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POLIZEI WARNT VOR HUNDEKÖDERN IN WEDEL

Donnerstag, 28. November 2019 12:20

 

[27.11.2019]

Nachdem im benachbarten Wedel bereits Anfang des Monats Hundefutter zusammen mit einer bisher unbekannten Substanz ausgelegt wurde, kam es in dieser Woche erneut zu einem ähnlichen Fund.

Dieses Mal entdeckten Hundehalter die verdächtigen Köder in der Deichstraße in Wedel, wo regelmäßig viele Spaziergänger unterwegs sind. Nach angaben der Polizei wurde in allen Fällen ein wie „Frolic“ aussehendes Futter ausgelegt, zwischen dem weiße Kügelchen unbekannter Substanz verteilt waren. Die Polizei rät nun zu erhöhter Vorsicht und appelliert an die Hundehalter im Raum Wedel, ihre Vierbeiner unbedingt an der Leine zu führen. Insbesondere sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere während des Spazierganges nichts zu sich nehmen.

Hinweise zu ähnlichen Feststellungen nimmt das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier in Elmshorn unter der Telefonnummer 04121 / 40920 entgegen.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/4449882

Foto: © Tierarztpraxis-Sülldorf, 2019
ACHTUNG: Das verwendete Foto ist gestellt und lässt keinen Schluss über das Aussehen der tatsächlich in Wedel gefundenen Köder zu!

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Am 04.12. kommt das Mobiles Tier-Fotostudio

Freitag, 15. November 2019 22:37

[15. November 2019]

Am 04. Dezember 2019 ist die Tierfotografin Petra Nettky mit ihrem mobilen Fotostudio zu Gast in unserer Praxis.

Von 15:00 bis 19:00 Uhr können Sie tolle Fotos von ihrem Vierbeiner erstellen lassen. Vielleicht auch eine schöne Idee als Weihnachtsgeschenk.

Bitte vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin in unserer Praxis unter 040-87 77 76

 

Mobiles Tier-Fotostudio

04. Dezember 2019

15:00 bis 19:00 Uhr

(in der Tierarztpraxis Dorothea Vogg)

 

Weitere Informationen:

  • Zeitdauer pro Shooting max. 30 Minuten
  • Ihre Wunschmotive können Sie vor Ort auswählen
  • Originaldateien werden ein bis zwei Tage nach dem Shooting per Datentransfer bereitgestellt
  • Fotoausdrucke erhalten Sie ebenfalls wenige Tage nach dem Shooting auf dem Postweg
  • Die Bezahlung erfolgt vor Ort bei der Fotografin
  • Die Veranstaltung findet nur bei ausreichender Teilnehmerzahl statt.

 

Verantwortlich für die Veranstaltung und Ansprechpartner für Detailfragen ist das Studio „Tierfotografie Huber“

Tierfotografie- Huber
Hermann Aue Str. 1
21493 Talkau
info@tierfotografie-huber.de
www.Tierfotografie-Huber.de

Die Tierarztpraxis Dorothea Vogg stellt für diese Veranstaltung ausschließlich ihre Räumlichkeiten und ihre Sozial-Media-Kanäle zur Ankündigung der Veranstaltung zur Verfügung.

Die Informationen auf dieser Homepage wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Wir übernehmen jedoch keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben.

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West-Nil-Virus auch in Hamburg nachgewiesen

Freitag, 27. September 2019 14:11

27. September 2019

Der West-Nil-Virus breitet sich in Europa weiter aus. Inzwischen übertragen auch bei uns Mücken diesen tropischen Erreger.

Nun gibt es einen ersten nachgewiesenen Fall von West-Nil-Virus bei einem Vogel im Hamburger Stadtgebiet. Damit ist davon auszugehen, dass das Virus nun auch unser Bundesland erreicht hat.

Überträger des Virus sind Stechmücken, Virusreservoir sind Wildvögel. Beim Stich einer Mücke kann das Virus auf Pferde übertragen werden.

Während bei den meisten Pferden die Erkrankung weitgehend symptomlos verläuft, kann es bei etwa 8 % der Pferde zu einer neuroinvasiven Form kommen. Die Letalität derartiger Fälle liegt dann leider bei 30 – 50 %. Auch die überlebenden Pferde (Rekonvaleszenten) zeigen häufig bleibende Schäden!

