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Wer gibt RAVY ein Für-immer-Zuhause?

Montag, 6. Juli 2026 19:25

Auf bitten einer langjährigen Kundin möchten wir dabei helfen, für ein vierbeiniges Mitglied der Familie ein neues Für-immer-Zuhause zu finden. Text und Bilder wurden uns von der Familie zugeleitet und hier veröffentlicht. 

Anmerkung der Praxis:
RAVY wird nach dem HAMBURGER Hundegesetz leider als Listenhund der Kategorie I geführt, weshalb die Haltung – auch bei einem freundlichen und unauffälligen Hund – in Hamburg verboten oder zumindest mit erheblichen Einschränkungen und Auflagen verbunden ist. In anderen Bundesländern ist die Haltung jedoch ohne Rasselisten-Einstufung möglich, sofern der individuelle Hund als unbedenklich gilt!

[Stand: 06.07.2026]

Neues Zuhause für RAVY gesucht.

Mit schwerem Herzen muss ich meinen lieben Begleiter der letzten Jahre verabschieden. Ich wünsche mir für ihn dringlich ein liebevolles neues für-immer-Zuhause.

Ravy ist ein vier Jahre alter, unkastrierter American Bully Rüde. Seine Schulterhöhe liegt bei 55 cm und er wiegt 30 kg.  Er liebt es mit seinen Menschen zu kuscheln und dabei zu sein – wobei ist ihm egal, auch während einer Dusche ist er gerne in der Nähe.

Er ist freundlich, jedoch Fremden gegenüber erst etwas zurückhaltend. Apportieren (Bälle findet er besonders toll aber generell holt er alles gern wieder, was geworfen wird), Tauziehen, Spaziergänge und Schnüffelspiele gehören zu seinen liebsten Beschäftigungen, natürlich neben viel Ruhezeiten. Er kann alleine bleiben (in seinem gewohnten Umfeld), ist stubenrein und kann die Basis Kommandos.

Er hat manchmal seinen eigenen Kopf aber ist mit Hilfe eines kleinen Snacks meist sehr kooperativ. Mit Katzen und anderen Hunden, die er kennt, kommt er gut zurecht. Am Ende zählt für ihn aber die Sympathie. Mit kleinen Kindern hat er keine Erfahrungen gemacht und sollte lieber von einer Familie, zu der mindestens Teenager gehören, adoptiert werden.

Ravy hat seit klein auf ein Problem mit seinem rechten Ellenbogen, was ihn zeitweise humpeln lässt, aber durch Schonung wieder vergeht. Treppenlaufen sollte er deswegen so gut es geht vermeiden. Es gab keine Vorfälle in der Vergangenheit aber da er in Hamburg als Listenhund gilt, kann er nur nach außerhalb vermittelt werden.

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Bei ernsthaftem Interesse und Erfahrung im Umgang und der Haltung von American Bullys melden Sie sich gern bei uns in der Praxis per Mail an: mail@tierarztpraxis-vogg.de.

Wir werden dann einen Kontakt zwischen Ihnen und der Besitzerin herstellen.

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Elly und Fred suchen ein neues Zuhause

Montag, 1. Juni 2026 10:08

[Stand: 01.06.2026]

 

Elly und Fred sind ein bezauberndes Katzen-Geschwisterpaar und im Mai genau 1 Jahr alt geworden (geb. 05-2025).

Als Geschwister verstehen sich Kater Fred (rot getigert) und Katze Elly (grau-beige) wunderbar und möchten in jedem Fall auch zusammen
in ihr neues Zuhause einziehen. Als Freigänger lieben beide es Ihre Umgebung zu erkunden, genießen aber auch die Stunden mit ihren Menschen auf dem Sofa. Zuhause genießen beide die Nähe zu Menschen, sind lieb, verspielt, zutraulich und sehr verschmust.

Elly und Fred sind beide geimpft und kastriert.

Bei ernsthaftem Interesse und guten Möglichkeiten für eine Freigängerhaltung bitte Kontakt über die Tierarztpraxis Dorothea Vogg unter (040) 87 77 76 oder per Mail unter mail@tierarztpraxis-vogg.de aufnehmen.

 

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Herzlich willkommen – Janne Schroeder

Montag, 12. Januar 2026 16:51

Wir begrüßen das Neue Jahr und einmal mehr eine neue Kollegin, die das Team jetzt endgültig wieder komplettiert: Herzlich willkommen Janne Schroeder.

