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Vierbeiner sind keine Geschenke

Mittwoch, 11. Dezember 2013 21:09

11. Dezember 2013

Gerade an Weihnachten gibt es nichts Schöneres als strahlende Kinderaugen. Da ist es verständlich, dass viele Eltern ihrem Nachwuchs auch den größten Wunsch erfüllen möchten: ein eigenes Haustier. Doch die Tierschutzorganisation TASSO e. V. warnt: „Wenn die Kinder erst einmal bemerken, dass der Hund mehrmals täglich – ganz gleich bei welchem Wetter – Gassi gehen möchte, und sich die Katzentoilette oder das Kaninchengehege nicht von alleine reinigen, lässt die Freude an dem einst heiß begehrten Familienzuwachs schnell nach. Sind die Eltern nicht dazu bereit, generell die Verantwortung zu übernehmen, landet das Tier spätestens im neuen Jahr im Tierheim und wartet – manchmal jahrelang – auf ein neues Zuhause“, so Philip McCreight, Leiter von TASSO.

Tiere seien nicht nur zum Kuscheln da, so McCreight weiter. „Sie zu halten, bedeutet einen hohen Betreuungsaufwand, über den sich viele vor der Anschaffung eines Tieres nicht bewusst sind.“ Der Tierschützer legt allen Eltern nahe, Tiere nicht „einfach mal so“ zu verschenken, sondern die Entscheidung für ein tierisches Familienmitglied ganz bewusst mit allen Beteiligten gemeinsam zu treffen. Eine Hilfestellung hierfür kann zum Beispiel auch ein Ratgeberbuch über „Haltung und Pflege“ des gewünschten Tieres als Weihnachtsgeschenk sein.

Erster Ansprechpartner für Tiersuchende sollten immer die Tierheime sein, rät McCreight. Familien können sich dort ausführlich beraten lassen, welches Tier zu ihnen passe. Außerdem sei es wichtig, in intensiven Gesprächen vorab zu klären, welches Familienmitglied welche Aufgaben übernimmt. „Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann ein Tier zu einem dauerhaften Begleiter werden“, weiß der Tierschützer. Zu beachten sei zudem, dass die meisten Tierheime zur Weihnachtszeit grundsätzlich keine Tiere vermitteln, damit diese nicht als unüberlegtes Geschenk unterm Weihnachtsbaum landen.

 

 

Quelle: TASSO e.V.

 

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Stressarmer Umgang mit Katzen auf dem Weg zum Tierarzt

Dienstag, 9. April 2013 10:54

15. März 2013

Das Abwehrverhalten ängstlicher Katzen kann schnell in Aggression umschlagen – mit allen negativen Folgen für die Untersuchung und deren Ergebnisse. Im folgende möchten wir Ihnen einige Tipps geben, wie ein gezieltes Handling der Katze vor dem Tierarztbesuch den Stress für den Katzenpatienten reduzieren kann.

KATZENKORBTRAINING

Die meisten Tierhalter lagern den Katzentransportkorb unzugänglich für die Katzen und holen ihn nur hervor, wenn er für die Fahrt zum Tierarzt benötigt wird. Dies führt dazu, dass die Katzen lernen, den Korb mit unangenehmen Dingen, wie z. B. Autofahren, in Verbindung zu bringen und sich entsprechend wehren, wenn sie in den Korb gesetzt werden sollen.

An den Katzenkorb gewöhnen

Wesentlich besser ist es, den Transportkorb als normalen Bestandteil der Wohnungseinrichtung aufzustellen. Das freiwillige Aufsuchen des Korbes kann durch die Gabe von besonders attraktivem Futter oder das Anbieten von beliebtem Spielzeug im Transportkorb gefördert werden.

Die Angst vor dem Einsperren nehmen

Wenn die Katze den Korb wiederholt freiwillig aufgesucht hat, kann der Katzenhalter beginnen, den Korb kurz zu schließen, einige Leckerchen im Korb füttern und den Katzenkorb wieder öffnen, bevor die Katze unruhig wird. Der Katzenkorb wird nach und nach länger verschlossen gehalten (anfangs wenige Sekunden, dann wenige Minuten).