Daher empfiehlt die StIKo Vet (Ständige Impfkommission Veterinärmedizin)  Pferde in den betroffenen Gebieten zu impfen. Die Impfung erfolgt zweimal im Abstand von 3 – 5 Wochen mit jährlichen Wiederholungsimpfungen. Die Immunität beginnt 3 Wochen nach der zweiten Impfung und hält für ein Jahr.

Zum Glück ist die aktuelle Mückensaison ja hoffentlich bald vorüber, aber das nächste Frühjahr kommt bestimmt…

Das bedeutet: Die Grundimmunisierung eines Pferdes sollte also spätestens bis zum „Beginn der nächsten Mückensaison“ abgeschlossen sein!

Es ist im Moment leider nicht abzusehen/vorherzusagen, welche Dynamik die Verbreitung des West-Nil-Virus in Deutschland entwickeln wird!

Weitere Informationen zum Thema finden Sie direkt bei der StiKo Vet unter folgendem Link: StiKoVet-Stellungnahme WNV

Foto: (c) StiKoVet / Dr. Max Bastian

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) am Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

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WER VERMISST SEINEN WELLENSITTICH?

Freitag, 30. August 2019 13:32

30.08.2019

Am 29.08.2019 wurde im Sülldorfer Kirchenweg in Hamburg-Sülldorf ein reichlich entkräfteter, Gelb-Blau-Grüner Wellensittich aufgefunden und in unserer Praxis abgegeben. Nach den ersten 24 Stunden und reichlich ersehntem Futter ist das Tier inzwischen schon wieder deutlich besser bei Kräften. Wer den hier abgebildeten Vogel vermisst oder seine Besitzer kennt, darf sich gern bei uns in der Praxis unter 040/87 77 76 melden.

Vorerst wird das Tier von unserem Praxis-Team betreut.

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Hamburger Notdienst

Montag, 26. August 2019 21:44

26.08.2019

NOTDIENST am Dienstag, 27.08.2019

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Von Dienstag, 27.08.2019, 08:00 Uhr
bis
Mittwoch, 28.08.2019, 08:00 Uhr

übernimmt unsere Praxis den tierärztlichen Notdienst der Stadt Hamburg. Wir bitten Sie, Ihren Notfall vorab unter der Rufnummer 040/ 87 77 76 anzukündigen.

Notfälle, die zwischen 19:00 Uhr abends und 07:00 Uhr morgens behandelt werden sind gemäß GOT (gesetzlicher Gebührenordnung für Tierärzte) mit einem Notdienstaufschlag abzurechnen.

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass sämtliche Leistungen sowie Medikamentenabgaben im Notdienst unmittelbar vor Ort abgerechnet werden. Eine Rechnungstellung ist NICHT möglich. Ihre Bezahlung können Sie in Bar oder per EC-Karte (KEINE Kreditkarten) vornehmen.

 

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Jetzt Gutschein für kostenlosen Pferde-Cushing-Test (ECS) sichern!

Mittwoch, 14. August 2019 9:15

14. August 2019

Pferd, Cushing, Equines Syndrom, ECS, Pferdeerkrankungen, Gutschein, BoehringerZur Aufklärung über das Equine Cushing Syndrom (ECS/PPID) hat die Firma Boehringer Ingelheim vom 15. August bis 27. September 2019 erneut eine groß angelegte Kampagne für betroffene Pferdehalter initiiert. Im Rahmen der Diagnose – bei begründetem Cushing-Verdacht – vergibt das Unternehmen für einen begrenzten Zeitraum Gutscheine für einen kostenlosen Bluttest an interessierte Pferdehalter. Der Gutschein gilt für die Übernahme der nicht unerheblichen Laborkosten in einem der teilnehmenden Institute. Übergeben Sie den Gutschein bitte vor der Blutabnahme Ihrem Tierarzt.

(Nicht übernommen werden Tierarzt- und Behandlungskosten!)

Das Equine Cushing Syndrom (ECS/PPID) gehört zu den am häufigsten auftretenden Hormonstörungen bei Pferden. Cushing betrifft überwiegend Pferde und Ponys, die älter als 15 Jahre sind. Die Krankheit ist chronisch fortschreitend und kann nicht geheilt, aber erfolgreich behandelt werden! Zirka 20 Prozent der über 15-jährigen Pferde und Ponys leiden an Cushing! Wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt, sind häufig weitere Erkrankungen und aufwändige Behandlungen die schwerwiegende Folge. Das ECS-kranke Pferd sollte daher in jedem Fall frühzeitig behandelt werden.