Die pferdeerfahrene Hamburgerin hat als ausgebildete TFA bislang in zwei großen Pferdekliniken in Norddeutschland gelernt und gearbeitet. In ihrer Freizeit hilft sie aus Freude noch regelmäßig auf einem befreundeten landwirtschaftlichen Hof aus und legt sich dort gelegentlich mit dem Melkroboter an! Janne ist nicht nur fröhlich und hat ein herrlich ansteckendes Lachen – sie will unbedingt ihr Fachwissen um die Kleintiermedizin ausbauen und freut sich über alles, was sie hier Neues sieht!

Durch ihre Arbeit in Klinik und Hof, weiß Sie nur zu gut, dass der Einsatz für die Tiere manchmal alles von einem fordert – und tut dies nicht nur gern, sondern auch mit Freude und Verantwortungsbewusstsein.

Obwohl Janne als bekennende Outdoor-Liebhaberin beteuert, jede Form von Wetter zu lieben – auch Schnee und Regen -, hat Sie bereits in Ihrer zweiten Woche mit gewisser Freude festgestellt, dass der Wechsel in eine Kleintierpraxis schon Mal den Vorteil mit sich bringt, dass es hier Dach und Heizung gibt 😉. Das Toppen wir dann einfach noch mit heißem Kaffee, Naschwerk und jeder Menge guter Laune! Liebe Janne, fühl Dich vom ganzen Team herzlich in unserer Kleintier- und Pferdepraxis willkommen, in der Du Neues erfahren und zuvor gelerntes weiterhin wunderbar anwenden kannst.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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Weihnachtsbaum*in 2025 (Lotta Baum)

Montag, 12. Januar 2026 13:52

Neu im Team: Lotta Baum, genannt Blümchen (das kommt halt dabei raus, wenn man sich in einer Tierarztpraxis bewirbt und die Chefin die Botanik durcheinanderbringt; Aber Baum und Blume…, naja, sind halt beides Pflanzen 😉).

Lotta ist ein heimisches Gewächs mit hanseatischen Wurzeln, pünktlich zum Advent als vorzeitige Weihnachtsbaum*in zu uns gestoßen und absolviert in der Praxis nun für zwölf Monate ein gelenktes Praktikum zur Erlangung der Fachhochschulreife als „TFA“ (Theoretisch Für Alles) einsetzbar. Und im Anschluss daran dann hoffentlich eine Ausbildung zur echten TFA, denn wir würden sie nur ungern wieder ziehen lassen! Lotta ist passionierte Reiterin mit viel Herz für alle Tiere und so großem Engagement und besonderer Lernbegeisterung, dass sie gefühlt schon mindestens ein Jahr hier arbeitet. Und was es heißt, wenn die Tochter in einer Tierarztpraxis an Bord gegangen ist, hat auch schon ihre Familie erfahren dürfen – Lottas Vater dankt der Wildtierstation, dass nicht jeder Findling im heimischen Wohnzimmer angesiedelt wird…

Liebe Lotta, wir freuen uns, dass Du ein Teil des Teams geworden bist und sind gespannt, für welchen Weg Du Dich in der Zukunft entscheidest!

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Olá, Tach, Moin, Miriam …

Mittwoch, 22. Oktober 2025 11:47

… nun ist sie schon fast zwei Monate bei uns und wir haben es noch gar nicht geschafft sie vorzustellen:

Seit dem 1. September ist Miriam De Souza Bühler (keine Angst, sie meldet sich am Telefon gaaanz einfach mit Bühler 😉) Teil unseres TFA-Teams.

Ihren Mann hat es beruflich nach Hamburg verschlagen, was für ein Glück für uns, denn so hat er Miriam in unsere Nähe geführt!

Sie ist ein Kind des Ruhrgebietes, aufgewachsen in der Nähe von Dortmund, hat dort gelernt und gearbeitet und verfügt inzwischen über fast 10 Jahre Berufserfahrung in der Tiermedizin. Aber so sehr ihr Chef sie auch in der Heimat vermisst, wir freuen uns sehr, dass sie jetzt im hohen Norden mit Mann, Sohn und Hund Fuß gefasst hat!

Nun wird „der Kurze“, wie sie zu Ihrem Sohn sagt, halt dreisprachig groß: deutsch, portugiesisch und auch ein bisschen Hamburger Platt. Dazu bringt die Mischung aus brasilianischem Temperament und der Hitze des „Pott“ nun auch den hohen Norden ordentlich auf Temperatur. Nur die Umstellung von Currywurst, Sauerbraten und Pfefferpotthast auf Rundstück warm, Labskaus und Franzbrötchen will noch gelernt werden.