 

An den Transport gewöhnen

Bleibt die Katze ruhig und entspannt, wenn der Katzenkorb einige Minuten verschlossen ist, kann damit begonnen werden, ihn zu bewegen. Es hat sich besonders bewährt, die Übungseinheiten kurz vor der Fütterungszeit der Katze auszuführen, den Katzenkorb wenige Meter zu tragen und dann vor dem gefüllten Futternapf der Katze abzusetzen. So entsteht für die Katze die Verknüpfung: „Mit dem Korb getragen werden bedeutet, es gibt gleich Futter.“

 

Die Angst vor dem Auto nehmen

Bleibt die Katze beim Tragen des Korbes innerhalb des Hauses ruhig, wird der Korb das erste Mal nach draußen und zum Auto getragen. Im Auto wird der Transportkorb so gesichert, dass er nicht verrutschen kann. Im Optimalfall werden einige kurze Fahrten durchgeführt, während derer der Katze Futter angeboten werden kann. Nach der Fahrt wird die Katze im Haus wieder vor ihrem gefüllten Futternapf abgesetzt. Es ist je nach Katze unterschiedlich, wie viel Aufwand für das Training des Katzentransports aufzuwenden ist. Wenn es ältere Kinder im Haushalt gibt, so haben auch diese häufig Spaß daran, dass Transporttraining im Haus durchzuführen.

 

Vor der Fahrt zum Tierarzt

Für die Fahrt in die Tierarztpraxis sollte die Katze weitgehend nüchtern sein, da so Übelkeit bei der Autofahrt vorgebeugt wird und die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass die Katze Futter in der Praxis annimmt.

 

Der Transport

Beim Tragen des Korbes sind folgende Punkte zu beachten:

  • nicht mit dem Korb anstoßen
  • den Korb möglichst erschütterungsfrei tragen
  • den Korb möglichst mit einer Decke o. Ä. zudecken, da gerade reine Wohnungskatzen mit den draußen auf sie einwirkenden Reizen häufig überfordert sind

 

Geeignete Transportkörbe

Es gibt nicht DEN perfekten Transportkorb, sondern je nach Vorlieben der Katze unterschiedliche mögliche Lösungen. Jedoch sollte jeder Transportkorb einige Punkte erfüllen:

  • Gerüche spielen für das Sicherheitsempfinden von Katzen eine große Rolle, daher sollte der Transportkorb mit einer vertraut riechenden Unterlage ausgestartet und leicht zu reinigen sein.
  • Katzen fühlen sich sicherer, wenn sie sich in eine Höhle einkuscheln können, daher sollte die Größe des Korbes so gewählt oder der Korb so ausgepolstert werden, dass die Katze seitlichen Wandkontakt hat und auch von oben geschützt ist. Manche Katzen fühlen sich auch in einem Kopfkissenbezug sehr wohl
  • Die Öffnungen des Katzenkorbes sollten so gestaltet sein, dass der Korb langsam geöffnet werden kann und so groß sein, dass man nicht in die Höhle der Katze hineingreifen muss (KEINE Weidenkörbe!)
  • Katzen sind geräuschempfindlich, daher sollte der Korb leise zu öffnen und wieder zu schließen sein. Gerade ansonsten gut gestaltete Kunststoffkörbe haben manchmal sehr laute Verschlussmechanismen.
  • Katzen reagieren empfindlich auf optische Reize, insbesondere auf schnelle Bewegungen, daher sollte der Katzenkorb nur eine eingeschränkte Sicht bieten. Ob ein Korb vollständig blickdicht oder nach vorne „Aussicht bieten“ sollte, ist je nach Katze verschieden.
  • Katzen lernen orts- und situationsbezogen. Hat eine Katze schon sehr schlechte Erfahrungen mit dem Aufenthalt in einem Katzentransportkorb gemacht, sollte dieser ausgetauscht und durch einen anders aussehenden ersetzt werden.

 

(Quelle: Der Praktische Tierarzt, 2013)

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Pets On Tour – Jetzt neu im Web und als App

Dienstag, 19. März 2013 22:33

19. März 2013

Wenn der Hund auf Reisen geht, muss man sich vorher über die jeweiligen Einreisebestimmungen informieren – und natürlich auch, wenn Mieze oder Fredi, das Frettchen reisen.