Auch wir unterstützen die Aktion und stehen Ihnen für eine Beratung, sowie für Diagnose und Behandlung Ihres Pferdes im Falle eines Cushing-Verdachtes zur Verfügung. Gutscheine lösen wir ein, sobald die Blutabnahme – im Rahmen der Aktionsbedingungen (siehe unten) – über unsere Praxis erfolgt.

Gutscheine für die Übernahme der Laborkosten
für einen ACTH-Bluttest sind erhältlich

vom 15. August bis zum 27. September 2019
(nur solange der Vorrat reicht)
unter:

www.Cushing-hat-viele-Gesichter.de

WICHTIG!

  • Kosten für tierärztliche Leistungen werden von Boehringer Ingelheim nicht übernommen
  • Der Gutschein ist nur vollständig ausgefüllt gültig
  • Der Gutschein darf nur bei einer erstmaligen ECS-Diagnostik eingesetzt werden.
  • Pro Pferd kann nur ein Gutschein eingesetzt werden
  • Die Gutscheine gelten nur in Deutschland und nur für in Deutschland lebende Pferde
  • Es steht nur ein begrenztes Kontingent an Gutscheinen zur Verfügung.
  • Gutscheine können bei einem Test über unsere Praxis eingelöst werden.
  • Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Ärzteteam.

( Quelle: Boehringer Ingelheim / http://www.cushing-hat-viele-gesichter.de)

Alle Bilder und Grafiken auf dieser Seite sind Urheberrechtlich geschützt. Copyright: Boehringer Ingelheim

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Tiere bei Sonne NICHT im Auto lassen!

Mittwoch, 5. Juni 2019 11:26

05. Juni 2019

Hitze_klSommer, Sonne und Wärme. Worauf wir uns seit Wochen freuen, kann für unsere Tiere schnell gefährlich werden. 20 Grad Celsius Außentemperatur und 10 Minuten im Auto ohne oder mit geringer Luftzufuhr können bereits ausreichen, das Innere eines Wagens auf über 50 Grad zu erhitzen und einen Hund darin  in akute Lebensgefahr zu bringen. Bei höheren Außentemperaturen ist es um so dramatischer! Auch der immer wieder genannte „Fensterspalt“ reicht keinesfalls aus, schon gar nicht, wenn sich der Hund im Ladebereich eines Kombis befindet! Alle Jahre wieder warnen wir vor dieser Gefahr und alle Jahre wieder erleben wir in unserer Praxis, wie schnell diese Gefahr unterschätzt wird (… nur mal eben kurz zum Einkaufen…). Bereits an den ersten warmen Tagen im Mai dieses Jahres ist in Wedel bereits ein Hund im Auto seines Frauchens qualvoll an Überhitzung gestorben!

Überhitzung kann den Tod zur Folge haben

Da Hunde bekanntermaßen nicht schwitzen, versuchen sie ihren Wärmehaushalt über Hecheln auszugleichen. Der so entstehende Flüssigkeitsverlust muss durch Trinken ausgeglichen werden. Kaum ein Tier, das im Auto auf Herrchen oder Frauchen wartet, hat dazu jedoch die Gelegenheit. So kommt es zur Hyperthermie, zur Überhitzung des Hundekörpers, die im schlimmsten Fall den Tod zur Folge haben kann.

Was können Sie tun? Sehen Sie einen Hund im Auto, der apathisch ist, taumelt, die Zunge weit herausgestreckt hat, extrem Hechelt oder sonstige Erschöpfungszeichen zeigt, handeln Sie! Suchen Sie den Besitzer des Autos, verständigen Sie die Polizei und retten Sie als letzte Konsequenz den Hund aus dem Auto.

Helfen auch Sie mit, Hunde vor dem Hitzetod zu retten, indem Sie andere Menschen ebenfalls informieren. Informationskarten zum Verteilen können Sie bei TASSO im Internet unter www.tasso.de bestellen oder kostenlos in unserer Praxis erhalten.

Hier geht es zur TASSO Onlinebestellung

Bitte sehen Sie sich auch das Tasso Informationsvideo an: Hier gehts zum Video

(Quelle: Tasso e. V.)

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Informationen zur Impfung Pferd

Donnerstag, 28. März 2019 23:59

 

Liebe Pferdebesitzer,

aus aktuellem Anlass möchten wir Sie auf einige wichtige Fakten im
Zusammenhang mit der Impfung gegen Equine Influenza Viren (EIV) und
Equine Herpes Viren Typ 1 und Typ 4 (EHV 1,4) hinweisen.