Begleitet wird Miriam hier in der Praxis von der sanften Carne Corso Hündin Hera…
… obwohl: in Dortmund gibt es ja auch Karneval – und wir sind fest davon überzeugt, dass Hera eigentlich ein Havaneser ist, der nur ein 40 kg schweres Kostüm trägt. 😉

Herzlich Willkommen, Bemvindo, Miriam und Hera im Team der Tierarztpraxis Sülldorf!

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Wir arbeiten am Nachwuchs…

Mittwoch, 20. August 2025 12:23

…und freuen uns daher, Bo Nike Voderberg als Auszubildende zur Tiermedizinischen Fachangestellten im Team begrüßen zu dürfen.

Die gelernte Staudengärtnerin ist bislang ihrer zweiten Leidenschaft gefolgt und hat ihr Engagement der Aussaat, Aufzucht und Pflege von Pflanzen gewidmet. Da Pflanzen zwar auch ganz tolle Geschöpfe der Natur sind, sich jedoch ungerne streicheln lassen, nicht mit den Blättern wedeln, wenn sie gefüttert werden und auf der Couch nicht auf dem Schoß liegen möchten, hat Bo ihre zweite Ausbildung nun ihrer ersten Leidenschaft gewidmet, den Tieren.

Und dazu bleibt sie ihrer Heimat treu! Der Hamburger Westen ist nicht nur ihr Zuhause, sondern auch das Zuhause ihres Pferdes und Ihrer Hühner, genauso wie zuvor ihrer Katze, ihres Hundes und ihrer diversen Heimtiere wie Hamster, Hasen, Mäuse und noch so manchem anderen felligen Begleiter.  Für uns die besten Voraussetzungen für eine zukünftige TFA. Dazu gehören natürlich auch ganz viel Neugier und Spaß auf den Beruf, was Bo nun seit dem 01. August bei uns unter Beweis stellt.

Liebe Bo, wie freuen uns darauf, dass Du Teil unseres Teams bist und wir Dich bei Deiner Ausbildung begleiten dürfen.

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Hund sucht Hütte für sich und zwei Zweibeiner…

Dienstag, 19. August 2025 12:37

Für unsere neue Mitarbeiterin Jasmin suchen wir im Bereich Sülldorf, Rissen, Iserbrook oder Wedel eine 2 oder 2 1/2 Zimmerwohnung zu bezahlbaren Konditionen. Sie bringt einen Mann und die kleine Hündin Lina mit, beide sind sehr pflegeleicht.

Da es Jasmin ganz frisch aus dem Schwarzwald in den Norden verschlagen hat, wohnen die Drei aktuell im B&B Hotel, denn erst musste der Job her, damit es eine Wohnung geben kann.

Nun wollen wir die B&B-Koffersituation ganz schnell ändern und bitten um Ihre/Eure Mithilfe. Wer einen Tipp für eine schöne Bleibe für die Drei hat, darf diesen gern an uns weitergeben.

Vielleicht finden wir für Hündin Lina und ihre beiden Zweibeiner ja schnell ein neues Zuhause.

Tipps gern per Mail an: mail@tierarztpraxis-vogg.de

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STOPP dem illegalen Welpenhandel

Donnerstag, 3. Juni 2021 12:26

Hundewelpen sind gefragt – jetzt in der Corona-Pandemie noch mehr als sonst. Züchter berichten von einer großen Nachfrage. Angeboten werden die Tiere häufig über Internetplattformen und Social-Media-Kanäle. Viele von ihnen werden allerdings – meist im Ausland – unter tierschutzwidrigen Bedingungen aufgezogen und nach Deutschland transportiert.

 

Dabei wird gegen geltendes Recht verstoßen: Stichwort illegaler Welpenhandel. Zu früh werden die Welpen häufig vom Muttertier getrennt, werden weder entwurmt noch mit wichtigen Impfungen versorgt und zudem tierschutzwidrig transportiert und schlecht versorgt. Das Geschäft ist auch deshalb möglich, weil es genügend Abnehmer gibt. Die Folgen werden häufig erst später sichtbar für die Käufer: Zum Teil erkranken die Welpen schwer.

Um potentielle Käuferinnen und Käufer dafür zu sensibilisieren und besser aufzuklären, intensiviert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Informationen über kriminelle Machenschaften im Welpenhandel. An der Seite von Bundesministerin Julia Klöckner stehen als Kooperationspartner:

  • die Bundestierärztekammer,
  • der Bundesverband praktizierender Tierärzte,
  • der Bundesverband der beamteten Tierärzte sowie
  • die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz.