PoT-Banner

Unter www.petsontour.de finden Sie ab sofort einen praktischen Online-Reiseplaner mit dem Sie in wenigen Schritten alle wichtigen Informationen für Ihr Urlaubsziel erhalten. Neben den allgemeinen Vorschriften gemäß EU-Verordnung gibt es zusätzlich Hinweise zu weiteren Themen wie:

  • Tipps zur Flug-, Auto und Zugreise
  • Lokale Sonderregelungen innerhalb der EU
  • Vorschriften für ausgewählte Urlaubsländer außerhalb der EU 
  • Reisekrankheiten
  • Gesundheitsvorsorge

     

PoT-App
Wer mit via iPhone auch mobil stets informiert sein will findet alle Informationen ebenfalls über die neue PetsOn Tour-App, zum Download im iTunes App-Store.

Hier gehts zur App => PetsOnTour-App

 

 

Wir wünschen Ihnen und Ihrem vierbeinigen Begleiter gute Erholung!

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Aktion Tiergesundheit 2013 – Sichern Sie sich jetzt 20 Euro Vorsorgegeld

Samstag, 16. März 2013 14:00

16. März 2013

Richtige Vorsorge ist lebenswichtig für Ihren Hund oder Ihre Katze: So können bei frühzeitiger Diagnose viele Erkrankungen gut behandelt und sogar geheilt werden.

Daher nehmen wir auch in diesem Jahr an der Aktion Tiergesundheit 2013 teil.

Aktionszeitraum: 01. bis 30. April 2013

Die Aktion: Bereits zum vierten Mal rufen Hill’s Pet Nutrition und der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) gemeinsam zur „Aktion Tiergesundheit“ auf und leisten so einen Beitrag zur wichtigen Gesundheitsvorsorge von Haustieren.

Mit der „Aktion Tiergesundheit“ möchten Hill‘ s und der bpt an den Erfolg der letzten Jahre anknüpfen und in Zusammenarbeit mit Tierärzten ein Zeichen für das wichtige Thema der Vorsorgeuntersuchung bei Haustieren setzen. So bezuschusst Hill’s vom 1. bis 30. April 2013 erneut Vorsorgeuntersuchungen bei Hunden und Katzen. Dafür stellt Hill’s auf der Aktionswebsite www.aktion-tiergesundheit.de Tierbesitzern 15.000 Gutscheine im Wert von 20 Euro zur Verfügung.

Hills Gutschein

Das Ziel: Gesündere Tiere durch frühzeitige Diagnose und Behandlung von Krankheiten.

Schnell sein lohnt sich: Sichern Sie sich gleich hier Ihren 20,00 Euro Gutschein und registrieren sich schon jetzt bei der Aktion Tiergesundheit 2013

Gleich mit sichern: Ihren 5-€-Gutschein für jedes Hill’s Produkt das Sie beim Tierarzt kaufen.

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Stressarmer Umgang mit Katzen auf dem Weg zum Tierarzt

Freitag, 15. März 2013 12:04

15. März 2013

Das Abwehrverhalten ängstlicher Katzen kann schnell in Aggression umschlagen – mit allen negativen Folgen für die Untersuchung und deren Ergebnisse. Im folgende möchten wir Ihnen einige Tipps geben, wie ein gezieltes Handling der Katze vor dem Tierarztbesuch den Stress für den Katzenpatienten reduzieren kann.

 

KATZENKORBTRAINING

Die meisten Tierhalter lagern den Katzentransportkorb unzugänglich für die Katzen und holen ihn nur hervor, wenn er für die Fahrt zum Tierarzt benötigt wird. Dies führt dazu, dass die Katzen lernen, den Korb mit unangenehmen Dingen, wie z. B. Autofahren, in Verbindung zu bringen und sich entsprechend wehren, wenn sie in den Korb gesetzt werden sollen.

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Warum haaren Katzen beim Tierarzt?

Montag, 9. Juli 2012 9:09

09. Juli 2012

Kaum sitzt die Katze auf dem Behandlungstisch beim Tierarzt streichelt Herrchen oder Frauchen plötzlich büschelweise Haare aus dem Fell. Die meisten glauben, dass es sich dabei um „Stress“ handelt und die Katze vor lauter Aufregung ihr Fell verliert. Dahinter steckt jedoch ein ganz anderes Phänomen!