 

Informationen zur Influenza-Impfung

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin am Friedrich-Loeffler-Institut (StIKo Vet) hält in der aktualisierten Impfleitlinie an der Empfehlung fest, Pferde – die z.B. im Rahmen von Veranstaltungen einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind – halbjährlich gegen Equine Influenza zu impfen.

Diese Empfehlung weicht von den Gebrauchsinformationen der in Deutschland zugelassenen EIV-Impfstoffe ab, in denen jährliche Wiederholungsimpfungen angegeben sind. Da es in dieser Frage zu Unklarheiten gekommen ist, soll im Folgenden die Datenlage – die der StIKo Vet Empfehlung zugrunde liegt – erläutert werden.

Die Equine Influenza ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die durch das Equine Influenzavirus (EIV) verursacht wird. Das Virus ist weltweit verbreitet.

Geimpfte Pferde weisen – im Vergleich zu nicht geimpften Kontrolltieren – zwei bis drei Wochen nach der Grundimmunisierung signifikant geringere Symptome und eine reduzierte Virusausscheidung nach Influenzainfektion auf.

Studien haben gezeigt, dass die impfinduzierten EIV-Antikörper bei den meisten untersuchten Pferden, bei denen die letzte EIV-Immunisierung länger als sechs Monate zurücklag, klar unter die Grenze des virologischen Schutzes absinkt, in einigen Fällen sogar unter die Grenze des klinischen Schutzes.

Aufgrund der vorliegenden infektions-immunologischen Daten und der Erfahrungen der vergangenen EIV-Epidemien ist davon auszugehen, dass die Gefahr einer Weiterverbreitung des Virus ab einem Zeitraum von sechs Monaten nach der letzten Wiederholungsimpfung deutlich ansteigt. Dies gilt insbesondere bei einem hohen Infektionsdruck, wie er bei Turnieren und größeren Pferdeansammlungen potentiell vorherrscht.

In Übereinstimmung mit der Impfempfehlung der StlKo Vet und anderer, internationaler Expertenkommissionen ist in der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) festgehalten, dass Pferde nur dann zu Turnieren zugelassen werden, wenn sie grundimmunisiert sind und die Wiederholungsimpfungen im Abstand von sechs Monaten erhalten haben. Das sollte nicht aufgeweicht werden.


Zusammenfassung:

  • Die Impfung reduziert signifikant die Ausprägung und Dauer klinischer Symptome
  • Die Impfung reduziert signifikant die Intensität und Dauer der Virusausscheidung
  • Die Impfung vermindert das Risiko einer Influenzaübertragung

 

+ + +

Informationen zur Herpes-Impfung

Gemäß der Impfleitlinie Pferd der StIKo Vet ist eine verlässliche Reduzierung des Infektionsdrucks, wie bei den meisten Infektionskrankheiten, nur durch ein konsequentes Impfmanagement zu erreichen.

Die vorbeugende Impfung gegen respiratorische Erkrankungen und auch zur Verhütung von Aborten verursacht durch Equine Herpesviren vom Typ 1 und Typ 4 sollte laut StIKo Vet optimaler Weise als Bestandsimpfung durchgeführt werden.

Die Impfung mit Equip®EHV1,4 erfolgt in der Regel ab einem Alter von fünf bis sechs Monaten mit einer Wiederholungsimpfung vier bis sechs Wochen später (Grundimmunisierung).

Der Impfschutz hält sechs Monate an und ist in regelmäßigen Abständen von jeweils sechs Monaten aufrecht zu erhalten.

Da bei der Herpesimpfung ein beginnender Abfall des Antikörpertiters bereits nach vier Monaten zu verzeichnen ist, sollte das vom Hersteller angegebene Impfintervall von sechs Monaten unbedingt eingehalten werden, um einen bestmöglichen Schutz der Tiere zu ermöglichen.

 

Quelle: StIKo Vet (Stellungnahme zur Immunisierung von Pferden)

                                                                             

 

 

 

 

 

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Dringend Hilfe gesucht für „KEN“

Mittwoch, 20. März 2019 14:28

[20. März 2019]

Einsam und allein im Alter – wer möchte das schon sein…

„Ken“ ist ein 9-10 Jahre alter, mittelgroßer, freundlicher aber verständlicher Weise etwas scheuer Mischlingsrüde, der inzwischen seit über ZWEI JAHREN in einer Auffangstation in Rumänien auf sein Großes Glück wartet. Sein kleines Glück war schon einmal, dass er von einer Tierschutzorganisation aus der Tötung gerettet wurde.