Bundesministerin Julia Klöckner betont: „Haustiere können eine große Bereicherung für das Leben von uns Menschen sein. Aber Tiere sind nicht irgendeine Ware – wer zum Beispiel einen Hund kaufen und halten möchte, trägt besondere Verantwortung! Auch dafür, woher das Tier stammt und wie es aufgezogen wurde. Mit unserer Informationsoffensive „Stopp dem illegalen Welpenhandel“ wollen wir kriminellen Machenschaften besser das Handwerk legen. Aber wir werden auch politisch nachschärfen, zum Beispiel mit Blick auf die Internetplattformen. Unseriöse Anbieter müssen für die Behörden hier besser rückverfolgbar sein.“

Worauf beim Welpenkauf vor allem zu achten ist:

  • Die Welpen sollten beim Züchter nur vor Ort gekauft oder aus einem Tierheim übernommen werden. Kofferraumangebote auf Parkplätzen sind höchstverdächtig.
  • Das Muttertier sollte beim Kauf unbedingt anwesend sein.
  • Die Welpen sollten nachweisbar geimpft und älter als acht Wochen sein.
  • Ein Kauf sollte grundsätzlich gut informiert und nicht spontan erfolgen.

Teil der Informationsoffensive ist eine Webseite mit zahlreichen Informationen zum Welpenkauf. Ein Anzeigenmotiv (anbei) wird im öffentlichen Raum (auf digitalen Anzeigetafeln) und online – unter anderem im Umfeld von Handelsplattformen – sichtbar sein sowie Tierarztpraxen bundesweit und weiteren Multiplikatoren zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen finden Sie unter: www.bmel.de/welpenhandel

 

TIPP:

Mit dem Portal www.haustier-berater.de unterstützt das Bundesministerium potentielle Haustierkäufer dabei zu prüfen, welches Tier überhaupt zu den eigenen Lebensumständen passt.

 

[Quelle: BMEL –  Pressemitteilung – Nr. 84/2021 – 11. Mail 2021]

[Foto: BMEL / (c) smurf1985-stock.adobe.com]

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Tiere bei Sonne NICHT im Auto lassen!

Mittwoch, 5. Juni 2019 11:26

05. Juni 2019

Hitze_klSommer, Sonne und Wärme. Worauf wir uns seit Wochen freuen, kann für unsere Tiere schnell gefährlich werden. 20 Grad Celsius Außentemperatur und 10 Minuten im Auto ohne oder mit geringer Luftzufuhr können bereits ausreichen, das Innere eines Wagens auf über 50 Grad zu erhitzen und einen Hund darin  in akute Lebensgefahr zu bringen. Bei höheren Außentemperaturen ist es um so dramatischer! Auch der immer wieder genannte „Fensterspalt“ reicht keinesfalls aus, schon gar nicht, wenn sich der Hund im Ladebereich eines Kombis befindet! Alle Jahre wieder warnen wir vor dieser Gefahr und alle Jahre wieder erleben wir in unserer Praxis, wie schnell diese Gefahr unterschätzt wird (… nur mal eben kurz zum Einkaufen…). Bereits an den ersten warmen Tagen im Mai dieses Jahres ist in Wedel bereits ein Hund im Auto seines Frauchens qualvoll an Überhitzung gestorben!

Überhitzung kann den Tod zur Folge haben

Da Hunde bekanntermaßen nicht schwitzen, versuchen sie ihren Wärmehaushalt über Hecheln auszugleichen. Der so entstehende Flüssigkeitsverlust muss durch Trinken ausgeglichen werden. Kaum ein Tier, das im Auto auf Herrchen oder Frauchen wartet, hat dazu jedoch die Gelegenheit. So kommt es zur Hyperthermie, zur Überhitzung des Hundekörpers, die im schlimmsten Fall den Tod zur Folge haben kann.

Was können Sie tun? Sehen Sie einen Hund im Auto, der apathisch ist, taumelt, die Zunge weit herausgestreckt hat, extrem Hechelt oder sonstige Erschöpfungszeichen zeigt, handeln Sie! Suchen Sie den Besitzer des Autos, verständigen Sie die Polizei und retten Sie als letzte Konsequenz den Hund aus dem Auto.

Helfen auch Sie mit, Hunde vor dem Hitzetod zu retten, indem Sie andere Menschen ebenfalls informieren. Informationskarten zum Verteilen können Sie bei TASSO im Internet unter www.tasso.de bestellen oder kostenlos in unserer Praxis erhalten.