Jeden Tag verliert eine Katze viele hundert Haare, die aber nicht sofort ausfallen, sondern zwischen den festen Haaren hängenbleiben. Werden nun bei Aufregung die Haarbalgmuskeln kontrahiert, so führt dieses ähnlich einer „Gänsehaut“ zum Anheben der festen Haare. Dabei lockern sich die bereits losen Haare und fallen heraus oder lösen sich beim Streicheln.

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Tipps zur Einrichtung eines Katzenklos

Donnerstag, 12. April 2012 9:56

12. April 2012

Katzenklo_WDT

Foto: WDT, 2012

Katzen begeistern uns auch und vor allem durch ihr facettenreiches, natürliches Verhalten. Das Repertoire reicht von der ausgelassenen Jagd bis hin zur tiefen Entspannung. Zur freien Entfaltung der individuellen Persönlichkeit ist es wichtig, dass sich die Katze wohl fühlt. Vor allem ihren Ansprüchen nach Reinlichkeit und Sicherheit ist daher Rechnung zu tragen. So sind auch bei der Gestaltung des Toilettenplatzes einige Besonderheiten zu beachten.

1. Standort
Das Katzenklo sollte leicht erreichbar sein und dort aufgestellt werden, wo keine Störungen auftreten. Zudem gilt die Regel, dass der Klostandort eine „100 prozentig garantierte Schutzzone“ ist und die Katze hier auf keinen Fall für einen Transport oder die Medikamenten-Eingabe eingefangen wird.

2. Anzahl der Katzentoiletten
Die Grundregel lautet: Immer eine mehr als Katzen im Haushalt wohnen.

3. Art des Klos
Günstig sind große deckelfreie Schalen mit hohem Rand, denn so geht auch beim ausgiebigem Scharren nicht so viel Streu daneben. Für Katzen mit Bewegungseinschränkungen, besonders im Alter, sollten die Schalen einen flacheren Einstieg haben.

[…]

Weitere Tipps für die Optimale Einrichtung und Reinigung einer Katzentoilette finden Sie in dem Merkblatt „7 Tipps zur Einrichtung eines Katzenklos“, das aktuell von der WDT veröffentlicht wurde. Die Information zum Ansehen oder herunterladen finden Sie hier:

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Vorsicht bei Selbstmedikation von Tieren!

Dienstag, 4. Oktober 2011 12:15

04. Oktober 2011

Einen richtigen und wichtigen Schritt zum Schutz von Haustieren bei der Verabreichung von Medikamenten hat jetzt das Regierungspräsidium Darmstadt unternommen. In einer Pressemitteilung werden Tierhalter darauf aufmerksam gemacht, dass viele Medikamente, die im Einsatz am Menschen unbedenklich sind, bei Tieren aufgrund von Stoffwechselunterschieden gefährliche oder gar tödliche Nebenwirkungen auslösen können.

(c) Bilderkiste.de

So führen beispielsweise schon wenige Tropfen Teebaumöl, welches von unwissenden Tierbesitzern immer öfter gegen Flohbefall eingesetzt wird, zu schwersten Vergiftungserscheinungen bei Katzen, die nicht selten mit dem Tod der betroffenen Tiere enden! Auch das Schmerzmittel ASS (Wirkstoff: Acetylsalicylsäure) wird zum Beispiel von Katzen nur äußerst schlecht vertragen und sollte diesen grundsätzlich nicht verabreicht werden. Daher sollten Tierhalter grundsätzlich auch dann schon besondere Vorsicht walten lassen, wenn sie ihre Tiere mit Arzneimitteln behandeln, die nicht der Verschreibungspflicht unterliegen. „Im Zweifel ist es immer besser, auch vor einer Verabreichung mutmaßlich harmloser Medikamente den Tierarzt zu befragen“, so Regierungspräsident Johannes Baron.

Weiterhin wird über das im Gegensatz zur Humanmedizin bestehende Dispensierrecht von Tierärzten aufgeklärt und die wesentlichen Regeln im Umgang mit Rezepten für die Behandlung von Tieren zusammengefasst. Genannt wurde dabei u.a., dass Rezepte für verschreibungspflichtige Arzneimittel ausschließlich von Tierärzten und nicht von Ärzten, Zahnärzten oder Heilpraktikern ausgestellt werden dürfen. Außerdem wird über die Möglichkeit des Tierarztes informiert, unter bestimmten Bedingungen auch Medikamente aus dem Humanbereich für das Tier zu verschreiben.

