

( Quelle: Boehringer Ingelheim / http://www.cushing-hat-viele-gesichter.de)

Alle Bilder und Grafiken auf dieser Seite sind Urheberrechtlich geschützt. Copyright: Boehringer Ingelheim

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Tiere bei Sonne NICHT im Auto lassen!

Mittwoch, 5. Juni 2019 11:26

05. Juni 2019

Hitze_klSommer, Sonne und Wärme. Worauf wir uns seit Wochen freuen, kann für unsere Tiere schnell gefährlich werden. 20 Grad Celsius Außentemperatur und 10 Minuten im Auto ohne oder mit geringer Luftzufuhr können bereits ausreichen, das Innere eines Wagens auf über 50 Grad zu erhitzen und einen Hund darin  in akute Lebensgefahr zu bringen. Bei höheren Außentemperaturen ist es um so dramatischer! Auch der immer wieder genannte „Fensterspalt“ reicht keinesfalls aus, schon gar nicht, wenn sich der Hund im Ladebereich eines Kombis befindet! Alle Jahre wieder warnen wir vor dieser Gefahr und alle Jahre wieder erleben wir in unserer Praxis, wie schnell diese Gefahr unterschätzt wird (… nur mal eben kurz zum Einkaufen…). Bereits an den ersten warmen Tagen im Mai dieses Jahres ist in Wedel bereits ein Hund im Auto seines Frauchens qualvoll an Überhitzung gestorben!

Überhitzung kann den Tod zur Folge haben

Da Hunde bekanntermaßen nicht schwitzen, versuchen sie ihren Wärmehaushalt über Hecheln auszugleichen. Der so entstehende Flüssigkeitsverlust muss durch Trinken ausgeglichen werden. Kaum ein Tier, das im Auto auf Herrchen oder Frauchen wartet, hat dazu jedoch die Gelegenheit. So kommt es zur Hyperthermie, zur Überhitzung des Hundekörpers, die im schlimmsten Fall den Tod zur Folge haben kann.

Was können Sie tun? Sehen Sie einen Hund im Auto, der apathisch ist, taumelt, die Zunge weit herausgestreckt hat, extrem Hechelt oder sonstige Erschöpfungszeichen zeigt, handeln Sie! Suchen Sie den Besitzer des Autos, verständigen Sie die Polizei und retten Sie als letzte Konsequenz den Hund aus dem Auto.

Helfen auch Sie mit, Hunde vor dem Hitzetod zu retten, indem Sie andere Menschen ebenfalls informieren. Informationskarten zum Verteilen können Sie bei TASSO im Internet unter www.tasso.de bestellen oder kostenlos in unserer Praxis erhalten.

Hier geht es zur TASSO Onlinebestellung

Bitte sehen Sie sich auch das Tasso Informationsvideo an: Hier gehts zum Video

(Quelle: Tasso e. V.)

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Informationen zur Impfung Pferd

Donnerstag, 28. März 2019 23:59

 

Liebe Pferdebesitzer,

aus aktuellem Anlass möchten wir Sie auf einige wichtige Fakten im
Zusammenhang mit der Impfung gegen Equine Influenza Viren (EIV) und
Equine Herpes Viren Typ 1 und Typ 4 (EHV 1,4) hinweisen.

 

Informationen zur Influenza-Impfung

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin am Friedrich-Loeffler-Institut (StIKo Vet) hält in der aktualisierten Impfleitlinie an der Empfehlung fest, Pferde – die z.B. im Rahmen von Veranstaltungen einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind – halbjährlich gegen Equine Influenza zu impfen.

Diese Empfehlung weicht von den Gebrauchsinformationen der in Deutschland zugelassenen EIV-Impfstoffe ab, in denen jährliche Wiederholungsimpfungen angegeben sind. Da es in dieser Frage zu Unklarheiten gekommen ist, soll im Folgenden die Datenlage – die der StIKo Vet Empfehlung zugrunde liegt – erläutert werden.

Die Equine Influenza ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die durch das Equine Influenzavirus (EIV) verursacht wird. Das Virus ist weltweit verbreitet.

Geimpfte Pferde weisen – im Vergleich zu nicht geimpften Kontrolltieren – zwei bis drei Wochen nach der Grundimmunisierung signifikant geringere Symptome und eine reduzierte Virusausscheidung nach Influenzainfektion auf.

Studien haben gezeigt, dass die impfinduzierten EIV-Antikörper bei den meisten untersuchten Pferden, bei denen die letzte EIV-Immunisierung länger als sechs Monate zurücklag, klar unter die Grenze des virologischen Schutzes absinkt, in einigen Fällen sogar unter die Grenze des klinischen Schutzes.

Aufgrund der vorliegenden infektions-immunologischen Daten und der Erfahrungen der vergangenen EIV-Epidemien ist davon auszugehen, dass die Gefahr einer Weiterverbreitung des Virus ab einem Zeitraum von sechs Monaten nach der letzten Wiederholungsimpfung deutlich ansteigt. Dies gilt insbesondere bei einem hohen Infektionsdruck, wie er bei Turnieren und größeren Pferdeansammlungen potentiell vorherrscht.

In Übereinstimmung mit der Impfempfehlung der StlKo Vet und anderer, internationaler Expertenkommissionen ist in der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) festgehalten, dass Pferde nur dann zu Turnieren zugelassen werden, wenn sie grundimmunisiert sind und die Wiederholungsimpfungen im Abstand von sechs Monaten erhalten haben. Das sollte nicht aufgeweicht werden.


Zusammenfassung:

  • Die Impfung reduziert signifikant die Ausprägung und Dauer klinischer Symptome
  • Die Impfung reduziert signifikant die Intensität und Dauer der Virusausscheidung
  • Die Impfung vermindert das Risiko einer Influenzaübertragung

 

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Informationen zur Herpes-Impfung

Gemäß der Impfleitlinie Pferd der StIKo Vet ist eine verlässliche Reduzierung des Infektionsdrucks, wie bei den meisten Infektionskrankheiten, nur durch ein konsequentes Impfmanagement zu erreichen.

Die vorbeugende Impfung gegen respiratorische Erkrankungen und auch zur Verhütung von Aborten verursacht durch Equine Herpesviren vom Typ 1 und Typ 4 sollte laut StIKo Vet optimaler Weise als Bestandsimpfung durchgeführt werden.

Die Impfung mit Equip®EHV1,4 erfolgt in der Regel ab einem Alter von fünf bis sechs Monaten mit einer Wiederholungsimpfung vier bis sechs Wochen später (Grundimmunisierung).

Der Impfschutz hält sechs Monate an und ist in regelmäßigen Abständen von jeweils sechs Monaten aufrecht zu erhalten.

Da bei der Herpesimpfung ein beginnender Abfall des Antikörpertiters bereits nach vier Monaten zu verzeichnen ist, sollte das vom Hersteller angegebene Impfintervall von sechs Monaten unbedingt eingehalten werden, um einen bestmöglichen Schutz der Tiere zu ermöglichen.

 

Quelle: StIKo Vet (Stellungnahme zur Immunisierung von Pferden)

                                                                             

 

 

 

 

 

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