Hier geht es zur TASSO Onlinebestellung

Bitte sehen Sie sich auch das Tasso Informationsvideo an: Hier gehts zum Video

(Quelle: Tasso e. V.)

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Informationen zur Impfung Pferd

Donnerstag, 28. März 2019 23:59

 

Liebe Pferdebesitzer,

aus aktuellem Anlass möchten wir Sie auf einige wichtige Fakten im
Zusammenhang mit der Impfung gegen Equine Influenza Viren (EIV) und
Equine Herpes Viren Typ 1 und Typ 4 (EHV 1,4) hinweisen.

 

Informationen zur Influenza-Impfung

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin am Friedrich-Loeffler-Institut (StIKo Vet) hält in der aktualisierten Impfleitlinie an der Empfehlung fest, Pferde – die z.B. im Rahmen von Veranstaltungen einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind – halbjährlich gegen Equine Influenza zu impfen.

Diese Empfehlung weicht von den Gebrauchsinformationen der in Deutschland zugelassenen EIV-Impfstoffe ab, in denen jährliche Wiederholungsimpfungen angegeben sind. Da es in dieser Frage zu Unklarheiten gekommen ist, soll im Folgenden die Datenlage – die der StIKo Vet Empfehlung zugrunde liegt – erläutert werden.

Die Equine Influenza ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die durch das Equine Influenzavirus (EIV) verursacht wird. Das Virus ist weltweit verbreitet.

Geimpfte Pferde weisen – im Vergleich zu nicht geimpften Kontrolltieren – zwei bis drei Wochen nach der Grundimmunisierung signifikant geringere Symptome und eine reduzierte Virusausscheidung nach Influenzainfektion auf.

Studien haben gezeigt, dass die impfinduzierten EIV-Antikörper bei den meisten untersuchten Pferden, bei denen die letzte EIV-Immunisierung länger als sechs Monate zurücklag, klar unter die Grenze des virologischen Schutzes absinkt, in einigen Fällen sogar unter die Grenze des klinischen Schutzes.

Aufgrund der vorliegenden infektions-immunologischen Daten und der Erfahrungen der vergangenen EIV-Epidemien ist davon auszugehen, dass die Gefahr einer Weiterverbreitung des Virus ab einem Zeitraum von sechs Monaten nach der letzten Wiederholungsimpfung deutlich ansteigt. Dies gilt insbesondere bei einem hohen Infektionsdruck, wie er bei Turnieren und größeren Pferdeansammlungen potentiell vorherrscht.

In Übereinstimmung mit der Impfempfehlung der StlKo Vet und anderer, internationaler Expertenkommissionen ist in der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) festgehalten, dass Pferde nur dann zu Turnieren zugelassen werden, wenn sie grundimmunisiert sind und die Wiederholungsimpfungen im Abstand von sechs Monaten erhalten haben. Das sollte nicht aufgeweicht werden.


Zusammenfassung:

  • Die Impfung reduziert signifikant die Ausprägung und Dauer klinischer Symptome
  • Die Impfung reduziert signifikant die Intensität und Dauer der Virusausscheidung
  • Die Impfung vermindert das Risiko einer Influenzaübertragung

 

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Informationen zur Herpes-Impfung

Gemäß der Impfleitlinie Pferd der StIKo Vet ist eine verlässliche Reduzierung des Infektionsdrucks, wie bei den meisten Infektionskrankheiten, nur durch ein konsequentes Impfmanagement zu erreichen.

Die vorbeugende Impfung gegen respiratorische Erkrankungen und auch zur Verhütung von Aborten verursacht durch Equine Herpesviren vom Typ 1 und Typ 4 sollte laut StIKo Vet optimaler Weise als Bestandsimpfung durchgeführt werden.

Die Impfung mit Equip®EHV1,4 erfolgt in der Regel ab einem Alter von fünf bis sechs Monaten mit einer Wiederholungsimpfung vier bis sechs Wochen später (Grundimmunisierung).

Der Impfschutz hält sechs Monate an und ist in regelmäßigen Abständen von jeweils sechs Monaten aufrecht zu erhalten.

Da bei der Herpesimpfung ein beginnender Abfall des Antikörpertiters bereits nach vier Monaten zu verzeichnen ist, sollte das vom Hersteller angegebene Impfintervall von sechs Monaten unbedingt eingehalten werden, um einen bestmöglichen Schutz der Tiere zu ermöglichen.

 

Quelle: StIKo Vet (Stellungnahme zur Immunisierung von Pferden)

                                                                             

 

 

 

 

 

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