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Gründliche Zahnhygiene kann die Gesundheit Ihres Vierbeiners erhalten

Donnerstag, 22. September 2011 18:37

22. September 2011

Auch wenn es Ihnen bisher nicht bewusst war: Die Zahnpflege Ihres Hundes ist genau so wichtig, wie die Pflege Ihrer eigenen Zähne!

Zahnbeläge werden aus einer Verbindung von Speichel, Proteinen, Bakterien und Essensresten gebildet. Die dünne Schicht nimmt kontinuierlich zu, wenn sie auf den Zähnen bleibt. Am Ende wandeln sich die Zahnbeläge durch die Mineralien im Speichel in Zahnstein um, so entstehen harte, gelbliche Ablagerungen nahe dem Zahnfleisch. Zahnstein kann das Zahnfleisch Ihres Hundes irritieren und zu Entzündungen führen, was meist der Beginn einer Parodontose ist. Zahnbeläge kommen bei Hunden in jeder Lebensstufe vor – wenn Ihr Hund aber in die Jahre kommt, können zudem ernsthafte Altersbeschwerden auftreten. Bakterien und Gifte greifen dann die Zähne, den Knochen, das Zahnfleisch und das den Zahn umgebende Bindegewebe an. So kommt es zu schweren Infekten und Zahnausfall. Ein weiteres Risiko: Bakterien, die aus dem Mundraum in den Blutkreislauf gelangen, können bis zu Lunge, Leber, Niere und Herz vordringen.

Sorgen Sie vor: In unserer Praxis können wir bei einem Gesundheitscheck eventuelle Zahn-Probleme Ihres Hundes erkennen und geeignete Maßnahmen empfehlen und durchführen.

In der Zwischenzeit können Sie aber auch selbst auf einige Warnsignale achten:

  • gelbe und braune Zahnsteinreste entlang des Zahnfleischsaumes
  • Schwierigkeiten beim Fressen
  • geschwollenes und blutendes Zahnfleisch
  • schlechter Atem

Wir beraten Sie gern auch über Zahnpflegemaßnahmen, die sie selbst bei Ihrem Tier durchführen können, so zum Beispiel das Zähneputzen mit hundegeeigneten Pflegemitteln oder entsprechenden Nahrungsprodukten.

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Katzenelend verhindern – Katzen rechtzeitig kastrieren

Mittwoch, 14. September 2011 18:40

14. September 2011

Die Bundestierärztekammer (BTK) appelliert alle Katzenhalter in Deutschland, ihre Tiere vor dem ersten Freilauf kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Dadurch werde unnötiges Elend vermieden. Der Verantwortung gegenüber ungewolltem Nachwuchs sollten sich gerade auch die Katerhalter stellen. „Eine Zucht sollte nur gezielt erfolgen. Das Wohlbefinden und ein gutes Zuhause für die Katzenbabies müssen vorher sichergestellt sein. Dem ungewollten Nachwuchs droht sonst in den meisten Fällen ein trauriges Schicksal: Sie werden in ohnehin überfüllte Tierheime abgeschoben, ausgesetzt oder sogar als schlimmste Konsequenz illegal getötet“ erläutert Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer, die Problematik. Zurzeit gibt es laut Angaben von Tierschützern zwei Millionen verwilderte Katzen in Deutschland. „Die ausgesetzten Katzen haben nie gelernt, sich selbst zu versorgen, sind oft unternährt und krank. Sie müssen täglich ums Überleben kämpfen“ hebt Prof. Mantel hervor. Die Kastration von freilaufenden Katzen ist daher ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz. Außerdem werden kastrierte Kater weniger in Revierkämpfe involviert und verletzt. Ihr Drang zu wandern ist vermindert, somit sinkt auch die Gefahr dem Straßenverkehr zum Opfer zu fallen.

(Quelle: Bundestierärztekammer)

Haben Sie Fragen zum Thema Kastration? Gern beraten wir Sie in unserer Praxis bezüglich des richtigen Zeitpunktes und Informieren Sie über Vorteile, Risiken und Kosten einer Operation. Der Zeitpunkt richtet sich stets auch nach der körperlichen Entwicklung des Jungtieres.

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