Was spricht aber gegen seine Vermittlung? Der Grund: Er ist ein 9-10 Jahre alter, mittelgroßer Mischlingsrüde! Und erhielt lange keine Fellpflege…

Er ist nicht klein, nicht jung, nicht gewaschen und geschnitten und sitzt deshalb seit über zwei Jahren hinter Gittern. Seine einzige Freude ist regelmäßiges Futter aus einem angerosteten Fressnapf. Liebe, Hege, Spielen, Freude, Freunde, … Fehlanzeige.

Wir würden uns SEHR freuen, wenn Sie jemanden kennen, der einen Platz in seinem Haus und seinem Herzen für „Ken“ findet. Vielleicht sind es ja auch Sie selbst?

 

Wenn Sie „Ken“ helfen möchten wenden Sie sich gern
an unsere Praxis unter mail@tierarztpraxis-vogg.de.
Wir werden gern den Kontakt zur Tierschutzorganisation Pfotenglück herstellen,
die bei der Vermittlung von „Ken“ Unterstützung leistet.

Und wir übernehmen gern auch die erste Fellpflege, falls Ken in unserer Nähe ein neues Zuhause findet!

 

     

Noch ein paar Gedanken…

Die Alten und Großen Hunde trifft es in Tierheimen am härtesten! „Da habe ich ja nur noch zwei/drei Jahre etwas von“, oder „Da muss ich vielleicht gleich schon zum Tierarzt, weil er krank wird“, oder „Bei so einem aus dem Ausland weiß man ja nie was man bekommt“.

OK, dann sitzt er halt noch weitere zwei bis drei Jahre hinter Gittern, hört tagein, tagaus das Kläffen seiner Mitgefangenen, bewacht seinen rostigen Fressnapf und drückt sich gegen die alten Gitterstäbe. Und wenn er krank wird hat die Auffangstation nur wenig Spendengeld für das aller Notwendigste… und … vielleicht die „letzte Hilfe“.

Nicht dass wir uns falsch verstehen. Wir wollen hier niemandem ein schlechtes Gewissen einreden nur um Ken zu vermitteln. Aber…

Mal eine andere Sicht der Dinge:

  • Unsere „Omi“, eine kleine Westi-Dame, war 16 Jahre alt und sollte eingeschläfert werden, weil sie einfach „zu alt“ war und auch nicht mehr so richtig sehen konnte. Sie hatte bei uns noch sechs glückliche Monate und ihren Lebensabend mehr als genießen dürfen.
    .
  • Unsere „Lady“ war ebenfalls eine reife Schäferhund-Dame, die mehr als 4 (!) Jahre im Tierheim verbracht hat, nur weil sie alt und groß war und niemand sie haben wollte. Die 2 ½ Jahre, die Lady bei uns war, waren ihre und unsere glücklichsten Jahre. Kein Kind, kein Zwei- und kein Vierbeiner, der diesen als „schwierig“ ausgeschriebenen Hund nicht ins Herz geschlossen hat und auch von Lady ins Herz geschlossen wurde. Einige unserer Kunden werden sich sicher noch an Sie erinnern.
    .
  • Und dann waren da noch „Floh“, die 12-jährige lahme Dackeldame, die nach ein bisschen Pflege wieder ohne Hilfe bestens laufen konnte (3 Jahre bei uns) und „Emmi“, die fröhliche aber blinde Labradorhündin, die auf allen bekannten Wegen wie eine Sehende laufen konnte (3 ½ Jahre bei uns). Auch diese beiden sollten eingeschläfert werden, weil sie einfach nicht mehr jung und fit genug waren.
    .
  • Und „Lotta“, die vernachlässigte alte Beagle-Dame, die von Tierschützern aus ihrem Keller-Verlies gerettet wurde. Sie bereichert aktuell höchst fröhlich unser Leben und genießt Licht, Luft, Liebe und endlich vierbeinige Spielkameraden.

 

Jedes dieser einsamen, vernachlässigten oder nicht mehr gewollten Tiere hat uns für die geschenkte Zeit eine unfassbare Dankbarkeit entgegengebracht. Jeder dieser Hunde hat seine Chance erkannt und sich geöffnet, nachdem er schnell entdeckt hat, dass er keine Angst mehr haben muss und endlich Partner gefunden hat, bei denen er sich sicher und geborgen fühlen kann.

JA, ob nach sechs Monaten oder erst recht nach 2-3 Jahren, der immer neue Abschied ist schwer und nicht jedermanns Sache. Unserer auch nicht!

Aber: Die Liebe und Dankbarkeit, die wir bekommen haben, die Freude die wir in diesen Zeiten hatten und das Bewusstsein, Leiden und Einsamkeit beendet und jeder dieser Selen noch eine schöne Zeit geschenkt zu haben hat jeden Moment wertvoll gemacht und auch die schmerzvollen Augenblicke leichter ertragen lassen.

Wir werden auch weiterhin „gebrauchten“ Hunden ein Zuhause geben, auch wenn sie schon in die Jahre gekommen sind.

Vielleicht können auch Sie helfen. Dem alten „Ken“ in Rumänien oder einem anderen der vielen Senioren, die erfahrungsgemäß die schlechtesten Vermittlungschancen haben, sich aber sehnlichst Fürsorge und einen Lebensabend in Würde wünschen.

Besuchen Sie gern auch die Tierschutzorganisation Pfotenglück e.V. unter www.pfotenglueck.org.

 

 

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HILLS Futter-Rückrufaktion

Donnerstag, 7. Februar 2019 16:41

Liebe Kunden,

zur aktuellen HILLS Rückrufaktion möchten wir Sie wie folgt informieren:

Sämtliche von HILLS aktuell als Rückruf deklarierte Chargen
der Nassfutter-Serien Prescription Diet i/d,
i/d Canine, z/d Canine Ultra Allergen-Free und w/d Canine
sind in unserer Praxis  N I C H T  gelistet und wurden auch nicht über unsere Praxis verkauft!

Grundsätzlich betroffen sind nur Nassfutter der oben genannten Diäten, sowie zwei weitere Chargen aus der „HILLS Science Plan“ Serie, die im freien Handel erhältlich ist. Alle betroffenen Chargen finden Sie online unter:

www.hillspet.de/productlist.

Andere Chargen, sowie sämtliche Trockenfutter, Katzenfutter oder Treats sind von der Rückrufaktion nicht betroffen!

 

WORUM GEHT ES? – HILLS Rückrufaktion

Noch bevor die „klassischen“ Medien das Thema aufgreifen konnten rast seit dem 06. Februar eine Welle durch die sozialen Medien und sorgt aktuell für Verunsicherung bei vielen Tierbesitzern.

HILLS ruft Tierfutter aufgrund zu hoher Vitamin-D Beigabe zurück“ Die Presse in den USA (!) spricht sogar von Todesfällen…! Übertrieben?

Wir haben umgehend das Fachreferat von Hills Deutschland kontaktiert um nähere Informationen zu bekommen. Nach Auskunft der HILLS Experten am Telefon ist folgender Sachverhalt in Kurzform darzustellen:

„Es handelt sich bei der HILLS-Rückrufaktion um eine freiwillige Aktion des Herstellers, keinesfalls um eine zwingende oder sogar behördlich angeordnete Maßnahme.“

„Bei Qualitätskontrollen wurden in einigen Nassfutter-Chargen erhöhte Vitamin-D Beimengungen nachgewiesen“

„Die beigefügte Dosis soll dabei allerdings nur gering über der für Futtermittel empfohlenen und von Hills angegebenen Menge liegen. Eine gesundheitsgefährdende oder gar toxische Wirkung gehe von der eingebrachte Vitamin-D Dosis jedoch keinesfalls aus, so HILLS.“

„Die betroffenen Chargen wurden laut HILLS in Texas/USA produziert und hauptsächlich auf den amerikanischen Markt gebracht. Nur Teilmengen wurden auch nach Europa geliefert.“

„Bei empfindlichen Hunden, die Futter der betroffenen Chargen verzehren, könne es – durch den erhöhte Vitamin-D-Gehalt – in sehr vereinzelten Fällen zu vermehrtem Trinken, verstärktem Urinabsatz und leichtem Durchfall kommen“, so HILLS.

 

Bei Unsicherheit können Tierbesitzer weitere Informationen jeweils Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr an der HILLS-Helpline unter der Rufnummer 0800 / 44 55 77 3 erhalten.

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